Alle Artikel von Der Deutsche Fernsehpreis

Der Deutsche Fernsehpreis nominiert auch künftig die Autorinnen und Autoren in den fiktionalen Kategorien

Nach der Debatte um die Nominierung von Autorinnen und Autoren in den fiktionalen Werkkategorien des Deutschen Fernsehpreises Anfang dieses Jahres erfolgte im Vorfeld der Verleihung 2018 eine Änderung der Nominierungspraxis. Nun haben die Beiräte beschlossen, die entsprechend geänderten Modalitäten auch künftig beizubehalten. Hiermit setzen die Stifter des Deutschen Fernsehpreises ein weiteres Zeichen für die Wertschätzung, die sie der Arbeit der Autorinnen und Autoren entgegenbringen. Daher werden in den fiktionalen Werkkategorien auch künftig Autorinnen und Autoren gemeinsam mit Produzentinnen und Produzenten, Redakteurinnen und Redakteuren sowie Regisseurinnen und Regisseuren stellvertretend für das gesamte Team nominiert. Darüber hinaus bleibt es bei der Personalkategorie „Bestes Drehbuch“, die seit jeher die besonderen Leistungen von Autorinnen und Autoren würdigt.

Deutscher Fernsehpreis 2018: Die Gewinner stehen fest

In Köln wurden die herausragenden Leistungen des Fernsehjahres 2017 in Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ausgezeichnet.

Köln, 26. Januar 2018 – Am Freitagabend wurde in Köln zum 19. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Am gleichen Tag hatte die 14-köpfige Fachjury unter dem Vorsitz von „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens in 23 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Thomas Gottschalk. Darüber hinaus wurden Förderpreise an die Newcomer Fabian Köster, Comedian, sowie Louis Klamroth, Journalist und Moderator, verliehen.

Lutz Carstens, Chefredakteur von „TV Spielfilm“ und Juryvorsitzender, erklärt: „Im fiktionalen Fernsehen war 2017 das ‚Jahr der Serien‘. Hier lag die besondere Herausforderung im horizontalen Erzählen von großen Stoffen, und das ist den Kreativen in jeder Hinsicht meisterlich gelungen. In der Kategorie ‚Beste Drama-Serie‘ hat sich die Jury in einem außergewöhnlich starken Feld für die Ausnahmeproduktion ‚Babylon Berlin‘ als Preisträger entschieden. Zudem setzten in diesem Genre auch die kreativen Einzelleistungen in ‚4 Blocks‘ und ‚Das Verschwinden‘ neue Maßstäbe.

In der Unterhaltung präsentierten sich klassische Formate und Protagonisten in Höchstform. ‚The Voice of Germany‘, ‚Kitchen Impossible‘ und ‚extra 3‘ haben sich konsequent und sehr überzeugend weiterentwickelt. Zudem prägen starke Persönlichkeiten das Unterhaltungsfernsehen: Luke Mockridge machte mit ‚LUKE! – Die Woche und ich‘ das Rennen in der Late Night und Michael Kessler brillierte in ‚Kessler ist… Wolfgang Bosbach‘.

In der Information waren die großen politischen Themen prägend. Die Dokumentation ‚Nervöse Republik‘ zeigt das Land im Spannungsfeld zwischen Politikverdrossenheit und Medienkrise. Mit ‚Endlich Klartext!‘ ist es RTL II gelungen, dem jungen Publikum politische Positionen jenseits der klassischen Wahlberichterstattung zu vermitteln. Und im Wettbewerb der starken Journalistinnen gewinnt Marietta Slomka mit ihren viel beachteten Politiker-Interviews im ‚heute-journal‘.

Die Jury gratuliert allen Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.“

Die Entscheidungen im Einzelnen:

Fiktion

Bester Fernsehfilm: „Eine unerhörte Frau“
In einem starken Fernsehjahr mit herausragenden fiktionalen Produktionen kürte die Jury das Familiendrama „Eine unerhörte Frau“ (ZDF/arte/Lailaps Pictures/Wild Bunch) zum „Besten Fernsehfilm“. Die Produktion konnte sich gegen das historische Biopic „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film) und das zeitgeschichtliche Drama „Zuckersand“ (ARD/BR/ARD Degeto/MDR/Claussen + Putz/Wilma Film) durchsetzen.

Bester Mehrteiler: „Brüder“
Bei den Mehrteilern des Jahres fiel die Wahl der Jury auf das Drama „Brüder“ (ARD/SWR) mit Edin Hasanović in der Rolle eines deutschen „IS“-Kämpfers. Nominiert waren außerdem der Spionage-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und der Politthriller „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion).

Beste Drama-Serie: „Babylon Berlin“
Unter den nominierten Serien waren gleichermaßen fesselnde wie innovative, horizontal erzählte Serien im Rennen. Am Ende gewann „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Das bildstarke Zwanzigerjahre-Epos setzte sich gegen „Charité“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction/MIA Film), „Hindafing“ (BR/NEUESUPER), „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) und „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) durch.

Beste Comedy-Serie: „Magda macht das schon!“
Hier gewann „Magda macht das schon!“ (RTL/Polyphon) mit Verena Altenberger in der Rolle einer polnischen Altenpflegerin. Nominiert waren überdies „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool) mit Marc Ben Puch und Laura Berlin sowie „jerks.“ (ProSieben/maxdome/Talpa Germany) mit Christian Ulmen und Fahri Yardım.

Beste Schauspielerin: Julia Jentsch
Unter den nominierten Schauspielerinnen hinterließ Julia Jentsch als alleinerziehende Mutter, die nach ihrer verschwundenen Tochter sucht, in „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) den stärksten Eindruck bei der Jury. Ebenfalls nominiert waren Liv Lisa Fries für ihren Auftritt in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), Anna Schudt für ihre Rolle der Gaby Köster in „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ (RTL/Zeitsprung Pictures) und Nadja Uhl als Polizistin in „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion). Mit gleich zwei Rollen war Felicitas Woll im Wettbewerb vertreten – in „Nackt. Das Netz vergisst nie.“ (SAT.1/Westside) und „Das Nebelhaus“ (SAT.1/Wiedemann & Berg).

Bester Schauspieler: Kida Khodr Ramadan
Die Auszeichnung für den besten Schauspieler ging an Kida Khodr Ramadan, der in der Serie „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) einen Neuköllner Clan-Chef spielt. Er setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch. Hierzu gehörten Maximilian Brückner, der sowohl als Bürgermeister in der Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) als auch in der Rolle des Martin Luther in „Zwischen Himmel und Hölle“ (ZDF/UFA Fiction/MIA Film) glänzte, Edin Hasanović als deutscher Islamist in „Brüder“ (ARD/SWR), Peter Kurth als Kommissar in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) sowie Tom Schilling als Stasi-Agent in „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film).

Beste Regie: Marvin Kren
Der Deutsche Fernsehpreis für die beste Regie ging an Marvin Kren. Er setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch: Hans-Christian Schmid, der „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) inszenierte, sowie Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries, die Regisseure der Serie „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film).

Bestes Buch: Hans-Christian Schmid und Bernd Lange
Als Autoren des Drehbuchs zu „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/ NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) wurden Hans-Christian Schmid und Bernd Lange von der Jury aufs Siegerpodest gehoben. Sie setzten sich gegen Hanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad, Benjamin Hessler und Marvin Kren („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) und Anne-Marie Keßel („Nackt. Das Netz vergisst nie.“, SAT.1/Westside) durch.

Beste Kamera: Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt
Die Serie „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) konnte auch in dieser Kategorie überzeugen. Die Kameramänner Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt wurden dementsprechend mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Nominiert waren auch Eeva Fleig für „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool) sowie Judith Kaufmann für „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und „Tatort: Amour fou“ (ARD/RBB/ Real Film Berlin).

 

Bester Schnitt: Jan Hille und Lars Jordan
Für herausragende Leistungen im Bereich der Montage ehrte die Jury Jan Hille und Lars Jordan, die für den Schnitt der Serie „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) verantwortlich zeichnen. Darius Simaifar („Alarm für Cobra 11“, RTL/action concept) sowie Antje Zynga, Alexander Berner und Claus Wehlisch („Babylon Berlin“, Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) gehörten zu den Nominierten.

Beste Musik: Johnny Klimek und Tom Tykwer
Die Serie „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) überzeugte auch mit ihrer Musik. Der Komponist Johnny Klimek und Regisseur Tom Tykwer nahmen jeweils eine Trophäe für den Soundtrack entgegen. Hervorragend waren auch die Arbeiten der weiteren Nominierten: die Band The Notwist („Das Verschwinden“, ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie Stefan Will und Marco Dreckkötter („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Television).

Beste Ausstattung: Pierre-Yves Gayraud und Uli Hanisch
Der Kostümbildner Pierre-Yves Gayraud und der Szenenbildner Uli Hanisch gewannen den Deutschen Fernsehpreis für ihre Ausstattung von „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Nominiert waren ebenfalls Bernd Lepel, der das Szenenbild für „Charité“ (ARD/MDR/UFA Fiction/MIA Film) und „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) geschaffen hat, sowie die Kostümbildnerin Esther Walz für ihre Arbeit für „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film).

Information

Beste Moderation/Einzelleistung Information: Marietta Slomka
In dieser Kategorie sahen die Juroren herausragende Leistungen bei drei „Anchorwomen“. Zur Preisträgerin kürten sie Marietta Slomka für ihre Präsentation des „heute-journals“ (ZDF) und insbesondere ihre starken politischen Interviews. Nominiert waren überdies Dunja Hayali mit den Reportagen in ihrer Sendung „dunja hayali“ (ZDF/doclights/Riverside) und ihrer Moderation des „ZDF-Morgenmagazins“ (ZDF) sowie Caren Miosga, die Moderatorin der „Tagesthemen“ (ARD/NDR).

Beste Information: „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“
Nach dem Wahljahr 2017 waren TV-Formate, die politische Positionen jenseits der klassischen Wahlberichterstattung vermitteln, nominiert. Gewonnen hat schließlich „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“ (RTL II/doclights) mit dem Comedian Abdelkarim. Außerdem nominiert waren „Fahrbereitschaft“ (rbb/Räuberleiter GmbH) mit Jörg Thadeusz und „Volksvertreter“ (ZDFneo/ Wieduwilt Film & TV Production) mit Jo Schück.

Beste Dokumentation/Reportage: „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“
Dokumentationen und Reportagen bildeten die großen gesellschaftspolitischen Debatten des Jahres ab. Gewonnen hat in dieser Kategorie „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“ (ARD/NDR/rbb/Eco Media). Des Weiteren waren „Drei Tage im September. Angela Merkels einsame Entscheidung“ (Arte/MDR/Broadview TV), „RTL extra: Faktenverdreher und Fake News“ (RTL/infoNetwork/Redaktion extra), „Die Story im Ersten: Das Darknet – Eine Reise in die digitale Unterwelt“ (ARD/NDR) sowie „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen – Trump und seine Geschäftspartner“ (ZDF) nominiert.

Bestes Infotainment: „Terra X: Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“
Die zum Luther-Jahr gesendete dreiteilige „Terra X“-Reihe „Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“ (ZDF/Cross Media/Eikon Nord/Eikon Südwest/IFAGE) mit Harald Lesch wurde in der Kategorie „Bestes Infotainment“ ausgezeichnet. Zu den Nominierten gehörten auch „Panorama – die Show: Früher war alles besser“ (NDR) und das Investigativ-Format „Uncovered“ (ProSieben/PQPP2).

Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime: „The Voice of Germany“
„The Voice of Germany“ (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Yvonne Catterfeld, Samu Haber, Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sowie Mark Forster und den Moderatoren Thore Schölermann und Lena Gercke gewann den Preis für die beste Unterhaltung in der Primetime. Zu den weiteren Nominierten gehörten „Ninja Warrior Germany“ (RTL/Norddeich TV) sowie „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (VOX/Talpa Germany).

Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung: Michael Kessler
Das ungewöhnliche Treffen mit dem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach in der Porträtreihe „Kessler ist…“ (ZDF/ITV Studios Germany) hinterließ bei der Jury den stärksten Eindruck. Das Gremium fällte seine Entscheidung zugunsten von Michael Kessler. Darüber hinaus waren Luke Mockridge für „LUKE! Die Woche und ich“, „LUKE! Die Schule und ich“, „LUKE! Die 90er und ich“ sowie „LUKE! Das Jahr und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV) nominiert. Gleiches gilt für Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, deren Moderationen und Kommentare 2017 einmal mehr zu den Highlights von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) gehörten.

Beste Comedy: extra 3
Das Satiremagazin „extra 3“ (ARD/NDR) mit Christian Ehring wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Comedy geehrt. Nominiert waren darüber hinaus die „heute-show“ (ZDF/Prime Productions/Knacker Einfach Medienproduktion) mit Oliver Welke u.a. sowie das Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/RB/bildundtonfabrik) mit Maren Kroymann.

Beste Unterhaltung Late Night: LUKE! Die Woche und ich
Zur besten „Spät-Show“ wurde „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge gekürt. Auf den Plätzen landeten „NEO MAGAZIN ROYALE“ (ZDF/ZDFneo/bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und die „Die Pierre M. Krause Show“ (SWR).

Bestes Factual Entertainment: Kitchen Impossible
Die Art und Weise, wie Tim Mälzer, Tim Raue, Roland Trettl, Christian Lohse zuletzt mit dem Höhepunkt einer „Weihnachts-Edition“ kulinarisch die Welt erkunden, sorgte dafür, dass die Jury dem Kochwettbewerb „Kitchen Impossible“ (VOX/Endemol Shine Germany) den Deutschen Fernsehpreis erneut zusprach. Ebenfalls nominiert waren das Casting-Format „Dein Song“ (KiKA/ZDF/bsb-film/MBTV) sowie „Feuer & Flamme – Mit Feuerwehrmännern im Einsatz“ (WDR/SEO Entertainment) über den Alltag der Feuerwehr in Gelsenkirchen.

Beste gestalterische Leistung Unterhaltung: Mark Achterberg
Showregisseur Mark Achterberg wurde für seine Inszenierungen der Shows „Let‘s Dance“ (RTL/Seapoint/Tower) und „Germany‘s next Topmodel – Das Finale” (ProSieben/Redseven Entertainment) ausgezeichnet. Nominiert waren in dieser Kategorie außerdem Micky Beisenherz, Jens Oliver Haas und Jörg Uebber als Autoren von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) sowie Ralf Kamin und Christian Bender für ihren Schnitt von „The Taste“ (SAT.1/Redseven Entertainment).

Sport

Beste Sportsendung: Boris Becker und Matthias Stach
Der Sportjournalist Matthias Stach und Tennislegende Boris Becker erwiesen sich bei Eurosport mit ihren Kommentaren zu den US Open als perfekte Doppelpartner – und erhielten dafür den Deutschen Fernsehpreis 2018. In Rennen um diese Trophäe landeten sie vor dem Sport1-Team Sascha Bandermann, Rick Goldmann und Basti Schwele sowie den Formel 1-Kollegen Florian König und Niki Lauda von RTL auf der Pole Position.

 

Förderpreis für Fabian Köster und Louis Klamroth

Der Förderpreis wurde in diesem Jahr zweimal verliehen. Hier setzte die Jury auf zwei Newcomer aus Unterhaltung und Information: den Comedian Fabian Köster für seine Beiträge in der „heute-show“ sowie den Journalisten und Moderator Louis Klamroth für die n-tv-Sendung „Klamroths Konter“. Der Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises ist mit 10.000 Euro dotiert.

Ehrenpreis der Stifter für Thomas Gottschalk

Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Thomas Gottschalk. Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat.

Statistik

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen vier Auszeichnungen an die ARD sowie je zwei an das ZDF und SAT.1. ProSieben, RTL, VOX, RTL II, Sky und Eurosport erhalten je einen Preis.

Die Jury

Über Nominierungen und Preisträger entschied ein unabhängiges, 14-köpfiges Fachgremium. Unter dem Vorsitz von Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm) arbeiten in der diesjährigen Jury: Christian Becker (Produzent, Rat Pack Filmproduktion), Steffen Hallaschka (Moderator und Fernsehjournalist), Bettina Josmann (Producerin, Caligari Entertainment), Jan Peter Lacher (Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus), Peter Nadermann (Produzent, Geschäftsführer Nadcon), Stephanie Prehn (Programm Manager Show SAT.1), Diemut Roether (Journalistin, verantwortliche Redakteurin „epd medien“), Christiane Ruff (Geschäftsführerin ITV Studios Germany), Jürgen Schulte (Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann, klarlogo), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest), Wilfried Urbe (Journalist), Stefan Wirtz (HA Programm-Management WDR) sowie Frank Zervos (Leitung Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I ZDF).

Stifter und Beirat

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Der Kreis der Stifter setzt sich aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier austragenden Sender zusammen. Vorsitzender ist in diesem Jahr Kaspar Pflüger, Geschäftsführer von SAT.1. Zum Stiftergremium gehören überdies Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, Frank Hoffmann, Geschäftsführer Programm RTL Television, und Tom Buhrow, Intendant des WDR.

Vorsitzender des Beirats ist in diesem Jahr Sven Pietsch, Chefredakteur von ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Weitere Mitglieder sind Reinhold Elschot, Hauptredaktionsleiter Fernsehspiel und stellvertretender Programmdirektor ZDF (bis 31. Dezember 2017), Tom Sänger, Bereichsleitung Unterhaltung, Show & Daytime RTL, und Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor WDR.

 


Download Pressemeldung als PDF

Liste der Preisträger 2017/18 als PDF


Preisträger 2018

Die Preisträger in den Fiktionskategorien

Bester Fernsehfilm


Eine unerhörte Frau
(ZDF/arte/Lailaps Pictures/Wild Bunch S.A.)

Bester Mehrteiler


Brüder
(ARD/SWR)

Beste Drama-Serie


Babylon Berlin
(Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film)

Beste Comedy-Serie


Magda macht das schon!
(RTL/Polyphon)

Beste Schauspielerin


Julia Jentsch für Das Verschwinden
(ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film)

Bester Schauspieler


Kida Khodr Ramadan für 4 Blocks
(TNT Serie/Wiedemann & Berg Television)

Beste Regie


Marvin Kren für 4 Blocks
(TNT Serie/Wiedemann & Berg Television)

Bestes Buch


Hans-Christian Schmid, Bernd Lange für Das Verschwinden
(ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film)

Beste Kamera


Frank Griebe, Bernd Fischer, Philipp Haberlandt für Babylon Berlin
(Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film)

Bester Schnitt


Jan Hille, Lars Jordan für 4 Blocks
(TNT Serie/Wiedemann & Berg Television)

Beste Musik


Johnny Klimek, Tom Tykwer für Babylon Berlin
(Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film)

Beste Ausstattung


Pierre-Yves Gayraud (Kostümbild), Uli Hanisch (Szenenbild) für Babylon Berlin
(Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film)

 

Die Nominierung in den non-fiktionalen Kategorien

Beste Unterhaltung Primetime


The Voice of Germany
(ProSieben/SAT.1/Talpa Germany)

Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung


Michael Kessler für Kessler ist… Wolfgang Bosbach
(ZDF/ITV Studios Germany)

Beste Unterhaltung Late Night


LUKE! Die Woche und ich
(SAT.1/Brainpool TV)

Beste Comedy


extra 3
(ARD/NDR)

Bestes Factual Entertainment


Kitchen Impossible
(VOX/Endemol Shine Germany)

Beste gestalterische Leistung Unterhaltung


Mark Achterberg (Regie) für seine Live Regie von Let’s Dance (RTL/Seapoint/Tower) und Germany’s next Topmodel – Das Finale (ProSieben/Redseven Entertainment)

Beste Information


Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check
(RTL II/doclights)

Beste Moderation/Einzelleistung Information


Marietta Slomka für ihre Interviews im heute journal
(ZDF)

Bestes Infotainment


Terra X: Der große Anfang – 500 Jahre Reformation
(ZDF/Cross Media/Eikon Nord/Eikon Südwest/IFAGE)

Beste Dokumentation/Reportage


Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland
(ARD/NDR/rbb/ECO Media)

Beste Sportsendung


Boris Becker und Matthias Stach für ihre Kommentare bei den US Open
(Eurosport)

Ehrenpreis


Thomas Gottschalk

Förderpreis


Fabian Köster und Louis Klamroth

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des Branchentreffens: Freitag, 26. Januar 2018, Palladium Köln


Download Pressemeldung als PDF

Liste der Preisträger 2017/18 als PDF


Hier finden Sie die Preisträger der Vorjahre:
2017 | 2016 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999

Deutscher Fernsehpreis 2018: Thomas Gottschalk erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) einen Entertainer, der das deutsche Fernsehen nachhaltig geprägt hat.

Köln, 16. Januar 2018 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Thomas Gottschalk. Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat. Thomas Gottschalk wird die Ehrung am 26. Januar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2018 in Köln persönlich entgegennehmen.

„Thomas Gottschalk ist der größte Showmaster Deutschlands“, so Kaspar Pflüger, SAT.1-Geschäftsführer und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde. „Live ist sein Leben. Er hat die seltene Gabe, immer spontan, schlagfertig, Herr der Lage und nie um eine Antwort verlegen zu sein, ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen. Keiner hat so viele internationale Stars auf seiner Coach versammelt und dennoch steht sein Publikum für ihn immer an erster Stelle. Thomas Gottschalk hat die deutsche Fernsehlandschaft jahrzehntelang geprägt. Deshalb freue ich mich ganz besonders für ihn und gratuliere Thomas Gottschalk herzlich zur Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Stifter.“

Thomas Gottschalk schreibt in seiner 2015 erschienenen Autobiografie „Herbstblond“: „Es kann überhaupt keinen Zweifel geben: Ohne ‚Wetten, dass..?‘ wäre ich heute nicht, was ich bin.“ 2017 war es genau 30 Jahre her, dass der ehemalige Messdiener aus Kulmbach die Moderation der Samstagabendshow übernahm und damit begann, die Sendung zum unangefochtenen Hochamt der deutschen Fernsehunterhaltung zu entwickeln.

Zuvor hatte er in München ab Anfang der 70er Jahre Germanistik und Geschichte auf Lehramt studiert. Gleichzeitig war er bereits freier Mitarbeiter beim Radio des Bayerischen Rundfunks. Gottschalk moderierte diverse Musiksendungen und trat ab Mitte des Jahrzehnts erstmals im Fernsehen auf. Seine Sendung „Telespiele“ lief zunächst im Bayerischen Fernsehen und ab 1981 in der ARD. Es folgten „Thommys Pop-Show“ und „Na sowas!“ im ZDF – und dann kam „Wetten, dass..?“. Bis zu seinem Ausstieg 2011 moderierte er insgesamt 151 Ausgaben.

Als einziger deutscher TV-Moderator hat Thomas Gottschalk für alle großen Sender gearbeitet. In den 90ern leistete er bei RTL mit „Gottschalk Late Night“ Pionierarbeit im Late-Night-Genre und feierte anschließend mit „Gottschalks Hausparty“ auch in SAT.1 Erfolge. Mittlerweile moderiert er regelmäßig die Verleihung des „ECHO Klassik“ im ZDF, er präsentierte in SAT.1 die Talent-Show „Little Big Stars“ und tritt bei RTL zusammen mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch in der Show „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle“ auf.

Thomas Gottschalk brachte und bringt bis heute die Leichtigkeit auf die Bildschirme der Nation. Mit seiner erfrischenden Eloquenz, seinem unzynischen Humor, seinem unschlagbaren Improvisationstalent – und nicht zuletzt seinem Outfit. Er ist der mit den langen blonden Haaren und den ausgefallenen Klamotten. Seit „Wetten, dass..?“-Zeiten fragt sich die Nation: Was hat er diesmal wieder an? Gottschalk ist eben immer für eine Überraschung gut – der Rockstar unter Deutschlands Showmastern.

Als unser Mann in Malibu begegnet er den Großen dieser Welt auf Augenhöhe und bleibt dabei doch immer auch ein bisschen Kulmbacher. Er ist gleichzeitig weltläufig und bodenständig, ein echter Star und einer, der weiß, wie der Alltag des deutschen Normalbürgers funktioniert. Genau das macht das Geheimnis seines Erfolges aus, deshalb identifiziert sich sein Publikum mit ihm. Die Menschen spüren: Thomas Gottschalk liebt es ganz einfach, sie zu unterhalten.

Download Pressemeldung Ehrenpreis 2018

Zur Übersicht aller Ehrenpreise


Der Deutsche Fernsehpreis 2018

Termin: Freitag, 26. Januar 2018
Ort: Palladium Köln
Moderation: Barbara Schöneberger

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2018 bei SAT.1.

Akkreditierung: Im Palladium Köln steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.

Ehrenpreis

 
Thomas Gottschalk, ©SAT.1 Stephan Pick  

Deutscher Fernsehpreis 2018:
Thomas Gottschalk erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) einen Entertainer, der das deutsche Fernsehen nachhaltig geprägt hat.

Köln, 16. Januar 2018 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Thomas Gottschalk. Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat. Thomas Gottschalk wird die Ehrung am 26. Januar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2018 in Köln persönlich entgegennehmen.

„Thomas Gottschalk ist der größte Showmaster Deutschlands“, so Kaspar Pflüger, SAT.1-Geschäftsführer und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde. „Live ist sein Leben. Er hat die seltene Gabe, immer spontan, schlagfertig, Herr der Lage und nie um eine Antwort verlegen zu sein, ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen. Keiner hat so viele internationale Stars auf seiner Coach versammelt und dennoch steht sein Publikum für ihn immer an erster Stelle. Thomas Gottschalk hat die deutsche Fernsehlandschaft jahrzehntelang geprägt. Deshalb freue ich mich ganz besonders für ihn und gratuliere Thomas Gottschalk herzlich zur Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Stifter.“

Thomas Gottschalk schreibt in seiner 2015 erschienenen Autobiografie „Herbstblond“: „Es kann überhaupt keinen Zweifel geben: Ohne ‚Wetten, dass..?‘ wäre ich heute nicht, was ich bin.“ 2017 war es genau 30 Jahre her, dass der ehemalige Messdiener aus Kulmbach die Moderation der Samstagabendshow übernahm und damit begann, die Sendung zum unangefochtenen Hochamt der deutschen Fernsehunterhaltung zu entwickeln.

Zuvor hatte er in München ab Anfang der 70er Jahre Germanistik und Geschichte auf Lehramt studiert. Gleichzeitig war er bereits freier Mitarbeiter beim Radio des Bayerischen Rundfunks. Gottschalk moderierte diverse Musiksendungen und trat ab Mitte des Jahrzehnts erstmals im Fernsehen auf. Seine Sendung „Telespiele“ lief zunächst im Bayerischen Fernsehen und ab 1981 in der ARD. Es folgten „Thommys Pop-Show“ und „Na sowas!“ im ZDF – und dann kam „Wetten, dass..?“. Bis zu seinem Ausstieg 2011 moderierte er insgesamt 151 Ausgaben.

Als einziger deutscher TV-Moderator hat Thomas Gottschalk für alle großen Sender gearbeitet. In den 90ern leistete er bei RTL mit „Gottschalk Late Night“ Pionierarbeit im Late-Night-Genre und feierte anschließend mit „Gottschalks Hausparty“ auch in SAT.1 Erfolge. Mittlerweile moderiert er regelmäßig die Verleihung des „ECHO Klassik“ im ZDF, er präsentierte in SAT.1 die Talent-Show „Little Big Stars“ und tritt bei RTL zusammen mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch in der Show „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle“ auf.

Thomas Gottschalk brachte und bringt bis heute die Leichtigkeit auf die Bildschirme der Nation. Mit seiner erfrischenden Eloquenz, seinem unzynischen Humor, seinem unschlagbaren Improvisationstalent – und nicht zuletzt seinem Outfit. Er ist der mit den langen blonden Haaren und den ausgefallenen Klamotten. Seit „Wetten, dass..?“-Zeiten fragt sich die Nation: Was hat er diesmal wieder an? Gottschalk ist eben immer für eine Überraschung gut – der Rockstar unter Deutschlands Showmastern.

Als unser Mann in Malibu begegnet er den Großen dieser Welt auf Augenhöhe und bleibt dabei doch immer auch ein bisschen Kulmbacher. Er ist gleichzeitig weltläufig und bodenständig, ein echter Star und einer, der weiß, wie der Alltag des deutschen Normalbürgers funktioniert. Genau das macht das Geheimnis seines Erfolges aus, deshalb identifiziert sich sein Publikum mit ihm. Die Menschen spüren: Thomas Gottschalk liebt es ganz einfach, sie zu unterhalten.

Download Pressemeldung Ehrenpreis 2018

 


 
Senta Berger  

Deutscher Fernsehpreis 2017:
Senta Berger erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) das Werk einer der ganz großen deutschsprachigen Schauspielerinnen in Film und Fernsehen.

Köln, 24. Januar 2017 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Senta Berger. Ausgezeichnet wird damit eine Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen Schaffen über Jahrzehnte immer wieder neue Impulse gesetzt und damit zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch Regisseure, Autoren und nicht zuletzt ihr Publikum immer wieder inspiriert hat. Senta Berger wird die Ehrung am 2. Februar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Düsseldorf persönlich entgegennehmen.

„Es ist mir eine ganz besondere Freude, Senta Berger mit dem Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises auszuzeichnen. Wir ehren damit eine Ausnahme-Künstlerin, die national und international für exzellente Qualität steht und die das fiktionale Fernsehen vom legendären ‚Kir Royal‘ bis zur Reihe ‚Unter Verdacht‘ geprägt hat und deren Verdienste um das deutsche Fernsehen wie um das Kino, nicht zuletzt als langjährige Präsidentin der Filmakademie, herausragend sind“, so Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde.

Senta Berger – eine der ganz Großen
Senta Berger ist eine der bekanntesten und zugleich besten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum, eine der ganz Großen. Der Deutsche Fernsehpreis kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn 2017 jähren sich Senta Bergers Bildschirm- und Leinwanddebüt zum 60. Mal. 1957 erhielt das damals 16-jährige Nachwuchstalent eine erste kleine Rolle in einem österreichischen Film von Willi Forst: „Die unentschuldigte Stunde“. Im gleichen Jahr übernahm sie ihre erste Sprechrolle in dem Heimatfilm „Die Lindenwirtin vom Donaustrand“ mit Hans Moser. Als pensionierte Lehrerin ist sie derzeit in der von ihrem Sohn Simon Verhoeven inszenierten Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ zu sehen, dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm des vergangenen Jahres.

Bereits die Anfänge von Senta Bergers Karriere entwickelten sich spektakulär. Schon früh klopfte Hollywood an. So stand sie mit 17 für Anatole Litvaks amerikanischen Film „Die Reise“ mit Yul Brynner und Deborah Kerr vor der Kamera. Dabei waren ihr als Schülerin des renommierten Max-Reinhard-Seminars Engagements während der Ausbildung eigentlich verboten. Trotzdem nahm sie an – und flog prompt von der Schule. Aber die junge Frau wollte hinaus in die Welt. Und dieser Plan ging auf, denn das, was folgte, war eine bis heute andauernde höchst eindrucksvolle und sowohl nationale wie internationale Traumkarriere, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde.

…und immer ein Star
Senta Berger begeistert ihr Publikum durch ihre schauspielerische Brillanz, ihre enorme Vielseitigkeit und ihr Charisma. Mit einnehmendem Charme, großer physischer Präsenz und einer außergewöhnlichen künstlerischen Kraft überzeugte sie im Laufe der Jahrzehnte in den unterschiedlichsten Rollen. Ob Vamp, Sängerin oder Charakterdarstellerin – sie ist immer ein Star. Senta Berger begeisterte und begeistert ihr Publikum in zahlreichen Theaterstücken, Fernseh- und Kinofilmen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Hollywood. Sie arbeitete mit Curd Jürgens, Heinz Rühmann, O.W. Fischer, Klaus Maria Brandauer sowie Bruno Ganz zusammen und international u.a. mit Marcello Mastroianni, Alain Delon, Kirk Douglas und Frank Sinatra.

1966 heiratete Senta Berger in München den Schauspieler und Regisseur Michael Verhoeven. Mit ihm gründete sie eine eigene Produktionsfirma, die Sentana Filmproduktion, aus der später Klassiker wie „Die weiße Rose“ oder „Das schreckliche Mädchen“ hervorgingen. Auch während des folgenden Film- und Fernsehjahrzehnts setzte Senta Berger mit ihren Rollen wichtige Akzente. Das gilt beispielsweise sowohl für die Literaturverfilmung „Der scharlachrote Buchstabe“ (1973) von Wim Wenders als auch für Sam Peckinpahs Welterfolg „Steiner – Das eiserne Kreuz“ (1976).

In den 80ern hinterließ sie vor allem im deutschen Fernsehen einen bleibenden Eindruck – unvergessen ist ihre Rolle der Mona in Helmut Dietls Fernsehserie „Kir Royal“ an der Seite von Franz Xaver Kroetz und Dieter Hildebrandt. 1989 übernahm sie die Titelrolle der nach einer Idee ihres Mannes Michael Verhoeven entwickelten Serie „Die schnelle Gerdi“, und seit 2002 steht sie regelmäßig für die ZDF-Krimireihe „Unter Verdacht“ als Kriminalrätin Dr. Eva-Maria Prohacek vor der Kamera.

Senta Berger war sechs Jahre lang gemeinsam mit Günther Rohrbach die erste Präsidentin der neugegründeten Deutschen Filmakademie – sie hat das deutsche Fernsehen und den deutschen Film sehr geprägt.


Ehrenpreis 2016  
Foto: RTL  

Ehrenpreis der Stifter 2016 für Günter Wallraff

Der Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES 2016 geht an den Journalisten und Schriftsteller Günter Wallraff. Wie kein Zweiter hat sich der heute 73-Jährige in seinem über 50-jährigen Berufsleben um den investigativen Journalismus in Deutschland verdient gemacht. Ob als Bild-Reporter Hans Esser, als Türke Ali oder als Paketbote – immer wieder ist Günter Wallraff in verschiedene Rollen geschlüpft, um Undercover Missstände vornehmlich in der Arbeitswelt aufzuspüren und publik zu machen. Er recherchiert, dokumentiert und provoziert, immer mit dem Ziel, die Wahrheit ans Licht zu bringen und nachhaltige Konsequenzen einzufordern. Davon zeugen auch seine zahlreichen Filme und Bücher, die zu Bestsellern wurden. Seit Mai 2012 ist Wallraff mit den ihm eigenen Methoden und gemeinsam mit jungen Reportern sehr erfolgreich auch für den TV-Sender RTL als Enthüllungsjournalist im Einsatz. Die Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Stifter nimmt Günter Wallraff im Rahmen der 17. Verleihung des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES am Mittwoch, 13. Januar, in Düsseldorf entgegen. Die Laudatio hält die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Frank Hoffmann, Programm-Geschäftsführer des federführenden Senders RTL: „Wo Günter Wallraff draufsteht, stecken immer brisante Enthüllungen drin! Sein Name ist Programm und ein Markenzeichen mit Gütesiegel für investigativen Journalismus. Seit Jahrzehnten deckt Günter Wallraff in seinen Undercover-Reportagen mit einem unbestechlichen Engagement für soziale Gerechtigkeit und unorthodoxen Methoden gravierende Missstände in unserer Gesellschaft auf und löst damit längst überfällige Diskussionen aus. Ich gratuliere Günter Wallraff von ganzem Herzen zum Ehrenpreis der Stifter.“
Günter Wallraff: „Die Entscheidung der Senderchefs und Intendanten, einem wie mir diesen Ehrenpreis zu verleihen, hat mich überrascht. So sehr mir diese Auszeichnung auch schmeicheln mag, so gerne möchte ich sie als Gelegenheit nutzen, genau die Senderverantwortlichen in die Pflicht zu nehmen, die mir diesen Preis zugesprochen haben: Trauen Sie sich in dieser von sozialer Ungerechtigkeit durchwachsenen Gesellschaft, viel mehr Sendezeit in einen engagiert-kritischen und im besten Sinne aufklärerischen Journalismus zu investieren. Die Zuschauer erwarten es von Ihnen!“

Über Günter Wallraff:
Der Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff enthüllt seit fünfzig Jahren Missstände in unserer Gesellschaft, wie Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung. Besonderes Aufsehen erregte Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen als Hans Esser innerhalb der Redaktion der „Bild“-Zeitung Ende der 1970er Jahre.1981 erstritt er beim Bundesgerichtshof ein Grundsatzurteil („Lex Wallraff“), wonach auch unter anderer Identität Undercover erlangte Informationen veröffentlicht werden dürfen. Täuschung „Ganz unten“ aus dem Jahr 1985, Wallraffs Reportage in der Rolle des türkischen Arbeiters „Ali“ als illegaler Bauarbeiter über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern, ist das meistverkaufte Sachbuch im Nachkriegsdeutschland. Im Jahr 1987 erhielt Wallraff den „British Academy of Film and Television Arts Award“ für den Dokumentarfilm „Ganz unten“. Als Somalier „Kwami Ogonno“ zeigte Wallraff mit dem Film „Schwarz auf Weiß“ – vom New York Festival als bester investigativer Report ausgezeichnet – den alltäglichen und weit verbreiteten Rassismus in Deutschland auf. Verdeckt war Wallraff vor kurzem als Obdachloser in Nachtasylen unterwegs, als Call-Agent im „Outbound“-Geschäft oder als Paketauslieferer bei GLS beschäftigt, nachzulesen in dem Reportage-Band „Aus der schönen neuen Welt“. Für große Aufmerksamkeit sorgten zuletzt seine Enthüllungen mit dem „Team Wallraff“ auf RTL, für die er 2014 mit dem DEUTSCHEN FERNSEHPREIS ausgezeichnet wurde.

Lebensstationen in Bildern
Zur Biographie


Ehrenpreis 2014  
Foto: WDR/Fürst-Fastré  

Ehrenpreis der Stifter 2014 für Gerd Ruge

Gerd Ruge ist Ehrenpreisträger beim Deutschen Fernsehpreis 2014 –
Buhrow: „Reporterlegende, die für Qualitätsjournalismus par excellence steht“

Den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises 2014 erhält der Fernsehjournalist und langjährige ARD-Korrespondent Gerd Ruge (86). Er ist einer der ARD-Korrespondenten der ersten Stunde und zählt zu den herausragenden Fernsehjournalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ruge blickt zurück auf über 60 Jahre Auslandsberichterstattung für die ARD und den WDR.

WDR-Intendant Tom Buhrow als Vorsitzender des Stiftergremiums: „Es freut mich sehr, dass mit Gerd Ruge eine Reporterlegende geehrt wird, die für Qualitätsjournalismus par excellence steht. Gerd Ruge hat uns in seinen zahlreichen Filmen informiert, bewegt und zum Nachdenken gebracht – vor allem aber hat er uns neugierig gemacht auf die Welt. Für viele Auslandskorrespondenten wurde er zum Vorbild, und er hat den Fernsehjournalismus stark geprägt.“

Gerd Ruge erhält die Auszeichnung im Rahmen der 16. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am Donnerstag, dem 2. Oktober 2014, in Köln. DAS ERSTE strahlt die Verleihungsgala am Freitag, dem 3. Oktober 2014 um 22.00 Uhr aus.

Gerd Ruge, am 09. August 1928 in Hamburg geboren, begann seine berufliche Laufbahn 1949 beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. 1956 ging er als erster ständiger Korrespondent für die ARD nach Moskau. 1961 gründete er zusammen mit Felix Rexhausen und Carola Stern in Köln die deutsche Sektion von Amnesty International. Im Jahr 1963 hob er gemeinsam mit Klaus Bölling die ARD-Sendung „Weltspiegel“ aus der Taufe. Von 1964 bis 1969 war Ruge Amerika- und Washington-Korrespondent der ARD. 1970 ging er als ARD-Chefkorrespondent und Leiter des WDR-Studios nach Bonn. Von 1973 bis 1976 war Ruge Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ in Peking. 1977 kehrte er zurück zum WDR und wurde ARD-Hörfunkkorrespondent in Moskau. 1981 ernannte man ihn zum WDR-Fernseh-Sonderkorrespondenten. Gerd Ruge war u.a. Leiter der Redaktionen „Monitor“ und „Weltspiegel“ im WDR sowie der Programmgruppe Ausland und WDR-Chefredakteur Fernsehen. 1987 kehrte er als ARD-Korrespondent und Studioleiter zurück nach Moskau, wo er bis zum seinem Ruhestand 1993 arbeitete.

Im Anschluss entstanden seine erfolgreichen Reisereportagen unter dem Titel „Gerd Ruge unterwegs“. Außerdem moderierte er bis Juli 2001 die 3sat-Talkrunde „NeunzehnZehn“. Von 1997 bis 2001 war Gerd Ruge Leiter des Bereichs Fernsehjournalismus an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. 1999 wurde er Präsident der Jury des „Prix International des Correspondants de Guerre“. Gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW vergibt Ruge seit 2002 jährlich das mit 100.000 Euro dotierte Gerd Ruge-Stipendium. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes der 1. Klasse und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Arbeit, u.a. drei Adolf-Grimme- Preise und den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

Lebensstationen in Bildern
Zur Biographie


Ehrenpreis 2013  
Foto: rw-management/Joseph Gallus Rittenberg  

Ehrenpreis der Stifter 2013 für Ottfried Fischer

Den Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES 2013 erhält der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer.

Nicolas Paalzow, Geschäftsführer des federführenden Senders SAT.1 und diesjähriger Vorsitzender der Stifter, gratuliert auch im Namen seiner Stifterkollegen: „Menschlich, sympathisch, authentisch mit einer Menge bayerischem Charme – dafür lieben die Zuschauer Ottfried Fischer. Als Kultfigur Sir Quickly, Ermittler Benno Berghammer, aber auch als spitzzüngiger Kabarettist spricht er seit fast 30 Jahren einem Millionenpublikum aus dem Herzen. Bei SAT.1 hat er als Bulle von Tölz 14 Jahre lang einer der erfolgreichsten deutschen Serien seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Ich gratuliere Ottfried Fischer ganz herzlich zum Ehrenpreis der Stifter“.

Ottfried Fischer kommentierte die Auszeichnung: „Ein deutsches Sprichwort sagt zu preisgekrönten Häuptern gern ‚Ehre wem Ehre gebührt!‘ Wenn nun schon einmal in Zeiten allseitiger Gebührenerhöhungen das Gebührende schadlos und schmerzfrei in meine Richtung abgeht und mich offensichtlich gebührend zum Ehrenempfangsberechtigten erklärt, dergestalt, dass ich diese Ehrung gebührend verdient hätte, in Form des Ehrenpreises des Deutschen Fernsehpreises. Und so freue ich mich, weiß Gott, über Gebühr und danke herzlich auch den Stiftern vom sowohl gebührengestützen, als auch vom gebührenfreien TV, den Gebührtigen der Medienpolitik.“

Ottfried Fischer erhält die Auszeichnung im Rahmen der 15. Verleihung des DEUTSCHEN FERSEHPREISES am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, in Köln. SAT.1 strahlt die Verleihungsgala am Freitag, dem 4. Oktober 2013 um 22.15 Uhr aus.

Über Ottfried Fischer

Der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer ist einer der herausragenden und originellsten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens. Am 7. November 1953 in Ornatsöd im Bayerischen Wald geboren, wuchs er auf einem Bauernhof auf. Zur Kultfigur wurde das bayerische Original 1986 durch die Darstellung des naiven, aber liebenswerten Sir Quickly in der Serie „Irgendwo und Sowieso“ von Franz Xaver Bogner, der ihn auch 1987 für die Rolle des Felix in der Wirtshausserie „Zur Freiheit“ besetzte. Ottfried Fischer eroberte auch jenseits der bayerischen Landesgrenzen die Herzen eines breiten Publikums. Von 1995 bis 2009 ermittelte er als Hauptkommissar Benno Berghammer in der TV-Serie „Der Bulle von Tölz“. Als Pfarrer Guido Braun ging er in der gleichnamigen Krimiserie von 2003 bis 2013 auf Verbrecherjagd. Als Kabarettist machte er sich durch Soloprogramme und die BR-Sendung „Ottis Schlachthof“, die er 17 Jahre bis Ende 2012 mit unvergleichlichem Humor moderierte, einen Namen.

Im Jahr 2008 gab Ottfried Fischer seine Parkinson-Erkrankung bekannt. Derzeit ist er mit seinem neuen Soloprogramm „Best of“ und zahlreichen Lesungen unterwegs. Am 7. November 2013 feiert Ottfried Fischer seinen 60. Geburtstag.

Lebensstationen in Bildern
Zur Biographie


Ehrenpreis 2012  
Foto: SWR  

Ehrenpreis der Stifter 2012 für Frank Elstner

Frank Elstner erhält in diesem Jahr den Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES. „Frank Elstner steht mit seinem Lebenswerk für die große deutsche Fernseh-Unterhaltung. Als Erfinder von ,Wetten, dass..?‘ hat er sich immer gleichermaßen für Programm-Qualität und das ganz große Publikum interessiert. Damit hat er sich um das deutsche Fernsehen sehr verdient gemacht“, erklärt Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF und diesjähriger Vorsitzender der Stifter des DEUTSCHEN FERNSHEPREISES.

Die Auszeichnung des Showmasters und TV-Produzenten erfolgt im Rahmen der
14. Verleihung am 02. Oktober 2012 im Coloneum in Köln. Das ZDF strahlt die Gala am Donnerstag, dem 04. Oktober 2012, ab 20.15 Uhr, aus.

Lebensstationen in Bildern
Zur Biographie


Ehrenpreis 2011 für Joachim Fuchsberger  
Foto: WDR  

Ehrenpreis der Stifter 2011 für Joachim „Blacky“ Fuchsberger

 

2011 ist Joachim „Blacky“ Fuchsberger mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung des großen Showmasters und Schauspielers erfolgte im Rahmen der Gala zum 13. DEUTSCHEN FERNSEHPREIS am 02. Oktober 2011 im Coloneum in Köln.

„Seit über 50 Jahren ist Joachim Fuchsberger einer der prägenden Akteure im deutschen Fernsehen, der gleichermaßen für unvergessliche Höhepunkte im Film wie in der Show-Unterhaltung steht. Dafür danken ihm die großen Sender Deutschlands mit dem Ehrenpreis“, erklärte Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland und diesjährige Vorsitzende der Stifter des DEUTSCHEN FERNSHEPREIS.

Lebensstationen in Bildern
Zur Biographie


Ehrenpreis 2010 für unsere Nationalmannschaft  
Foto: WDR  

Ehrenpreis der Stifter 2010 für die Fußball-Nationalmannschaft der Herren

In diesem Jahr wird die Fußball-Nationalmannschaft der Herren mit ihrem Trainer- und Betreuerstab mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet. Die Auszeichnung des Weltmeisterschafts-Teams rund um Trainer Joachim Löw erfolgt im Rahmen der Gala zum 12. DEUTSCHEN FERNSEHPREIS am Samstag, dem 9. Oktober 2010, im Coloneum in Köln.

„Die Spiele des deutschen Teams waren die Fernsehereignisse des Jahres. Spannung, Gefühle, Bilder voller Dramatik und Dynamik, Protagonisten von höchster Professionalität und Leidenschaft. Dafür danken die großen Sender Deutschlands mit dem Ehrenpreis“, erklärt Monika Piel, Intendantin des WDR und diesjährige Vorsitzende der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES.


Ehrenpreis 2009 für Alfred Biolek  
Foto: WDR/Fulvio Zanettini  

Alfred Biolek erhält von den Stiftern des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES den Ehrenpreis 2009.

Den Ehrenpreis der Stifter 2009 erhält Dr. Alfred Biolek (75). „Nach vielen, schönen Jahren Arbeit für das Fernsehen freue ich mich, jetzt dafür durch den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS geehrt zu werden“, so der studierte Jurist, der als Gastgeber von Talk-Sendungen wie „Bio’s Bahnhof“, „Boulevard Bio“ oder „alfredissimo – Kochen mit Bio“ jahrzehntelang ein breites Publikum begeisterte.

Alfred Bioleks TV-Karriere in Bildern
Zur Biografie

 


Ehrenpreis 2008  
Foto: WDR/Herby Sachs  

Marcel Reich-Ranicki ist 2008 von den Stiftern des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES ausgewählt worden, den Ehrenpreis zu erhalten.

„Über ein Jahrzehnt war Das Literarische Quartett Pflichttermin für Literaturbegeisterte. Reich-Ranicki gelang, was nur selten gelingt, die Literatur mit dem Publikum zu vereinen. Das Fernsehen und die Literatur haben ihm viel zu verdanken,“ so der Vorsitzende der Stifter und Intendant des ZDF Prof. Markus Schächter. Marcel Reich-Ranicki, am 2. Juni 1920 in Wloclawek an der Weichsel geboren, leitete „Das literarische Quartett“ im ZDF von März 1988 bis Dezember 2001.


Die Ehrenpreisträger von 1999 bis 2007:

 

Ehrenpreis 2007 Ehrenpreis 2006 Ehrenpreis 2005
Götz George (2007) Friedrich Nowottny (2006) Dietmar Schönherr (2005)
Ehrenpreis 2004 Ehrenpreis 2003 Ehrenpreis 2002
Udo Jürgens (2004) Rudi Carrell (2003) Wolfgang Menge (2002)
Ehrenpreis 2001 Ehrenpreis 2000  
Peter Scholl-Latour (2001) Inge Meysel (2000)  

und Kurt Masur (1999).

Deutscher Fernsehpreis 2018: Klartext in der Information, große Unterhaltung in Primetime, Late Night und Factual, starke Kommentatoren-Teams im Sport

Die 14-köpfige Experten-Jury hat über die Nominierungen in Information, Unterhaltung und Sport entschieden.
Moderiert von Barbara Schöneberger, findet die Verleihung am 26. Januar in Köln statt.

Köln, 10. Januar 2018 – In kaum mehr als zwei Wochen wird im Kölner Palladium zum 19. Mal der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Wurden die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien bereits im Dezember bekannt gegeben, entschied die unabhängige Experten-Jury unter der Leitung von „TV-Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens jetzt über die besten Produktionen und Einzelleistungen des vergangenen Fernsehjahres in Unterhaltung, Information und Sport.

„2017 war ein Jahr großer Umbrüche, und vieles Sichergeglaubtes ist in Bewegung geraten. Gerade dann braucht es im Fernsehen Programme und Protagonisten mit Haltung, die Klartext reden, Positionen jenseits des Politikbetriebs vermitteln und Tiefenanalysen zu den zentralen politischen und gesellschaftlichen Fragen liefern. Ein hoher Anspruch, dem die Nominierten des Fernsehjahres 2017 im Bereich Information mehr als gerecht geworden sind“, so der Jury-Vorsitzende Lutz Carstens. „In Unterhaltung und Comedy präsentierten sich die klassischen Formate wie auch ihre Protagonisten in absoluter Hochform und sorgten für wunderbare Fernseherlebnisse, starke Kommentatoren-Teams im Sport für Momente zum Mitfiebern. Glückwunsch an alle Nominierten für ihre außergewöhnlichen Leistungen!“

Die Nominierungen in der Information

„Beste Moderation/Einzelleistung Information“: In Zeiten wachsender Unübersichtlichkeit braucht es glaubwürdige Persönlichkeiten vor der Kamera: Hier sah die Jury herausragende Leistungen bei drei „Anchorwomen“: Dunja Hayali mit ihren Reportagen in ihrer Sendung „dunja hayali“ (ZDF/doclights/Riverside) und ihrer Moderation des „ZDF-Morgenmagazins“ (ZDF), Caren Miosga und Marietta Slomka mit der Präsentation der „Tagesthemen“ (ARD) bzw. des „heute-journal“ (ZDF) und ganz besonders mit ihren präzisen politischen Interviews.

„Beste Information“: Im Wahljahr 2017 entschied sich die Jury hier bewusst für Formate, die politische Positionen jenseits der klassischen Wahlberichterstattung vermitteln: „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“ (RTL II/doclights) mit dem Comedian Abdelkarim, „Fahrbereitschaft“ (rbb/Räuberleiter GmbH) mit Jörg Thadeusz und „Volksvertreter“ (ZDFneo/ Wieduwilt Film & TV Production) mit Jo Schück.

„Beste Dokumentation/Reportage“: Die großen politischen und gesellschaftlichen Themen des Jahres wurden in herausragender Weise in Dokumentation und Reportagen behandelt. Entsprechend nominierte die Jury hier fünf außergewöhnliche Arbeiten: „Drei Tage im September. Angela Merkels einsame Entscheidung“ (Arte/MDR/Broadview TV) analysiert die deutsche Flüchtlingspolitik und ihre Widersprüche, „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“ (ARD/NDR/rbb/Eco Media) zeigt den deutschen Politik- und Medienbetrieb unter Druck, „RTL extra: Fake News“ gibt undercover Einblicke in deren Schaltzentralen (RTL/ infoNetwork/Redaktion extra), „Die Story im Ersten: Das Darknet – Eine Reise in die digitale Unterwelt“ (ARD/NDR) liefert ein brillantes Erklärstück und „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen – Trump und seine Geschäftspartner“ (ZDF) zeigt, was investigative Recherche leisten kann.

„Bestes Infotainment“: Die Vermittlung von Fakten und Wissen ist eine der produktivsten Aufgaben des Fernsehens und im vergangenen Jahr besonders gelungen in „Panorama – die Show: Früher war alles besser“ (NDR) mit Michel Abdollahi, dem Investigativ-Format „Uncovered“ mit Thilo Mischke (ProSieben/pqpp2) und der dreiteiligen „Terra X“-Reihe „Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“ mit Harald Lesch zum Luther-Jahr.

Die Nominierungen in der Unterhaltung

„Beste Comedy“: Was wäre die Politik ohne Comedy – und die Comedy ohne Politik? So unterhaltsam wie unverzichtbar gerade in diesem Jahr das Satiremagazin „extra 3“ (ARD/NDR) mit Christian Ehring, die „heute-show“ (ZDF/Prime Productions/Knacker Einfach Medienproduktion) mit Oliver Welke u.a. sowie das Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/RB/Bildundtonfabrik) mit Maren Kroymann, der Grande Dame der politischen TV-Satire.

„Beste Unterhaltung Primetime“: Musikalische und sportliche Wettbewerbe prägten die große Unterhaltung. Die Jury sieht auch in diesem Jahr vorne: „Ninja Warrior Germany“ (RTL/Norddeich TV) mit Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen als kongeniales Moderations-Trio, „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (VOX/Talpa Germany) mit Sascha Vollmer und Alec Völkel als Gastgeber und Mark Forster, Lena Meyer-Landrut, Stefanie Kloß, Gentleman, Moses Pelham und Michael Patrick Kelly sowie „The Voice of Germany“ (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Yvonne Catterfeld, Samu Haber, Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sowie Mark Forster und den Moderatoren Thore Schölermann und Lena Gercke.

„Beste Unterhaltung Late Night“: Wachbleiben lohnt sich, wenn folgende “Spät-Shows“ und ihre „Gastgeber“ an den Start gehen: „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge, „NEO MAGAZIN ROYALE“ (ZDF/ZDFneo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und die „Die Pierre M. Krause Show“ (SWR).

„Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung“: Herausragende Einzelleistungen fand die Jury bei profilierten Unterhaltungsprotagonisten wie Michael Kessler in „Kessler ist… Wolfgang Bosbach“ (ZDF/ITV Studios Germany) und Luke Mockridge in „LUKE! Die Woche und ich“ / Die Schule und ich“ / Die 90er und ich“ / Das Jahr und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV). Darüber hinaus sind Sonja Zietlow und Daniel Hartwich nominiert, deren Moderationen und Kommentare 2017 einmal mehr zu den Highlights von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) gehörten.

„Bestes Factual Entertainment“: Nichts ist so unterhaltsam wie die Wirklichkeit, und das ganz besonders, wenn Fernsehmacher sie perfekt inszenieren. Nominiert sind: „Dein Song“ (KiKa/ZDF/bsb-film/MBTV) begibt sich auf die Suche nach jugendlichen Songwritern, „Feuer & Flamme“ (WDR/SEO Entertainment), begleitet den Alltag der Feuerwehr in Gelsenkirchen, Tim Mälzer, Tim Raue, Roland Trettl, Christian Lohse u.a. erkunden mit dem Kochwettbewerb „Kitchen Impossible“ (VOX/Endemol Shine Germany) die Welt.

Beste gestalterische Leistung Unterhaltung“: Eine Show-Produktion ohne diese „Gewerke“ ist undenkbar, und so will die Jury die herausragenden Leistungen in Regie, Buch, Schnitt würdigen: Mark Achterberg für die Live Regie der Shows „Let‘s Dance“ (RTL/Seapoint/Tower) und „Germany‘s next Topmodel – Das Finale” (ProSieben/Redseven Entertainment), Micky Beisenherz, Jens Oliver Haas und Jörg Uebber als Autoren von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) und Ralf Kamin und Christian Bender für ihren Schnitt von „The Taste“ (SAT.1/Redseven Entertainment).

Die Nominierungen im Sport

„Beste Sportsendung“: Bei der Eishockey-WM kämpften im vergangenen Jahr die 16 besten Nationalmannschaften um den Titel. Mit ihren Kommentaren zu diesem Sportereignis der Spitzenklasse sicherte sich das Sport1-Team Sascha Bandermann, Rick Goldmann und Basti Schwele einen Platz unter den besten Drei. Auch die Begeisterung für die Formel 1 hält an. Als Kommentatoren der vergangenen Saison könnten RTL-Reporter Florian König und Rennsportlegende Niki Lauda auf der Pole Position landen. Schließlich erwiesen sich Sportjournalist Matthias Stach und Tennislegende Boris Becker bei Eurosport mit ihren Kommentaren zu den US Open als perfekte Doppelpartner – mit Chancen auf eine Trophäe beim Deutschen Fernsehpreis 2018.

Die Jury

Über Nominierungen und Preisträger entscheidet ein unabhängiges, 14-köpfiges Fachgremium. Unter dem Vorsitz von Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm) arbeiten in der diesjährigen Jury: Christian Becker (Produzent, Rat Pack Filmproduktion), Steffen Hallaschka (Moderator und Fernsehjournalist), Bettina Josmann (Producerin, Caligari Entertainment), Jan Peter Lacher (Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus), Peter Nadermann (Produzent, Geschäftsführer Nadcon), Stephanie Prehn (Programm Manager Show SAT.1), Diemut Roether (Journalistin, verantwortliche Redakteurin „epd medien“), Christiane Ruff (Geschäftsführerin ITV Studios Germany), Jürgen Schulte (Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann, klarlogo), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest), Wilfried Urbe (Journalist), Stefan Wirtz (HA Programm-Management WDR) sowie Frank Zervos (Leitung Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I ZDF).

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen je vier Nennungen an die ARD, das ZDF und die Dritten, gefolgt von RTL mit drei Nennungen, ProSieben, SAT.1 und Vox mit jeweils zwei Nennungen. Arte, Eurosport, KiKa, RTL II, Sport1 und ZDFneo erhalten je eine Nennung.

Wer schließlich die begehrten Trophäen erhält, entscheidet die Jury erst am Tag der Preisverleihung, die von Barbara Schöneberger moderiert wird. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis.

Zur Nominierung…

Download Pressemeldung Nominierung Unterhaltung, Information, Sport als PDF

Liste der Nominierungen Non-Fiktion 2017/18 als PDF

Download Pressemeldung Fiktion als PDF

Liste der Nominierungen Fiktion 2017/18 als PDF


Der Deutsche Fernsehpreis 2018

Termin: Freitag, 26. Januar 2018
Ort: Palladium Köln
Moderation: Barbara Schöneberger

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2018 bei SAT.1.

Akkreditierung: Im Palladium Köln steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.
Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Jury 2018

Die Preisentscheidungen fallen am Tag der Verleihung am 26. Januar 2018. Über ein Mehrheitsvotum bestimmt die Jury die aus ihrer Sicht besten und erfolgreichsten Produktionen und Einzelleistungen des Vorjahres, um sie noch am selben Abend mit dem Deutschen Fernsehpreis zu ehren.

Christian Becker, Produzent, Rat Pack Filmproduktion
Lutz Carstens, Chefredakteur TV Spielfilm (Vorsitz)
Steffen Hallaschka, Moderator/Fernsehjournalist
Bettina Josmann, Producerin Caligari Entertainment
Jan Peter Lacher, Sendervertreter RTL/Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus
Peter Nadermann, Produzent/Geschäftsführer Nadcon
Stephanie Prehn, Sendervertreterin Sat.1/Programm Manager Show
Diemut Roether, Journalistin, verantwortliche Redakteurin epd medien
Christiane Ruff, Geschäftsführerin ITV Studios Germany
Jürgen Schulte, Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann
Marcus Uhl, Geschäftsführer Bilderfest
Wilfried Urbe, Journalist
Stefan Wirtz, Sendervertreter WDR/HA Programmmanagement
Frank Zervos, ZDF/CvD Programmdirektion

Moderation 2018

Barbara Schöneberger moderiert erneut den von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestifteten Deutschen Fernsehpreis am Freitag, dem 26. Januar 2018, in der Düsseldorfer Rheinterrasse. Unterstützt wird sie dabei von prominenten Kollegen, die die Preisträger in rund 20 Kategorien verkünden.

Barbara Schöneberger (43) gilt als eine der beliebtesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen. Das Multitalent moderierte nicht nur diverse Galas und Liveshows, sondern hat sich auch als Sängerin einen Namen gemacht. Zudem übernimmt sie als Schauspielerin hin und wieder kleinere Rollen in Film und Fernsehen. Seit 2008 ist sie gemeinsam mit Hubertus Meyer-Burckhardt Gastgeberin der „NDR Talk Show“. Seit 2013 moderiert sie die Spielshow „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen ALLE“, für die sie zuletzt selbst in der Kategorie: ‚Beste Moderation Unterhaltung‘ den Deutschen Fernsehpreis gewann.

Barbara Schöneberger über ihre Rolle bei der Gala im Januar 2016: „Den Fernsehpreis habe ich noch nie moderiert. Deshalb bin ich gespannt, weil ich hier ja eine Premiere feiere. Das ist mein perfekter Wiedereinstieg in das Fernsehjahr 2016.“ 2017 wird sie es wieder tun.


Die Moderatoren von 1999 bis 2014:

Moderation 2013
Moderation 2013
Moderation 2012
2014
Sandra Maischberger,
Klaas Heufer-Umlauf und
Hans Sigl (für WDR)
2012
Oliver Welke und
Olaf Schubert
(für das ZDF)
Moderation 2011
Moderation 2010
Moderation 2009
2011
Nazan Eckes und
Marco Schreyl
(für RTL)
2010
Sandra Maischberger und
Kurt Krömer
(für ARD)
2009
Anke Engelke und
Bastian Pastewka
(für Sat.1)
Moderation 2008
Moderation 2007
Moderation 2006
2008
Thomas Gottschalk
(für das ZDF)
2007
Marco Schreyl
(für RTL)
2006
Jörg Pilawa
(für die ARD)
Moderation 2005
Moderation 2004
Moderation 2003
2005
Anke Engelke
und
Hugo Egon Balder
(für Sat.1)
2004
Thomas Gottschalk
(für das ZDF)
2003
Günther Jauch
(für RTL)
Moderation 2002
Moderation 2001
Moderation 2000
2002
Sandra Maischberger und
Dirk Bach
(für die ARD)
2001
Anke Engelke und
Hape Kerkeling
(für Sat.1)
2000
Ulla Kock am Brinck
(für das ZDF)
Moderation 1999
1999
Gabi Bauer (für die ARD),
Johannes B. Kerner (für das ZDF),
Jochen Busse (für RTL) und
Kai Pflaume (für Sat.1)

Deutscher Fernsehpreis 2018: „Das Jahr der Serien“

Die Experten-Jury hat die herausragenden Produktionen und Personen des Fernsehjahres 2017 in den fiktionalen Kategorien nominiert. Barbara Schöneberger moderiert die Verleihung am 26. Januar in Köln.

Köln, 19. Dezember 2017 – Der Deutsche Fernsehpreis wird 2018 in insgesamt 24 Kategorien verliehen. Eine 14-köpfige unabhängige Jury unter der Leitung von TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens nominierte zunächst die besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2017 in den fiktionalen Kategorien. Die Nominierungen in den non-fiktionalen Kategorien erfolgen im Januar. Die Entscheidung über die Preisträger fällt erst am Tag der Verleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis. Die Gala zum Deutschen Fernsehpreis findet am 26. Januar im Kölner „Palladium“ statt und wird auch 2018 von Barbara Schöneberger moderiert.

„2017 war ein enorm starkes Fernsehjahr, was sich insbesondere an den herausragenden Produktionen in den Kategorien Fernsehfilm und Mehrteiler und vor allem bei den Serien festmachen lässt“, so der Jury-Vorsitzende Lutz Carstens. „Es waren vor allem die horizontal erzählten Drama-Serien, die uns begeistert haben, und wunderbare Comedy-Serien, die mit Tempo und Schwung daherkommen. Dem hat die Jury mit zwei Serien-Kategorien Rechnung getragen. Und die exzellenten Einzelleistungen in Schauspiel, Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt bis hin zu Musik und Ausstattung setzten gerade hier ebenfalls neue Maßstäbe. In der Geschichte des Fernsehpreises kann 2017 ohne Übertreibung als Jahr der starken Serien gelten.“

Neben dem Vorsitzenden Lutz Carstens gehörten der Jury 2018 folgende Expertinnen und Experten an: Christian Becker (Produzent, Rat Pack Filmproduktion), Steffen Hallaschka (Moderator und Fernsehjournalist), Bettina Josmann (Producerin, Caligari Entertainment), Jan Peter Lacher (Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus), Peter Nadermann (Produzent, Geschäftsführer Nadcon), Stephanie Prehn (Programm Manager Show SAT.1), Diemut Roether (Journalistin, verantwortliche Redakteurin „epd medien“), Christiane Ruff (Geschäftsführerin ITV Studios Germany), Jürgen Schulte (Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann, klarlogo), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest), Wilfried Urbe (Journalist), Stefan Wirtz (HA Programm-Management WDR) sowie Frank Zervos (CvD Programmdirektion ZDF).

Die Nominierungen in den Werkkategorien im Programmbereich „Fiktion“

„Bester Fernsehfilm“: Bei den Einzelstücken nominiert die Jury das historische Biopic „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film) mit Karoline Schuch in der Titelrolle und Devid Striesow als Martin Luther, das Familiendrama „Eine unerhörte Frau“ (ZDF/arte/Lailaps Pictures) u.a. mit Rosalie Thomass und Gisela Schneeberger sowie das zeitgeschichtliche Drama „Zuckersand“ (ARD/BR/ARD Degeto/MDR/Claussen + Putz/Wilma Film) von Dirk Kummer.

„Bester Mehrteiler“: Bei den Mehrteilern entschied sich die Jury für drei starke politische Stücke wie das Drama „Brüder“ (ARD/SWR) mit Edin Hasanović in der Rolle eines deutschen „IS“-Kämpfers, der Spionage-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) mit Tom Schilling und Ben Becker sowie der Politthriller „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion) mit Nadja Uhl und Hanno Koffler.

„Beste Drama-Serie“: Hier überraschte das deutsche Fernsehen mit gleichermaßen fesselnden wie innovativen, horizontal erzählten Serien, wie das bildstarke Zwanzigerjahre-Epos „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) und die ebenso hochkarätig besetzte Geschichte der „Charité“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction/MIA Film). Neben der Polit-Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) mit Maximilian Brückner als Provinzbürgermeister überzeugten nicht zuletzt „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) mit Julia Jentsch und „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film) mit Kida Khodr Ramadan und Frederick Lau mit Hochspannung und atmosphärisch dichten Milieustudien.

„Beste Comedy-Serie“: Der schwarze Humor von „Blaumacher“ (ZDFneo/ Dreamtool) mit Marc Ben Puch und Lisa Martinek konnte die Jury ebenso überzeugen wie der von „jerks.“ (ProSieben/maxdome/Talpa Germany) mit Christian Ulmen und Fahri Yardım. Als dritte Produktion wurde „Magda macht das schon!“ (RTL/Polyphon) mit Verena Altenberger in der Rolle der polnischen Altenpflegerin Magda Wozniak nominiert.

Die Nominierungen in den Personalkategorien im Bereich „Fiktion“

„Beste Schauspielerin“: In ganz unterschiedlichen Genres nominiert die Jury fünf Schauspielerinnen, die in der Lage sind, ganze Produktionen zu tragen. So überzeugte Liv Lisa Fries in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), während Julia Jentsch in „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) brillierte. Nach ihrem Auftritt in „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ (RTL/Zeitsprung Pictures) darf sich auch Anna Schudt Chancen auf eine Trophäe ausrechnen. Ebenfalls nominiert sind Nadja Uhl für „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion) und Felicitas Woll, die sowohl in „Nackt. Das Netz vergisst nie.“ (SAT.1/Westside/Meta Productions) als auch in „Das Nebelhaus“ (SAT.1/Wiedemann & Berg) zu sehen war.

„Bester Schauspieler“: Eine ebenso starke Aufstellung wählte die Jury mit Maximilian Brückner, der für die Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) und den Luther-Film „Zwischen Himmel und Hölle“ (ZDF/UFA Fiction/MIA Film) vor der Kamera stand. Edin Hasanović geht mit seiner Leistung in „Brüder“ (ARD/SWR) ins Rennen und Peter Kurth erhielt seine Nominierung für seine Rolle in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Kida Khodr Ramadan überzeugte in „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film) und Tom Schilling in „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film).

„Beste Regie“: Hier sind Ausnahmeregisseure wie Marvin Kren für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film), Hans-Christian Schmid für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) für ihre herausragenden Leistungen als „Serien-Showrunner“ nominiert.

„Bestes Buch“: Als herausragende Autoren sind nominiert: Hanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad, Benjamin Hessler und Marvin Kren („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Film), Anne-Marie Keßel („Nackt. Das Netz vergisst nie.“, SAT.1/Westside/Meta Productions) sowie Hans-Christian Schmid und Bernd Lange („Das Verschwinden“, ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film).

„Beste Kamera“: Die folgenden Kameramänner und Kamerafrauen dürften den Deutschen Fernsehpreis ebenfalls fest im Blick haben: Eeva Fleig für „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool), Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) sowie Judith Kaufmann für „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und „Tatort: Amour fou“ (ARD/RBB/ Real Film Berlin).

„Bester Schnitt“: Für herausragende Leistungen im Bereich der Montage nominierte die Jury Jan Hille und Lars Jordan für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film), Darius Simaifar für „Alarm für Cobra 11“ (RTL/action concept) sowie Antje Zynga, Alexander Berner und Claus Wehlisch für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film).

„Beste Musik“: In der Musik nominierte die Jury die wiedererkennbaren und ihre Serie prägenden Kompositionen von Johnny Klimek und Tom Tykwer für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), der Soundtrack der Band The Notwist für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie die Musik von Stefan Will und Marco Dreckkötter für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film).

„Beste Ausstattung“: In dieser Kategorie sind Kostümbilder Pierre-Yves Gayraud und Szenenbildner Uli Hanisch für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) nominiert. Hinzu kommt Bernd Lepel, der das Szenenbild für „Charité“ (ARD/MDR/UFA Fiction/MIA Film) und „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) geschaffen hat. Darüber hinaus wurde die Kostümbildnerin Esther Walz aufgrund ihrer Arbeit für „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/ Conradfilm/Tellux Film) ausgewählt.

Ausgewertet nach nominierten Produktionen gehen acht Nennungen an „Babylon Berlin“, sechs Nennungen an „4 Blocks“, fünf Nennungen an „Das Verschwinden“ und vier Nennungen an „Der gleiche Himmel“. Im Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen sechs Nennungen an die ARD, drei Nennungen an das ZDF. Je eine Nennung geht an RTL, ProSieben, Sky, TNT Serie, den BR und ZDFneo.

Download Pressemeldung als PDF

Liste der Nominierungen Fiktion 2017/18 als PDF


Der Deutsche Fernsehpreis 2018

Termin: Freitag, 26. Januar 2018
Ort: Palladium Köln
Moderation: Barbara Schöneberger

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2018 bei SAT.1.

Akkreditierung: Im Palladium Köln steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.
Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.