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Deutscher Fernsehpreis 2017: Die Gewinner stehen fest

In Düsseldorf wurden die herausragenden Leistungen des Fernsehjahres 2016 in Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ausgezeichnet.

Köln/Düsseldorf, 2. Februar 2017 – Am Donnerstagabend wurde in  Düsseldorf zum 18. Mal der von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Am selben Tag hatte die zehnköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens in 21 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Darüber hinaus wurde ein Förderpreis verliehen. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Senta Berger.

Lutz Carstens, Chefredakteur von „TV Spielfilm“ und Juryvorsitzender, erklärt: „In einer durch und durch politischen Zeit hat das Fernsehen in allen seinen Genres Relevanz und Haltung bewiesen. In der Fiktion gilt das vor allem für die NSU-Trilogie, für den Dokumentarfilm ‚Das Schicksal der Kinder von Aleppo‘, für die Rechercheleistung zu den ‚Panama-Papers‘, aber auch für ‚NEO MAGAZIN Royale‘.

Mit Geschichten, die das Leben schreibt, überzeugte das ‚Familienfest‘ im Fernsehfilm und erneut der ‚Club der roten Bänder‘ in der Serie. Vielfalt und Exzellenz zeigte das Fernsehen 2016 vor allem auch in den großartigen Leistungen der Schauspieler und Kreativen, die wir in den fiktionalen Einzelkategorien würdigen.

In der Unterhaltung überraschten uns die Fernsehmacher mit erfolgreichen Eigenentwicklungen wie ‚Die Beste Show der Welt‘, ‚Das Lachen der Anderen‘ und ‚Kitchen Impossible‘. Persönliche Bestleistungen haben wir zudem in der Information, im Sport und in der Unterhaltung entdeckt und ausgezeichnet. Dabei kommen zukunftsweisende Impulse auch aus dem Netz.

Die Jury bedankt sich bei allen Nominierten und Preisträgern für ihre herausragenden Arbeiten in einem starken Fernsehjahr!“

Die Entscheidungen im Einzelnen:

Fiktion

Bester Fernsehfilm: „Familienfest“
In einem starken fiktionalen Jahr kürte die Jury „Familienfest“ (ZDF/UFA Fiction) von Regisseur Lars Kraume zum „Besten Fernsehfilm“. Die Produktion konnte sich gegen den Cyber-Grooming-Film „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia) von Florian Schwarz, das ebenfalls von Kraume inszenierte Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie), Oliver Dommengets „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction) und den Sportwetten-Thriller „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) von Philipp Kadelbach durchsetzen.

Bester Mehrteiler: „Mitten in Deutschland: NSU“
Bei den Mehrteilern des Jahres hob die Jury das dreiteilige Dokudrama „Mitten in Deutschland: NSU“ (ARD/SWR/BR/WDR/MDR/Degeto/Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) aufs Siegerpodest. Nominiert waren überdies das Politdrama „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) mit Alexander Fehling und Fabian Hinrichs, das Patchwork-Drama „Familie!“ (ZDF/Moovie) mit Iris Berben und Jürgen Vogel, die Trilogie „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) mit Sonja Gerhardt sowie „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) mit Wotan Wilke Möhring und Nik Xhelilaj in der Titelrolle.

Beste Serie: „Club der roten Bänder“
Unter den nominierten Serien, die allesamt für die Innovation des Genres stehen, hatte die bereits im Vorjahr preisgekrönte und 2016 mit neuen Handlungssträngen erzählte Dramedy „Club der roten Bänder“ (VOX/Bantry Bay) gegenüber „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie) mit Bastian Pastewka und Susanne Wolff sowie der Drama-Serie „Tempel“ (ZDFneo/Polyphon) mit Hauptdarsteller Ken Duken die Nase vorn.

Beste Schauspielerin: Sonja Gerhardt
Unter den nominierten Schauspielerinnen hinterließ Sonja Gerhardt mit ihren Auftritten in „Ku’damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment/ Fireworks Entertainment) den stärksten Eindruck bei der Jury. Darüber hinaus brillierten Petra Schmidt-Schaller in „Ein gefährliches Angebot“ (ZDF/Moovie), „Das Dorf des Schweigens“ (ZDF/Network Movie) und „Ein Mann unter Verdacht“ (ZDF/die film), Anna Maria Mühe in „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg) und „Familie!“ (ZDF/Moovie), Katharina Marie Schubert in „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) und „Wer aufgibt ist tot“ (ARD/Degeto/SWR/Carte Blanche Film) sowie Jutta Hoffmann in „Ein Teil von uns“ (ARD/BR/Constantin Television).

Bester Schauspieler: Martin Brambach
Unter den allesamt preiswürdigen Leistungen der Schauspieler fiel das Urteil der Jury am Ende zugunsten von Martin Brambach und dessen Auftritten in „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) und „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion). Ebenfalls nominiert waren Edin Hasanovic für sein Spiel in „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) und „Familie Braun“ (ZDF/Polyphon), sowie Lars Eidinger für „Familienfest“ (ZDF/Moovie) und „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie). Hinzu kamen Ken Duken für seine Rollen in „Tempel“ (ZDF/Polyphon) und „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction) sowie Wotan Wilke Möhrings Old Shatterhand in „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack).

Beste Regie: Lars Kraume
Bester Regisseur des vergangenen Fernsehjahres ist Lars Kraume („Terror – Ihr Urteil“, ARD/Degeto/Moovie, und „Familienfest“, ZDF/Moovie). Er konnte sich gegen Philipp Kadelbach („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction) sowie Sherry Hormann („Tödliche Geheimnisse“, ARD/Beta Film/Dreamtool) durchsetzen.

Bestes Buch: Annette Hess
In dieser Kategorie schrieb sich Annette Hess („Ku‘damm 56“, ZDF/UFA Fiction) an die Spitze. Ebenfalls nominiert waren die Leistungen von Arne Nolting und Jan Martin Scharf („Club der roten Bänder“, VOX/Bantry Bay) sowie Holger Karsten Schmidt („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction, „Das weiße Kaninchen“, ARD/SWR/ffp newmedia, und „Jack the Ripper“, SAT.1/Pantaleon Entertainment/Fireworks Entertainment).

Beste Kamera: Frank Lamm
Unter den Kameraleuten fiel die Wahl auf Frank Lamm, der „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) ins Bild setzte. Damit landete er vor Sten Mende („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack) und Christian Stangassinger („Tempel“, ZDFneo/Polyphon).

Bester Schnitt: Claudia Wolscht
Hier zeigte sich die Jury von Claudia Wolscht („Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, ARD/WDR/Degeto/Wiedemann & Berg) am stärksten überzeugt. Wolscht konnte sich gegen ihre Kollegen Benjamin Hembus („Brief an mein Leben“, ZDF/Bavaria Filmproduktion) und Andreas Radtke („Der Fall Barschel“, ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) durchsetzen.

Beste Musik: Heiko Maile
Den besten Soundtrack des Jahres komponierte Heiko Maile für den Dreiteiler „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack). Hören lassen konnten sich auch die ebenfalls nominierten Arbeiten von Manu Kurz und Alexander Masche („Morgen hör ich auf“, ZDF/Network Movie) sowie Sven Rossenbach und Florian van Volxem („Das weiße Kaninchen“, SWR/ffpnewmedia).

Beste Ausstattung: Matthias Müsse
In dieser Kategorie gewann Matthias Müsse („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack). Nominiert waren zudem Julian Augustin und Pierre Pfundt („Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction) sowie die Kostümbildnerin Maria Schicker und der Szenenbildner Lars Lange für „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction).

Information und Sport

Beste Information: „Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen“
Angesichts von Fake-News und sogenannten „alternativen Fakten“ setzen die nominierten Sendungen auf Recherche, Hintergrund-Analyse und Einordnung. Der Deutsche Fernsehpreis in dieser Kategorie ging an Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen (ARD/NDR/WDR) aus der Reihe „Die Story im Ersten“. Nominiert waren zudem das auslandsjournal (ZDF) und die Sendung scobel (3sat/ZDF).

Beste Moderation Information / Beste persönliche Leistung: Christiane Meier
In Zeiten stetig komplexer werdenden Themenwelten schlägt die Stunde der Vermittler. Aus Sicht der Jury überzeugte Christiane Meier mit ihren präzisen Politiker-Interviews im „ARD Morgenmagazin“ (ARD/WDR). Außerdem waren nominiert: Harald Lesch (ZDF) für seine profilierte Wissensvermittlung im ZDF sowie Antonia Rados (RTL/n-tv) für ihre Interviewführung samt exzellenter Vernetzung und Vor-Ort-Recherchen.

Beste Dokumentation/Reportage: „Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland“
Die Qualität im Bereich der klassischen Dokumentarfilme war auch im vergangenen Fernsehjahr enorm. Am meisten punkten konnte aus Sicht der Jury Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland (ZDF/ITV/PBS/ITN Productions). Diese Dokumentation konnte sich gegen Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht (ARD/NDR/WDR), Der lange Arm des IS – Wie der Terror nach Europa kommt (ARD/WDR), Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet (ZDF) sowie Schöne neue Welt (ZDF/Eco Media) durchsetzen.

Bestes Infotainment: „Galileo“
In leichterer Machart, aber gleichermaßen engagierter „Aufklärungsmission“ waren hier drei Formate nominiert. Die Juryentscheidung fiel schließlich zugunsten von Galileo (ProSieben) aus. Das Magazin erreicht mit seinen Themen vor allem die jungen Zuschauer. Auf die Plätze verwiesen wurden Das Jenke-Experiment (RTL/infoNetwork/Redaktion EXTRA) und Make Love (ZDF/gebrueder beetz filmproduktion).

Beste Sportsendung: Tennis: Australian und US Open Finals der Damen
Um die begehrte Trophäe der besten Produktionen in dieser Kategorie gingen die Themen Handball, Formel 1 und Tennis ins Rennen. Spiel, Satz und Sieg gingen schließlich an das starke Eurosport-Reporterteam Matthias Stach, Marco Hagemann und Markus Theil mit den Übertragungen der Australian und US Open Finals der Damen. Nominiert waren überdies das ARD-Team für die Handball-EM (ARD/NDR/WDR) und die RTL-Crew im 25. Jahr ihrer Formel 1-Berichterstattung.

Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime: „Die Beste Show der Welt“
In der „Königsdisziplin“ der Unterhaltung traten fünf kreative Showkonzepte an. Der Gewinner hieß am Ende Die Beste Show der Welt (ProSieben/Florida TV) mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Auf die Plätze verwiesen wurden die Nominees Grill den Henssler (VOX/ITV Studios Germany) mit Steffen Henssler und Ruth Moschner sowie Ninja Warrior Germany (RTL/NORDDEICH TV) mit Jan Köppen, Frank Buschmann und Laura Wontorra. Darüber hinaus waren The Voice of Germany (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Thore Schölermann und Lena Gercke sowie Wer weiß denn sowas XXL (ARD/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) mit Kai Pflaume nominiert.

Beste Unterhaltung Late Night: „NEO MAGAZIN Royale“
Zum besten Late-Night-Format wurde NEO MAGAZIN Royale (ZDF/ZDF Neo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann gekürt. Luke! Die Woche und ich (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge und PussyTerror TV (WDR/Brainpool TV) mit Carolin Kebekus waren ebenso nominiert.

Beste Moderation persönliche Leistung/Moderation Unterhaltung: Rocket Beans
(Nils Bomhoff, Etienne Gardé, Daniel Budiman und Simon Krätschmer)
Gute Unterhaltung misst sich nicht an der Größe der Showbühne, sondern auch an der Vielseitigkeit und Individualität ihrer Moderatoren. Hier entschied sich die Jury für Nils Bomhoff, Etienne Gardé, Daniel Budiman und Simon Krätschmer, die als Rocket Beans mit „NITRO Autoquartett“ und „Rocket Beans TV“ einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Herausragend waren auch die Leistungen der Nominierten Elton (Alexander Duszat), der sich zum gefragten Showmaster entwickelt hat, und Jeannine Michaelsen, die sich mit Schlagfertigkeit und Souveränität für mehr empfiehlt.

Beste Comedy: „Das Lachen der Anderen“
Nominiert waren hier das politische Satiremagazin extra 3 (ARD/NDR) mit Christian Ehring, Das Lachen der Anderen (WDR/SEO Entertainment) und das Format Sketch History (ZDF/HPR Bild und Ton GmbH/Warner Bros. Germany), das Ereignisse der Weltgeschichte auf die Schippe nimmt. Gewonnen hat schließlich Das Lachen der Anderen (WDR/SEO Entertainment) mit Micky Beisenherz und Oliver Polak, die in ihrer Sendung die Grenzen der Comedy neu ausloten.

Bestes Factual Entertainment: „Kitchen Impossible“
Die Bandbreite und Qualität dieses höchst produktiven Genres begeisterte Zuschauer wie Jury gleichermaßen. Vor Bares für Rares (ZDF/Warner Bros. Germany) und Die Höhle der Löwen (VOX/Sony Pictures) gewann in diesem Jahr Kitchen Impossible (VOX/Endemol Shine Germany).

Förderpreis für „Wishlist“ und das Produzententeam Marc Schießer, Marcel Becker-Neu und Christina Ann Zalamea
Der mit 15.000 Euro dotierte Förderpreis für den Nachwuchs geht 2017 an das junge Wuppertaler Produzententeam Marc Schießer, Marcel Becker-Neu und Christina Zalamea. Das Trio zeichnet für die Webserie „Wishlist“ (funk/Radio Bremen/Outside the Club) verantwortlich. Im Mittelpunkt des Mystery-Formats steht die 17-jährige Mira (Vita Tepel), die jeden Wunsch erfüllen kann. Die Jury zeigte sich u.a. von den kraftvollen Bildern und dem schnellen Erzähltempo beeindruckt.

Ehrenpreis der Stifter für Senta Berger
Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Senta Berger. Ausgezeichnet wird damit eine Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen Schaffen über Jahrzehnte immer wieder neue Impulse gesetzt und damit zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch Regisseure, Autoren und nicht zuletzt ihr Publikum immer wieder inspiriert hat.

Zur Statistik:
Im Sendervergleich führt die ARD mit insgesamt acht vor dem ZDF mit sechs Nennungen. Die Mediengruppe RTL inklusive VOX und RTL NITRO holt fünf Preise, gefolgt von ProSiebenSat.1 mit drei Nennungen. Je eine Auszeichnung geht an Eurosport sowie die Online-Sender funk und Rocket Beans TV.

Die Jury:
Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm, Vorsitz), Bettina Josmann (Producer Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv & Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Schauspieler/Comedian/Youtuber), Thomas Lückerath, (Chefredakteur & Geschäfts-führer DWDL Medienmagazin), Peter Nadermann (Produzent & Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (Autorin und Regisseurin), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest) und Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).

 


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Liste der Preisträger 2017 [PDF]

Pressemeldung Preisträger 2017 [PDF]


Hier finden Sie die Preisträger der Vorjahre:

2016 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999

Der Deutsche Fernsehpreis 2017:
Senta Berger erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) das Werk einer der ganz großen deutschsprachigen Schauspielerinnen in Film und Fernsehen.

Köln, 24. Januar 2017 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Senta Berger. Ausgezeichnet wird damit eine Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen Schaffen über Jahrzehnte immer wieder neue Impulse gesetzt und damit zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch Regisseure, Autoren und nicht zuletzt ihr Publikum immer wieder inspiriert hat. Senta Berger wird die Ehrung am 2. Februar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Düsseldorf persönlich entgegennehmen.

„Es ist mir eine ganz besondere Freude, Senta Berger mit dem Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises auszuzeichnen. Wir ehren damit eine Ausnahme-Künstlerin, die national und international für exzellente Qualität steht und die das fiktionale Fernsehen vom legendären ‚Kir Royal‘ bis zur Reihe ‚Unter Verdacht‘ geprägt hat und deren Verdienste um das deutsche Fernsehen wie um das Kino, nicht zuletzt als langjährige Präsidentin der Filmakademie, herausragend sind“, so Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde.

Senta Berger – eine der ganz Großen
Senta Berger ist eine der bekanntesten und zugleich besten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum, eine der ganz Großen. Der Deutsche Fernsehpreis kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn 2017 jähren sich Senta Bergers Bildschirm- und Leinwanddebüt zum 60. Mal. 1957 erhielt das damals 16-jährige Nachwuchstalent eine erste kleine Rolle in einem österreichischen Film von Willi Forst: „Die unentschuldigte Stunde“. Im gleichen Jahr übernahm sie ihre erste Sprechrolle in dem Heimatfilm „Die Lindenwirtin vom Donaustrand“ mit Hans Moser. Als pensionierte Lehrerin ist sie derzeit in der von ihrem Sohn Simon Verhoeven inszenierten Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ zu sehen, dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm des vergangenen Jahres.

Bereits die Anfänge von Senta Bergers Karriere entwickelten sich spektakulär. Schon früh klopfte Hollywood an. So stand sie mit 17 für Anatole Litvaks amerikanischen Film „Die Reise“ mit Yul Brynner und Deborah Kerr vor der Kamera. Dabei waren ihr als Schülerin des renommierten Max-Reinhard-Seminars Engagements während der Ausbildung eigentlich verboten. Trotzdem nahm sie an – und flog prompt von der Schule. Aber die junge Frau wollte hinaus in die Welt. Und dieser Plan ging auf, denn das, was folgte, war eine bis heute andauernde höchst eindrucksvolle und sowohl nationale wie internationale Traumkarriere, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde.

…und immer ein Star
Senta Berger begeistert ihr Publikum durch ihre schauspielerische Brillanz, ihre enorme Vielseitigkeit und ihr Charisma. Mit einnehmendem Charme, großer physischer Präsenz und einer außergewöhnlichen künstlerischen Kraft überzeugte sie im Laufe der Jahrzehnte in den unterschiedlichsten Rollen. Ob Vamp, Sängerin oder Charakterdarstellerin – sie ist immer ein Star. Senta Berger begeisterte und begeistert ihr Publikum in zahlreichen Theaterstücken, Fernseh- und Kinofilmen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Hollywood. Sie arbeitete mit Curd Jürgens, Heinz Rühmann, O.W. Fischer, Klaus Maria Brandauer sowie Bruno Ganz zusammen und international u.a. mit Marcello Mastroianni, Alain Delon, Kirk Douglas und Frank Sinatra.

1966 heiratete Senta Berger in München den Schauspieler und Regisseur Michael Verhoeven. Mit ihm gründete sie eine eigene Produktionsfirma, die Sentana Filmproduktion, aus der später Klassiker wie „Die weiße Rose“ oder „Das schreckliche Mädchen“ hervorgingen. Auch während des folgenden Film- und Fernsehjahrzehnts setzte Senta Berger mit ihren Rollen wichtige Akzente. Das gilt beispielsweise sowohl für die Literaturverfilmung „Der scharlachrote Buchstabe“ (1973) von Wim Wenders als auch für Sam Peckinpahs Welterfolg „Steiner – Das eiserne Kreuz“ (1976).

In den 80ern hinterließ sie vor allem im deutschen Fernsehen einen bleibenden Eindruck – unvergessen ist ihre Rolle der Mona in Helmut Dietls Fernsehserie „Kir Royal“ an der Seite von Franz Xaver Kroetz und Dieter Hildebrandt. 1989 übernahm sie die Titelrolle der nach einer Idee ihres Mannes Michael Verhoeven entwickelten Serie „Die schnelle Gerdi“, und seit 2002 steht sie regelmäßig für die ZDF-Krimireihe „Unter Verdacht“ als Kriminalrätin Dr. Eva-Maria Prohacek vor der Kamera.

Senta Berger war sechs Jahre lang gemeinsam mit Günther Rohrbach die erste Präsidentin der neugegründeten Deutschen Filmakademie – sie hat das deutsche Fernsehen und den deutschen Film sehr geprägt.

Mehr zu den Ehrenpreisträgern finden Sie hier.


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Pressemeldung zm Ehrenpreis der Stifter für Senta Berger [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: Donnerstag, 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2017 beim ZDF.
Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.

Der Deutsche Fernsehpreis 2017:
Die Nominierungen in Unterhaltung, Information und Sport für das Fernsehjahr 2016

Köln, 12. Januar 2017 – Am 2. Februar wird in der Düsseldorfer Rheinterrasse der Deutsche Fernsehpreis zur Würdigung der besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2016 vergeben. Wer die begehrten Trophäen erhält, entscheidet eine unabhängige Jury erst am Tag der Preisverleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis. Die Nominierten der fiktionalen Kategorien wurden bereits im Dezember bekannt gegeben.

„Wenn wir auf das Fernsehjahr 2016 zurückblicken, dominieren die politischen Krisen das Informationsprogramm. Angesichts der unruhigen Weltlage spielen Glaubwürdigkeit, Recherche, Hintergrund-Analyse und Einordnung eine immer wichtigere Rolle, auch und gerade in der Abgrenzung der vom Internet getriebenen, steigenden Informationsflut. Hier zeigte das Fernsehen 2016 seine Leistungsfähigkeit in besonderer Weise“, so der Jury-Vorsitzende und „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens. „Dass das deutsche Fernsehen gleichzeitig großartig unterhalten kann, die große Showtreppe wie auch die kleinen, jungen Formate beherrscht, beweisen unsere Nominierten in der Unterhaltung. Darunter sind zahlreiche überzeugende Newcomer und auch deutsche Eigenentwicklungen, worüber sich die Jury besonders gefreut hat.“

Die Nominierungen in der Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime“: In der „Königsdisziplin“ der Unterhaltung treten fünf kreative Showkonzepte an. Nominiert sind Die Beste Show der Welt (ProSieben/Florida TV) mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, Grill den Henssler (VOX/ITV Studios Germany) mit Steffen Henssler und Ninja Warrior Germany (RTL/NORDDEICH TV) mit Jan Köppen, Frank Buschmann und Laura Wontorra. Hinzu kommen The Voice of Germany (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Thore Schölermann und Lena Gercke sowie Wer weiß denn sowas? XXL (ARD/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) mit Kai Pflaume.

Beste Unterhaltung Late Night“: Aufbleiben lohnt sich. Zu den besten Nachtschwärmern gehören Luke! Die Woche und ich (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge, NEO MAGAZIN Royale (ZDF/ZDFneo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und PussyTerror TV (WDR/Brainpool TV) mit Carolin Kebekus.

Beste Persönliche Leistung / Moderation Unterhaltung“: Dass sich gute Unterhaltung nicht an der Größe der Showbühne, sondern auch an der Vielseitigkeit und Individualität ihrer Moderatoren misst, beweisen Sympathieträger Elton (Alexander Duszat), der sich von Stefan Raabs Dauerpraktikanten zum gefragten Showmaster entwickelt hat, Jeannine Michaelsen, die sich mit Schlagfertigkeit und Souveränität für mehr empfiehlt, sowie Nils Bomhoff, Etienne Gardé, Daniel Budiman und Simon Krätschmer, die als Rocket Beans das Gaming-TV revolutioniert haben und zeigen, wie interaktives Fernsehen funktioniert.

Beste Comedy / Kabarett“: Nominiert sind das politische Satiremagazin extra 3 (ARD/NDR) mit Christian Ehring, Das Lachen der Anderen (WDR/SEO Entertainment) mit Micky Beisenherz und Oliver Polak, die in ihrer Sendung die Grenzen der Comedy neu ausloten, sowie das Format Sketch History (ZDF/HPR Bild und Ton GmbH/Warner Bros. Germany), das Ereignisse der Weltgeschichte mit erfrischend schrägem Humor auf die Schippe nimmt.

Bestes Factual Entertainment“: Ob Day- oder Primetime – die Bandbreite und Qualität dieses produktiven Genres begeistern Zuschauer wie Jury gleichermaßen. Nominiert sind Bares für Rares (ZDF/Warner Bros. Germany), Die Höhle der Löwen (VOX/Sony Pictures) und Kitchen Impossible (VOX/Endemol Shine Germany).

Die Nominierungen in der Information

Beste Information“: Angesichts von Fake-News und ‚postfaktischen‘ Debatten setzen die nominierten Programme auf Recherche, Glaubwürdigkeit, Hintergrund-Analyse und Einordnung. Ausgewählt wurden das auslandsjournal (ZDF), Die Story im Ersten: Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen (ARD/NDR/WDR) sowie die Sendung scobel (3sat/ZDF), die sich ihren Themen vielschichtig und interdisziplinär widmet.

Beste Persönliche Leistung / Moderation Information“: In Zeiten von stetig komplexer werdenden Themenwelten schlägt die Stunde der Vermittler: Harald Lesch (ZDF) überzeugte mit seiner profilierten Wissensvermittlung im ZDF, Christiane Meier mit ihren präzisen Politiker-Interviews im ARD Morgenmagazin (ARD/WDR), und einmal mehr trat Antonia Rados (RTL/n-tv) mit ihrer Interviewführung samt exzellenter Vernetzung und Vor-Ort-Recherchen hervor.

Beste Dokumentation / Reportage“: Die Sendeplätze für klassische Dokumentarfilme werden seltener, die Qualität der Beiträge bleibt nichtsdestoweniger enorm, weshalb sich die Jury für die fünf folgenden Kandidaten entschieden hat: Neben Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht (ARD/NDR/WDR), Der lange Arm des IS – Wie der Terror nach Europa kommt (ARD/WDR/NDR) und Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet (ZDF) nominierte das Gremium Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland (ZDF/ITV/PBS/ITN Productions) sowie Schöne Neue Welt (ZDF/Eco Media TV-Produktion).

Bestes Infotainment“: In leichterer Machart, aber gleichermaßen engagierter ‚Aufklärungsmission‘ waren die folgenden Programme beim Zuschauer sehr erfolgreich. Der ProSieben-Dauerbrenner Galileo (ProSieben) erreichte mit seinen Themen vor allem die jungen Zuschauer, Das Jenke Experiment (RTL/infoNetwork/Redaktion EXTRA) überzeugte mit seinen gewagten Selbstversuchen und Make Love (ZDF/gebrueder beetz filmproduktion) mit erstaunlich offenen Gesprächen.

Die Nominierungen im Sport

Beste Sportsendung“: Bei der Handball EM (ARD/NDR/WDR) gelang es dem äußerst fachkundigen ARD-Team über zehn Millionen Zuschauer pro Begegnung zu begeistern und eine selten dagewesene Nähe zu Mannschaft und Spielgeschehen herzustellen. Fernsehgeschichte schrieb zudem Nico Rosberg in der Formel 1. RTL setzte das Thema auf höchstem Niveau um und brachte die Saison mit der bewährten Crew zum krönenden Abschluss. Mit dem starken Reporterteam Matthias Stach, Marco Hagemann und Markus Theil erreichte schließlich Eurosport einen Matchball: Im Bereich Tennis sind die Übertragungen der Australian- und US-Open Finals der Damen nominiert.

Die Jury
Über Nominierungen und Preisträger entscheidet ein unabhängiges, zehnköpfiges Fachgremium. Unter dem Vorsitz von Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm) arbeiten in der diesjährigen Jury: Bettina Josmann (Producerin Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv und Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Comedian und YouTuber/Ex-„Y-Titty“), Thomas Lückerath (Chefredakteur und Geschäftsführer Medienmagazin DWDL), Peter Nadermann (Produzent und Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (freie Fernsehautorin), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest) sowie Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).


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Pressemeldung zu den Nominierungen Unterhaltung, Information, Sport 2016/17 [PDF]

Liste der Nominierungen Unterhaltung, Information, Sport 2016/17 [PDF]

Liste aller Nominierungen 2016/17 [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: Donnerstag, 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2017 beim ZDF.
Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.

Pietsch, Sven

Sven Pietsch, Foto: Bene Müller

Sven Pietsch (49) ist seit 1. Juli 2015 Chefredakteur der ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Der Journalist kam 1998 zu ProSieben, leitete die Redaktion „taff“, dann den Bereich Boulevard des Senders. 2009 wurde er stellvertretender Chefredakteur von ProSieben. Ab 2010 agierte er als Head of Boulevard & Infotainment und ab 2011 als Vice President Information & Magazine für die ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Am 1. November 2013 übernahm Sven Pietsch die Funktion des Senior Vice President Factual der Chefredaktion bei der deutschen Sendergruppe.

Stand: 2016

Der Deutsche Fernsehpreis 2017: Die ersten Nominierungen stehen fest

Die zehnköpfige Experten-Jury hat entschieden und benennt die nominierten Werke und Personen in den fiktionalen Kategorien

Köln, 19. Dezember 2016 – Am 2. Februar werden in der Düsseldorfer Rheinterrasse die besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Wer im Rahmen dieses ersten Branchentreffs des Jahres 2017 die begehrten Trophäen erhält, entscheidet die zehnköpfige unabhängige Jury erst am Tag der Preisverleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis.

In den fiktionalen Kategorien stehen die Nominierungen fest. Die Bekanntgabe der Nominierungen in „Unterhaltung“ und „Information“ folgt im Januar 2017.

„Hinter uns liegt ein starkes Fernsehjahr, das von den aktuellen politischen Ereignissen geprägt war. Insbesondere überzeugten aber die fiktionalen Produktionen im Fernsehfilm, der Serie und den Mehrteilern mit großer thematischer Vielfalt, exzellenter Umsetzung und großartigen Einzelleistungen“, so der Jury-Vorsitzende und TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens. „Insgesamt spielen Event-Programmierungen eine immer größere Rolle. Dabei funktioniert die Verbindung von Fiktion mit begleitender Vertiefung durch anschließende Informationsprogramme. Im Wettbewerb der Plattformen werden nicht nur die kleinen Sender mutiger, was die gesamte Branche kreativ befeuert. Das Medium Fernsehen zeigte sich 2016 in Bestform und behauptet sich auch in Zeiten der Second-Screens.“

Die diesjährige Jury unter dem erneuten Vorsitz von Lutz Carstens besteht aus Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (freie Fernsehautorin), Bettina Josmann (Producerin Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv und Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Comedian und YouTuber/Ex-„Y-Titty“), Thomas Lückerath (Chefredakteur und Geschäftsführer Medienmagazin DWDL), Peter Nadermann (Produzent und Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest GmbH) sowie Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).

Die Werkkategorien im Programmbereich „Fiktion“

„Bester Fernsehfilm“: In einem starken fiktionalen Jahr nominiert die Jury fünf herausragende Fernsehfilme. Dazu gehören der Cyber-Grooming-Film „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia) mit Nachwuchsschauspielerin Lena Urzendowsky, das viel diskutierte Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie) u.a. mit Florian David Fitz sowie populäre Zeitgeschichte, „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), mit den Hauptdarstellern Ken Duken und Torben Liebrecht. Hinzu kommen der Sportwetten-Thriller „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) von Regisseur Philipp Kadelbach und „Familienfest“ (ZDF/UFA Fiction) mit Günther Maria Halmer und Lars Eidinger.

„Bester Mehrteiler“: 2017 stellt die Jury die stärksten Mehrteiler des Jahres ins Rampenlicht. Nominiert sind: das Politdrama „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) mit dem Journalistenduo Alexander Fehling und Fabian Hinrichs, das Patchworkdrama „Familie!“ (ZDF/Moovie) mit Iris Berben und Jürgen Vogel, die Trilogie „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) mit Sonja Gerhardt, ebenso wie das dreiteilige Dokudrama „Mitten in Deutschland: NSU“ (ARD/SWR/BR/WDR/MDR/Degeto/
Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) und „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) mit Wotan-Wilke Möhring und Nik Xhelilaj in der Titelrolle.

„Beste Serie“: Die Jury nominiert drei Serien, die für die Innovation des Genres stehen: die bereits im Vorjahr preisgekrönte und 2016 mit neuen Handlungssträngen erzählte Dramedy „Club der roten Bänder“ (VOX/Bantry Bay), „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie) mit Bastian Pastewka und Susanne Wolff, sowie die Drama-Serie „Tempel“ (ZDFneo/Polyphon) mit Hauptdarsteller Ken Duken.

Die Personalkategorien im Bereich „Fiktion“

„Beste Schauspielerin“: Die nominierten Schauspielerinnen brillierten fasst immer in mehreren Rollen: Petra Schmidt-Schaller überzeugt in „Ein Gefährliches Angebot“ (ZDF/Moovie), „Das Dorf des Schweigens“ (ZDF/Network Movie) und „Ein Mann unter Verdacht“ (ZDF/die film). Eindruck hinterließ auch Sonja Gerhardt mit ihren Auftritten in „Ku’damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment / Fireworks Entertainment), Nach ihren Auftritten in „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl/Wiedemann & Berg) und „Familie!“ (ZDF/Moovie) darf sich auch Anna Maria Mühe Chancen auf eine Trophäe ausrechnen. Gleiches gilt für Katharina Marie Schubert, die in „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) und „Wer aufgibt ist tot“ (ARD/Degeto/SWR/Carte Blanche Film) glänzte. Eine weitere Nominierung geht an Jutta Hoffmann und ihren überzeugenden Auftritt in „Ein Teil von uns“ (ARD/BR/Constantin Television).

„Bester Schauspieler“: Edin Hasanovic beeindruckte durch sein Spiel in „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) und „Familie Braun“ (ZDF/Polyphon), während Martin Brambach in „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) sowie „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) ebenfalls Preiswürdiges ablieferte. Lars Eidinger geht mit seinen Leistungen in „Familienfest“ (ZDF/Moovie) sowie „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie) ins Rennen und Ken Duken erhielt seine Nominierung aufgrund seiner Rollen in „Tempel“ (ZDF/Polyphon) und „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction). Schließlich überzeugte Wotan Wilke Möhring in „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) als Old Shatterhand.

„Beste Regie“: Als beste Regisseure sind Lars Kraume („Terror – Ihr Urteil“, ARD/Degeto/Moovie, und „Familienfest“, ZDF/Moovie), Philipp Kadelbach („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction) sowie Sherry Hormann („Tödliche Geheimnisse“, ARD/Beta Film/Dreamtool) mit von der Partie.

„Bestes Buch“: In dieser Kategorie schrieben sich Annette Hess („Ku‘damm 56“, ZDF/UFA Fiction), Arne Nolting und Jan Martin Scharf („Club der roten Bänder“, VOX/Bantry Bay) sowie Holger Karsten Schmidt („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction, Das weiße Kaninchen“ und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment / Fireworks Entertainment) in die Gruppe der Nominierten.

„Beste Kamera“: Auch die folgenden Kameramänner können den Deutschen Fernsehpreis fest im Blick haben: Frank Lamm („Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“, ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl/Wiedemann & Berg), Sten Mende („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack) sowie Christian Stangassinger („Tempel“, ZDFneo/Polyphon).

„Bester Schnitt“: Hier zeigte sich die Jury von Benjamin Hembus („Brief an mein Leben“, ZDF/Bavaria Filmproduktion), Andreas Radtke („Der Fall Barschel“, ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) und Claudia Wolscht („Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, ARD/WDR/Degeto/Wiedemann & Berg) und überzeugt.

„Beste Musik“: Für einen preiswürdigen Soundtrack sorgten Manu Kurz und Alexander Masche in der Serie „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie),, Heiko Maile im Dreiteiler „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) sowie Sven Rossenbach und Florian van Volxem in „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia).

„Beste Ausstattung“: In dieser Kategorie sind die Szenenbildner Julian Augustin und Pierre Pfundt  für „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), ihr Kollege Matthias Müsse für „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack), die Kostümbildnerin Maria Schicker und der Szenenbildner Lars Lange für „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) nominiert.


PDF Downloads:

Pressemeldung zu den Nominierungen 2016/17 [PDF]

Liste der Nominierungen 2016/17 [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises wird am 2. Februar 2017 unter der turnusgemäßen Federführung des ZDF in der Düsseldorfer Rheinterrasse stattfinden. Erst an diesem Tag entscheidet die Jury, welche der nominierten Programme und TV-Leistungen mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet werden.

Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung. Die Presseeinladung zur Akkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Beirat 2015/16

Jeder der vier Sender, die den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS tragen, stellt ein Mitglied für den Vorstand bzw. des Beirates.

Der Beirat setzt sich 2015/16 wie folgt zusammen:

Tom Sänger, Bereichsleiter Unterhaltung Show & Daytime bei RTL und Beiratsvorsitzender 2015/16
Reinhold Elschot, Hauptredaktionsleiter Fernsehspiel, Stellvertretender Programmdirektor ZDF
Marc Rasmus, stv. SAT.1-Senderchef
Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor WDR

Die Beiräte von 2014 bis 1999:

Stifter 2001 Beirat 2009 bis 2013 Beirat 2008 Beirat 2007
2014 2009-2013 2008 2007
Beirat 2004 Beirat 2003 Beirat 1999-2002  
2004-2006 2003 1999-2002  

 

 

Jury und Fachkommissionen 2015/16

Drei Fachkommissionen mit je drei bis höchstens fünf Mitgliedern übernehmen die Vorauswahl für die Bereiche Fiktion, Unterhaltung und Information. Anfang Dezember treten die drei Fachkommissionen zusammen und bilden die Jury, wählen eine/n Vorsitzende/n und entscheiden gemeinsam über die Nominierung.

Die Preisentscheidungen fallen erst am Tag der Verleihung am 13. Januar 2016. Über ein Mehrheitsvotum bestimmt die Jury die aus ihrer Sicht besten und erfolgreichsten Produktionen und Einzelleistungen des Vorjahres, um sie noch  am selben Abend mit dem Deutschen Fernsehpreis zu ehren.

Die Jury 2015/16 besteht aus folgenden Mitgliedern und unterteilt sich folgendermaßen in drei Fachkommissionen:

Fachkommission Fiktion

Fachkommission Fiktion

Lutz Carstens, Chefredakteur TV Spielfilm (Vorsitz)
Dr. Beatrice Kramm, Produzentin & Geschäftsführerin (Vorsitz) Polyphon
Film- und Fernsehgesellschaft mbH
Ulrike Kriener, Schauspielerin
Peter Nadermann, Produzent & Geschäftsführer Nadcon Film GmbH
Wilfried Urbe, freier Medienjournalist

Fachkommission Unterhaltung

Fachkommission Unterhaltung

Jan Köppen, Moderator
Thomas Lückerath, Chefredakteur & Geschäftsführer DWDL Medienmagazin
Volker Weicker, Regisseur

Fachkommission Information

Fachkommission Information

Steffen Hallaschka, Moderator
Jakob Krebs, Leitung dctp.tv & Geschäftsführer dctp
Nicole Rosenbach, freie Fernsehautorin

Stifter 2015/16

Der Kreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES setzt sich aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier austragenden Sender zusammen.

Die Stifter 2015/16 sind:

Frank Hoffmann, Vorsitzender und Geschäftsführer Programm von RTL Television
Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF
Tom Buhrow, Intendant des WDR
Kaspar Pflüger, SAT.1-Geschäftführer

Die Stifter von 2014 bis 1999:

Stifter 2013 Stifter 2013 Stifter 2010-2011 Stifter 2009
2014 2013 2010-2012 2009
Stifter 2007/2008 Stifter 2005/2006 Stifter 2004 Stifter 2002/2003
2007/2008 2005/2006 2004 2002/2003
Stifter 2001 Stifter 1999/2000    
2001 1999/2000    

 

 

 

 

Moderation 2016

Barbara Schöneberger Foto: RTL / Stephan Pick

Barbara Schöneberger moderiert erneut den von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestifteten Deutschen Fernsehpreis am Donnerstag, dem 2. Februar 2017, in der Düsseldorfer Rheinterrasse. Unterstützt wird sie dabei von prominenten Kollegen, die die Preisträger in rund 20 Kategorien verkünden.

Barbara Schöneberger (42) gilt als eine der beliebtesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen. Das Multitalent moderierte nicht nur diverse Galas und Liveshows, sondern hat sich auch als Sängerin einen Namen gemacht. Zudem übernimmt sie als Schauspielerin hin und wieder kleinere Rollen in Film und Fernsehen. Seit 2008 ist sie gemeinsam mit Hubertus Meyer-Burckhardt Gastgeberin der „NDR Talk Show“. Seit 2013 moderiert sie die Spielshow „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen ALLE“, für die sie zuletzt selbst in der Kategorie: ‚Beste Moderation Unterhaltung‘ den Deutschen Fernsehpreis gewann.

Barbara Schöneberger über ihre Rolle bei der Gala im Januar 2016: „Den Fernsehpreis habe ich noch nie moderiert. Deshalb bin ich gespannt, weil ich hier ja eine Premiere feiere. Das ist mein perfekter Wiedereinstieg in das Fernsehjahr 2016.“ 2017 wird sie es wieder tun.


Die Moderatoren von 1999 bis 2014:

Moderation 2013
Moderation 2013
Moderation 2012
2014
Sandra Maischberger,
Klaas Heufer-Umlauf und
Hans Sigl (für WDR)
2012
Oliver Welke und
Olaf Schubert
(für das ZDF)
Moderation 2011
Moderation 2010
Moderation 2009
2011
Nazan Eckes und
Marco Schreyl
(für RTL)
2010
Sandra Maischberger und
Kurt Krömer
(für ARD)
2009
Anke Engelke und
Bastian Pastewka
(für Sat.1)
Moderation 2008
Moderation 2007
Moderation 2006
2008
Thomas Gottschalk
(für das ZDF)
2007
Marco Schreyl
(für RTL)
2006
Jörg Pilawa
(für die ARD)
Moderation 2005
Moderation 2004
Moderation 2003
2005
Anke Engelke
und
Hugo Egon Balder
(für Sat.1)
2004
Thomas Gottschalk
(für das ZDF)
2003
Günther Jauch
(für RTL)
Moderation 2002
Moderation 2001
Moderation 2000
2002
Sandra Maischberger und
Dirk Bach
(für die ARD)
2001
Anke Engelke und
Hape Kerkeling
(für Sat.1)
2000
Ulla Kock am Brinck
(für das ZDF)
Moderation 1999
 
1999
Gabi Bauer (für die ARD),
Johannes B. Kerner (für das ZDF),
Jochen Busse (für RTL) und
Kai Pflaume (für Sat.1)
 

Preisträger 2016

Bester Fernsehfilm


Nackt unter Wölfen
(ARD/MDR/ARD Degeto/WDR/SWR/BR/UFA Fiction/MIA Film/Global Screen /Universum Film)

Beste Serie


Club der roten Bänder
(VOX/Bantry Bay Productions GmbH)

Beste Schauspielerin


Ina Weisse für Ich will dich
(ARD/WDR/Arte/Constantin Television GmbH) und
Ein großer Aufbruch (ZDF/Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG)

Bester Schauspieler


Jonas Nay für Deutschland 83 (RTL/UFA Fiction GmbH) und Tannbach – Schicksal eines Dorfes (ZDF/Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Wilma Film in Zusammenarbeit mit Beta Film)

Beste Comedy / Kabarett


Die Anstalt
(ZDF)

Beste Unterhaltung Primetime


Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt
(ProSieben/Florida TV GmbH/Endemol Shine Germany GmbH)

Beste Moderation Unterhaltung


Barbara Schöneberger für die Moderation von Die 2 – Gottschalk und Jauch gegen Alle (RTL/i&u)

Beste Unterhaltung Late Night


NEO MAGAZIN Royale
(ZDF/ZDFneo/btf GmbH)

Bestes Factual Entertainment


Die Höhle der Löwen
(VOX/Sony Pictures Film und Fernseh Produktions GmbH)

Beste Information: Berichterstattung zur Flüchtlingskrise


An der Grenze – 24 Stunden an den Brennpunkten der Flüchtlingskrise
(N24/Welt)

Beste persönliche Leistung Information


Michel Abdollahi für seine Reportage „Im Nazidorf“ und seine Straßenaktionen im Kulturjournal
(NDR)

Beste Talksendung


Menschen bei Maischberger (ARD/WDR/Vincent TV GmbH)

Beste Dokumentation / Reportage


Asternweg – Eine Straße ohne Ausweg
Aus der Reihe „Die große Samstagsdokumentation“

(VOX/99 pro Media)

Bester Sportjournalismus


Geheimsache Doping. Im Schattenreich der Leichtathletik /
Geheimsache Doping. Wie Russland seine Sieger macht
von Hajo Seppelt im Rahmen der ARD Sportschau
(ARD/WDR)

Beste Regie


Lars Becker für Zum Sterben zu früh
(ZDF/Arte/Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG)

Bestes Buch


Magnus Vattrodt für Ein großer Aufbruch
(ZDF/Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG) und Das Zeugenhaus (ZDF/MOOVIE GmbH)

Beste Kamera


Ngo The Chau für Zum Sterben zu früh
(ZDF/Arte/Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG)

Bester Schnitt


Ulf Albert für Altersglühen – Speed Dating für Senioren
(ARD/WDR/NDR/Riva Filmproduktion GmbH)

Beste Musik


Stefan Will und Marco Dreckkötter für Mordkommission BERLIN 1
(SAT.1/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Wilma Film in Zusammenarbeit mit Red Arrow International)

Beste Ausstattung


Max Wohlkönig (Kostüm) und Matthias Müsse und Tilman Lasch (Szenenbild)
für Mordkommission BERLIN 1
(SAT.1/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Wilma Film in Zusammenarbeit mit Red Arrow International)

Förder-/Nachwuchspreis


Hubertus Koch (Filmemacher)

Ehrenpreis der Stifter


Günter Wallraff

Preisverleihung im Rahmen des Branchentreffens: Mittwoch, 13. Januar 2016, Rheinterassen Düsseldorf


PDF Downloads:

Preisträgerliste 2016 [PDF]
Pressemeldung Preisträger 2016 [PDF]

Hier finden Sie die Preisträger der Vorjahre:
2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999