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Deutscher Fernsehpreis 2019 verliehen

In der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf wurden am Abend die herausragenden Leistungen des Fernsehjahres 2018 in Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ausgezeichnet.

Köln, 31. Januar 2019 – Am Donnerstagabend wurde in Düsseldorf zum 20. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Am selben Tag hatte eine 14-köpfige Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen UFA-Chefs Wolf Bauer in 23 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Jürgen von der Lippe. Darüber hinaus wurden Förderpreise an die Schauspieler Lena Urzendowsky und Michelangelo Fortuzzi vergeben.

Wolf Bauer, Produzent und Juryvorsitzender: „2018 war ein Jahr des Umbruchs. Die Digitalisierung unseres Mediums hat über den sich verstärkenden Wettbewerb zu einer enormen Leistungssteigerung in allen Programmkategorien geführt. Die Jury war von der Gesamtprogrammleistung des Jahres 2018 sehr beeindruckt. So forderte die Entscheidungsfindung der Jury leidenschaftliche Debatten ab. Im Ergebnis spiegelt sie ein faires Bild der programmlichen und kreativen Leistungen wider. Die Jury gratuliert allen Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.

In der Fiktion konnten Fernsehfilme und Mehrteiler den gesellschaftlichen Wandel und zeitgeschichtliche Themen höchst überzeugend abbilden. Von großer Bedeutung ist weiterhin auch das serielle Erzählen. Ob als Krimi-Formate oder Komödien, historische Stoffe oder dystopische Fantasien präsentierten sich die Serien in Konzeption und Umsetzung so differenziert und hochwertig wie nie zuvor. In der Unterhaltung haben nicht zuletzt bereits erprobte Formate gezeigt, dass sie qualitativ erfreulich steigerungsfähig waren. Schließlich haben die Beiträge der Information und insbesondere die Dokumentationen eindrucksvoll bewiesen, dass Fernsehen gerade im Zeitalter der ‚Fake News‘ wichtiges Medium der Aufklärung ist und damit Grundvoraussetzung für einen demokratischen gesellschaftlichen Diskurs.“

 

Die Preisträger im Überblick

Bester Fernsehfilm
„Aufbruch in die Freiheit“ (ZDF/Relevant Film)

Bester Mehrteiler
„Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Drama-Serie
„Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Beste Comedy-Serie
„jerks.“ (ProSieben/maxdome GmbH/Talpa Germany)

Beste Schauspielerin
Vicky Krieps für „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schauspieler
Albrecht Schuch für „Der Polizist und das Mädchen“ (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg), „Kruso“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction), „Gladbeck“
(ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Regie
Christian Schwochow für „Bad Banks“
(ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Bestes Buch
Mizzi Meyer für „Der Tatortreiniger“ (NDR/LETTERBOX Filmproduktion)

Beste Kamera
David Luther für „Das Boot“ (Sky/ Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schnitt
Ueli Christen für „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Musik
Annette Focks für „Die Freibadclique“
(ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/ Ziegler Film/MIA Film)

Beste Ausstattung
Martina Müller, Jana Karen für „Der große Rudolph“
(ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)

Beste Unterhaltung Primetime
„Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)

Beste Moderation Unterhaltung
Luke Mockridge für „LUKE! Die 2000er und ich“, „LUKE! Die Schule
und ich“, „LUKE! Die Woche und ich“
(SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics)

Beste Unterhaltung Late Night
„Inas Nacht“ (ARD/NDR/beckground tv)

Beste Comedy
„Kroymann“ (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/bildundtonfabrik)

Bestes Factual Entertainment
„Bares für Rares“ (ZDF/Warner Bros.)

Beste Ausstattung Show
Guido Heinz Frinken, Oli Egon Ide für „Das große Backen“
(SAT.1/Tower Productions)

Beste Dokumentation/Reportage
„Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR/zero one)

Bester Doku-Mehrteiler
„Terra X: Die Reise der Menschheit“ (ZDF/Arte/Gruppe 5)

Beste Information: Auslandsreporter
Antonia Rados für „Jemens langsamer Tod“ (n-tv)

Bestes Infotainment
Jenke von Wilmsdorff für „Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs“ (RTL/infoNetwork), „Das Jenke-Experiment“ (RTL/infoNetwork), „Jenke Über Leben“
(RTL/Bavaria Entertainment)

Beste Sportsendung
„ranNFL“ (ProSieben/ProSieben MAXX)


Förderpreise für Lena Urzendowsky und Michelangelo Fortuzzi

Hier setzte die Jury auf zwei Schauspieler: Lena Urzendowsky für ihre Rolle in der Satire „Der große Rudolph“ sowie Michelangelo Fortuzzi für seine Leistung in dem Drama „Alles Isy“. Der Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

 

Ehrenpreis der Stifter für Jürgen von der Lippe

Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Jürgen von der Lippe. Ausgezeichnet wird damit ein Protagonist der deutschen Fernsehgeschichte, der sein Publikum seit Jahrzehnten immer wieder überrascht und mitreißend unterhält.

 

Statistik

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen in diesem Jahr jeweils vier Auszeichnungen an ARD und ZDF sowie zwei Nennungen an RTL und ProSieben. Der Deutsche Fernsehpreis 2019 wurde in insgesamt 25 Kategorien verliehen – an 31 Frauen und 33 Männer.

Die Jury

Über Nominierungen und Preisträger entschied ein unabhängiges, 14-köpfiges Fachgremium. Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer, Produzent und ehemaliger Chef der UFA-Gruppe, gehörten der Jury 13 Fernsehschaffende an: die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).

Stifter und Beirat

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Der Kreis der Stifter setzt sich aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier austragenden Sender zusammen. Vorsitzender ist in diesem Jahr Tom Buhrow, Intendant des WDR. Zum Stiftergremium gehören überdies Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, Frank Hoffmann, Geschäftsführer Programm RTL Television, und Kaspar Pflüger, Geschäftsführer SAT.1.

Vorsitzender des Beirats ist in diesem Jahr Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor WDR. Weitere Mitglieder sind Heike Hempel, stellvertretende Programmdirektorin ZDF, Sven Pietsch, Chefredakteur von ProSiebenSat.1 TV Deutschland, und Tom Sänger, Bereichsleitung Unterhaltung, Show & Daytime RTL.

 


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Deutscher Fernsehpreis 2019 verliehen2019-01-31T22:40:30+01:00

Preisträger 2019

Die Preisträger in den Fiktionskategorien

Bester Fernsehfilm


Aufbruch in die Freiheit
(ZDF/Relevant Film)

Bester Mehrteiler


Gladbeck
(ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Drama-Serie


Bad Banks
(ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Beste Comedy-Serie


jerks.
(ProSieben/maxdome GmbH/Talpa Germany)

Beste Schauspielerin


Vicky Krieps für Das Boot
(Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schauspieler


Albrecht Schuch für Der Polizist und das Mädchen (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg) und Gladbeck (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film) und Kruso
(ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction)

Beste Regie


Christian Schwochow für Bad Banks
(ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Bestes Buch


Mizzi Meyer für Der Tatortreiniger
(NDR/LETTERBOX Filmproduktion)

Beste Kamera


David Luther für Das Boot
(Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schnitt


Ueli Christen für Gladbeck
(ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Musik


Annette Focks für Die Freibadclique
(SkyARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/Ziegler Film/MIA Film)

Beste Ausstattung


Martina Müller (Kostümbild), Jana Karen (Szenenbild) für Der große Rudolph
(ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)

 

Non-fiktionale Kategorien

Beste Unterhaltung Primetime


Let’s Dance
(RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)

Beste Moderation Unterhaltung


Luke Mockridge für LUKE! – Luke! Die 2000er und ich/Die Schule und ich/Die Woche und ich
(SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics)

Beste Unterhaltung Late Night


Inas Nacht
(ARD/NDR/beckground tv)

Beste Comedy


Kroymann
(ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/bildundtonfabrik)

Bestes Factual Entertainment


Bares für Rares
(ZDF/Warner Bros.)

Beste Ausstattung Show


Guido Heinz Frinken, Oli Egon Ide für Das große Backen
(SAT.1/Tower Productions)

Bestes Infotainment


Jenke von Wilmsdorff für Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs (RTL/infoNetwork), Das Jenke-Experiment (RTL/infoNetwork) und Jenke Über Leben
(RTL/Bavaria Entertainment)

Beste Information: Auslandsreporter


Antonia Rados für ihren Bericht Jemens langsamer Tod
(n-tv)

Beste Dokumentation/Reportage


Kulenkampffs Schuhe
(ARD/SWR/HR/zero one)

Bester Doku-Mehrteiler


Terra X: Die Reise der Menschheit
(ZDF/Arte/Gruppe 5)

Beste Sportsendung


ranNFL
(ProSieben/ProSieben MAXX)

Förderpreis


Michelangelo Fortuzzi und Lena Urzendowsky

Ehrenpreis der Stifter


Jürgen von der Lippe

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Hier finden Sie die Preisträger der Vorjahre:
2018 | 2017 | 2016 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999

Preisträger 20192019-10-04T15:35:40+02:00

Deutscher Fernsehpreis 2019: Jürgen von der Lippe erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit der Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) einen herausragenden Entertainer, der mit seinen Sendungen deutsche Fernsehgeschichte geschrieben hat und sein Publikum bis heute begeistert.

Köln, 23. Januar 2019 – Den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises erhält in diesem Jahr Jürgen von der Lippe. Mit der Auszeichnung würdigen die Stifter den Entertainer als einen Protagonisten der deutschen Fernsehgeschichte, der sein Publikum seit Jahrzehnten immer wieder überrascht und mitreißend unterhält – als Komiker und Moderator, als Erfinder von Formaten, Schauspieler und Autor. Jürgen von der Lippe wird die Ehrung am 31. Januar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019 in Düsseldorf persönlich entgegennehmen. Moderiert wird die Gala von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie ist als Live-Stream auf www.wdr.de sowie als Aufzeichnung am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr in One zu sehen.

„Jürgen von der Lippe gehört für mich zu den ganz Großen der deutschen Unterhaltung“, sagt Tom Buhrow, WDR-Intendant und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde. „Er ist einer der besten Entertainer, die wir haben. Deshalb freue ich mich, dass er im Jubiläumsjahr des Deutschen Fernsehpreises mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet wird. Er ist im öffentlich-rechtlichen wie im Privatfernsehen und auf der Bühne gleichermaßen zu Hause und genießt die Gunst eines großen Publikums. Sein Erfolgsgeheimnis ist neben enormer Kreativität seine unnachahmliche Bühnenpräsenz und das extrem feine Gespür für den richtigen Ton. Mit seiner integrativen Kraft hat Jürgen von der Lippe ein ganzes Genre nachhaltig geprägt und viele Künstlerinnen und Künstler inspiriert, ermutigt und gefördert.“

Jürgen von der Lippe hat die deutsche Fernsehunterhaltung geprägt wie wenige andere – mit Shows wie „Geld oder Liebe“, „Wat is?“ oder „Extreme Activity“ sowie mit Humor, Charme, Schlagfertigkeit und herzerfrischender Gelassenheit. Einen beeindruckenden Überblick über sein Fernsehschaffen bot im Sommer 2018 die Überraschungsshow „Mensch Jürgen! Von der Lippe wird 70“, die der ARD eine Spitzenquote bescherte.

Jürgen von der Lippes Karriere begann während der 70er Jahre nach einem Germanistik- und Philosophie-Studium in der Westberliner Liedermacherszene. 1976 gehörte er zu den Gründern der Gruppe „Gebrüder Blattschuss“, die er 1979 verließ, um sich auf seine Soloauftritte zu konzentrieren. Seine TV-Laufbahn begann 1980 im „WWF Club“. Bis 1984 wirkte er in 154 Folgen der legendären WDR-Show mit. Legendär wurde dann auch so ziemlich alles, was sein weiteres Fernsehschaffen betrifft. Mit „So isses“ (1984 bis 1989) revolutionierte er beispielsweise das Talk-Genre. Es folgten ab 1986 die Spielshow „Donnerlippchen“ – und dann ab 1989 „Geld oder Liebe“, das Kultformat, von dem bis 2001 insgesamt 90 Folgen produziert wurden. Jürgen von der Lippes begeisterte und begeisternde Anmoderationen der in der Show auftretenden Musikkünstler sind unvergessen. Weltstars wie Bon Jovi, Tina Turner oder Mariah Carey waren bei ihm zu Gast.

Ab 2003 bescherte der Vielleser und gelernte Linguist sich selbst und seinem Publikum einen Riesenspaß mit der Literatursendung „Was liest du?“ (WDR). 2005 schlüpfte er für die RTL-Serie „Heiland auf dem Eiland“ in die Rolle eines Pfarrers. Bei ProSieben stand er als Spielleiter von „Extreme Activity“ (2006 bis 2007) vor der Kamera und in der MDR-Sendung „Frei von der Lippe“ (2008 bis 2011) nahm er die Merkwürdigkeiten der deutschen Sprache höchst unterhaltsam unter die Lupe.

Das außerordentliche Spektrum und die einmalige geistige Bandbreite seines Schaffens, der humoristische Spagat zwischen Intellekt und Blödsinn, machen Jürgen von der Lippe zu einem der ganz Großen in der deutschen Fernsehunterhaltung. Dabei dürfte eines der Geheimnisse seines Erfolges rasch ausgemacht sein: Er lacht einfach gerne – und er bringt andere gerne zum Lachen. Oder wie er selbst in der 2018 erschienenen Biografie „Jürgen von der Lippe – Komiker. Klugscheißer. Koch.“ sagt: „Eigentlich bin ich immer finster entschlossen, mich gut zu amüsieren.“

 


Download Pressemeldung Ehrenpreis 2019 als PDF

Die Übersicht der Ehrenpreise finden Sie hier.


Der Deutsche Fernsehpreis 2019

Termin: Donnerstag, 31. Januar 2019

Ort: Rheinterrasse Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf

Moderation: Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2019 stellvertretend für die ARD beim WDR.

Deutscher Fernsehpreis 2019: Jürgen von der Lippe erhält Ehrenpreis der Stifter2019-01-23T10:58:40+01:00

Ehrenpreis

 
Jürgen von der Lippe, © WDR  

Deutscher Fernsehpreis 2019:
Jürgen von der Lippe erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit der Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) einen herausragenden Entertainer, der mit seinen Sendungen deutsche Fernsehgeschichte geschrieben hat und sein Publikum bis heute begeistert.

 

Köln, 23. Januar 2019 – Den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises erhält in diesem Jahr Jürgen von der Lippe. Mit der Auszeichnung würdigen die Stifter den Entertainer als einen Protagonisten der deutschen Fernsehgeschichte, der sein Publikum seit Jahrzehnten immer wieder überrascht und mitreißend unterhält – als Komiker und Moderator, als Erfinder von Formaten, Schauspieler und Autor. Jürgen von der Lippe wird die Ehrung am 31. Januar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019 in Düsseldorf persönlich entgegennehmen. Moderiert wird die Gala von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie ist als Live-Stream auf www.wdr.de sowie als Aufzeichnung am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr in One zu sehen.

„Jürgen von der Lippe gehört für mich zu den ganz Großen der deutschen Unterhaltung“, sagt Tom Buhrow, WDR-Intendant und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde. „Er ist einer der besten Entertainer, die wir haben. Deshalb freue ich mich, dass er im Jubiläumsjahr des Deutschen Fernsehpreises mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet wird. Er ist im öffentlich-rechtlichen wie im Privatfernsehen und auf der Bühne gleichermaßen zu Hause und genießt die Gunst eines großen Publikums. Sein Erfolgsgeheimnis ist neben enormer Kreativität seine unnachahmliche Bühnenpräsenz und das extrem feine Gespür für den richtigen Ton. Mit seiner integrativen Kraft hat Jürgen von der Lippe ein ganzes Genre nachhaltig geprägt und viele Künstlerinnen und Künstler inspiriert, ermutigt und gefördert.“

Jürgen von der Lippe hat die deutsche Fernsehunterhaltung geprägt wie wenige andere – mit Shows wie „Geld oder Liebe“, „Wat is?“ oder „Extreme Activity“ sowie mit Humor, Charme, Schlagfertigkeit und herzerfrischender Gelassenheit. Einen beeindruckenden Überblick über sein Fernsehschaffen bot im Sommer 2018 die Überraschungsshow „Mensch Jürgen! Von der Lippe wird 70“, die der ARD eine Spitzenquote bescherte.

Jürgen von der Lippes Karriere begann während der 70er Jahre nach einem Germanistik- und Philosophie-Studium in der Westberliner Liedermacherszene. 1976 gehörte er zu den Gründern der Gruppe „Gebrüder Blattschuss“, die er 1979 verließ, um sich auf seine Soloauftritte zu konzentrieren. Seine TV-Laufbahn begann 1980 im „WWF Club“. Bis 1984 wirkte er in 154 Folgen der legendären WDR-Show mit. Legendär wurde dann auch so ziemlich alles, was sein weiteres Fernsehschaffen betrifft. Mit „So isses“ (1984 bis 1989) revolutionierte er beispielsweise das Talk-Genre. Es folgten ab 1986 die Spielshow „Donnerlippchen“ – und dann ab 1989 „Geld oder Liebe“, das Kultformat, von dem bis 2001 insgesamt 90 Folgen produziert wurden. Jürgen von der Lippes begeisterte und begeisternde Anmoderationen der in der Show auftretenden Musikkünstler sind unvergessen. Weltstars wie Bon Jovi, Tina Turner oder Mariah Carey waren bei ihm zu Gast.

Ab 2003 bescherte der Vielleser und gelernte Linguist sich selbst und seinem Publikum einen Riesenspaß mit der Literatursendung „Was liest du?“ (WDR). 2005 schlüpfte er für die RTL-Serie „Heiland auf dem Eiland“ in die Rolle eines Pfarrers. Bei ProSieben stand er als Spielleiter von „Extreme Activity“ (2006 bis 2007) vor der Kamera und in der MDR-Sendung „Frei von der Lippe“ (2008 bis 2011) nahm er die Merkwürdigkeiten der deutschen Sprache höchst unterhaltsam unter die Lupe.

Das außerordentliche Spektrum und die einmalige geistige Bandbreite seines Schaffens, der humoristische Spagat zwischen Intellekt und Blödsinn, machen Jürgen von der Lippe zu einem der ganz Großen in der deutschen Fernsehunterhaltung. Dabei dürfte eines der Geheimnisse seines Erfolges rasch ausgemacht sein: Er lacht einfach gerne – und er bringt andere gerne zum Lachen. Oder wie er selbst in der 2018 erschienenen Biografie „Jürgen von der Lippe – Komiker. Klugscheißer. Koch.“ sagt: „Eigentlich bin ich immer finster entschlossen, mich gut zu amüsieren.“


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Thomas Gottschalk, © SAT.1 Stephan Pick  

Deutscher Fernsehpreis 2018:
Thomas Gottschalk erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) einen Entertainer, der das deutsche Fernsehen nachhaltig geprägt hat.

Köln, 16. Januar 2018 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Thomas Gottschalk. Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat. Thomas Gottschalk wird die Ehrung am 26. Januar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2018 in Köln persönlich entgegennehmen.

„Thomas Gottschalk ist der größte Showmaster Deutschlands“, so Kaspar Pflüger, SAT.1-Geschäftsführer und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde. „Live ist sein Leben. Er hat die seltene Gabe, immer spontan, schlagfertig, Herr der Lage und nie um eine Antwort verlegen zu sein, ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen. Keiner hat so viele internationale Stars auf seiner Coach versammelt und dennoch steht sein Publikum für ihn immer an erster Stelle. Thomas Gottschalk hat die deutsche Fernsehlandschaft jahrzehntelang geprägt. Deshalb freue ich mich ganz besonders für ihn und gratuliere Thomas Gottschalk herzlich zur Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Stifter.“

Thomas Gottschalk schreibt in seiner 2015 erschienenen Autobiografie „Herbstblond“: „Es kann überhaupt keinen Zweifel geben: Ohne ‚Wetten, dass..?‘ wäre ich heute nicht, was ich bin.“ 2017 war es genau 30 Jahre her, dass der ehemalige Messdiener aus Kulmbach die Moderation der Samstagabendshow übernahm und damit begann, die Sendung zum unangefochtenen Hochamt der deutschen Fernsehunterhaltung zu entwickeln.

Zuvor hatte er in München ab Anfang der 70er Jahre Germanistik und Geschichte auf Lehramt studiert. Gleichzeitig war er bereits freier Mitarbeiter beim Radio des Bayerischen Rundfunks. Gottschalk moderierte diverse Musiksendungen und trat ab Mitte des Jahrzehnts erstmals im Fernsehen auf. Seine Sendung „Telespiele“ lief zunächst im Bayerischen Fernsehen und ab 1981 in der ARD. Es folgten „Thommys Pop-Show“ und „Na sowas!“ im ZDF – und dann kam „Wetten, dass..?“. Bis zu seinem Ausstieg 2011 moderierte er insgesamt 151 Ausgaben.

Als einziger deutscher TV-Moderator hat Thomas Gottschalk für alle großen Sender gearbeitet. In den 90ern leistete er bei RTL mit „Gottschalk Late Night“ Pionierarbeit im Late-Night-Genre und feierte anschließend mit „Gottschalks Hausparty“ auch in SAT.1 Erfolge. Mittlerweile moderiert er regelmäßig die Verleihung des „ECHO Klassik“ im ZDF, er präsentierte in SAT.1 die Talent-Show „Little Big Stars“ und tritt bei RTL zusammen mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch in der Show „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle“ auf.

Thomas Gottschalk brachte und bringt bis heute die Leichtigkeit auf die Bildschirme der Nation. Mit seiner erfrischenden Eloquenz, seinem unzynischen Humor, seinem unschlagbaren Improvisationstalent – und nicht zuletzt seinem Outfit. Er ist der mit den langen blonden Haaren und den ausgefallenen Klamotten. Seit „Wetten, dass..?“-Zeiten fragt sich die Nation: Was hat er diesmal wieder an? Gottschalk ist eben immer für eine Überraschung gut – der Rockstar unter Deutschlands Showmastern.

Als unser Mann in Malibu begegnet er den Großen dieser Welt auf Augenhöhe und bleibt dabei doch immer auch ein bisschen Kulmbacher. Er ist gleichzeitig weltläufig und bodenständig, ein echter Star und einer, der weiß, wie der Alltag des deutschen Normalbürgers funktioniert. Genau das macht das Geheimnis seines Erfolges aus, deshalb identifiziert sich sein Publikum mit ihm. Die Menschen spüren: Thomas Gottschalk liebt es ganz einfach, sie zu unterhalten.

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Senta Berger  

Deutscher Fernsehpreis 2017:
Senta Berger erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) das Werk einer der ganz großen deutschsprachigen Schauspielerinnen in Film und Fernsehen.

Köln, 24. Januar 2017 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Senta Berger. Ausgezeichnet wird damit eine Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen Schaffen über Jahrzehnte immer wieder neue Impulse gesetzt und damit zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch Regisseure, Autoren und nicht zuletzt ihr Publikum immer wieder inspiriert hat. Senta Berger wird die Ehrung am 2. Februar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Düsseldorf persönlich entgegennehmen.

„Es ist mir eine ganz besondere Freude, Senta Berger mit dem Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises auszuzeichnen. Wir ehren damit eine Ausnahme-Künstlerin, die national und international für exzellente Qualität steht und die das fiktionale Fernsehen vom legendären ‚Kir Royal‘ bis zur Reihe ‚Unter Verdacht‘ geprägt hat und deren Verdienste um das deutsche Fernsehen wie um das Kino, nicht zuletzt als langjährige Präsidentin der Filmakademie, herausragend sind“, so Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde.

Senta Berger – eine der ganz Großen
Senta Berger ist eine der bekanntesten und zugleich besten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum, eine der ganz Großen. Der Deutsche Fernsehpreis kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn 2017 jähren sich Senta Bergers Bildschirm- und Leinwanddebüt zum 60. Mal. 1957 erhielt das damals 16-jährige Nachwuchstalent eine erste kleine Rolle in einem österreichischen Film von Willi Forst: „Die unentschuldigte Stunde“. Im gleichen Jahr übernahm sie ihre erste Sprechrolle in dem Heimatfilm „Die Lindenwirtin vom Donaustrand“ mit Hans Moser. Als pensionierte Lehrerin ist sie derzeit in der von ihrem Sohn Simon Verhoeven inszenierten Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ zu sehen, dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm des vergangenen Jahres.

Bereits die Anfänge von Senta Bergers Karriere entwickelten sich spektakulär. Schon früh klopfte Hollywood an. So stand sie mit 17 für Anatole Litvaks amerikanischen Film „Die Reise“ mit Yul Brynner und Deborah Kerr vor der Kamera. Dabei waren ihr als Schülerin des renommierten Max-Reinhard-Seminars Engagements während der Ausbildung eigentlich verboten. Trotzdem nahm sie an – und flog prompt von der Schule. Aber die junge Frau wollte hinaus in die Welt. Und dieser Plan ging auf, denn das, was folgte, war eine bis heute andauernde höchst eindrucksvolle und sowohl nationale wie internationale Traumkarriere, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde.

…und immer ein Star
Senta Berger begeistert ihr Publikum durch ihre schauspielerische Brillanz, ihre enorme Vielseitigkeit und ihr Charisma. Mit einnehmendem Charme, großer physischer Präsenz und einer außergewöhnlichen künstlerischen Kraft überzeugte sie im Laufe der Jahrzehnte in den unterschiedlichsten Rollen. Ob Vamp, Sängerin oder Charakterdarstellerin – sie ist immer ein Star. Senta Berger begeisterte und begeistert ihr Publikum in zahlreichen Theaterstücken, Fernseh- und Kinofilmen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Hollywood. Sie arbeitete mit Curd Jürgens, Heinz Rühmann, O.W. Fischer, Klaus Maria Brandauer sowie Bruno Ganz zusammen und international u.a. mit Marcello Mastroianni, Alain Delon, Kirk Douglas und Frank Sinatra.

1966 heiratete Senta Berger in München den Schauspieler und Regisseur Michael Verhoeven. Mit ihm gründete sie eine eigene Produktionsfirma, die Sentana Filmproduktion, aus der später Klassiker wie „Die weiße Rose“ oder „Das schreckliche Mädchen“ hervorgingen. Auch während des folgenden Film- und Fernsehjahrzehnts setzte Senta Berger mit ihren Rollen wichtige Akzente. Das gilt beispielsweise sowohl für die Literaturverfilmung „Der scharlachrote Buchstabe“ (1973) von Wim Wenders als auch für Sam Peckinpahs Welterfolg „Steiner – Das eiserne Kreuz“ (1976).

In den 80ern hinterließ sie vor allem im deutschen Fernsehen einen bleibenden Eindruck – unvergessen ist ihre Rolle der Mona in Helmut Dietls Fernsehserie „Kir Royal“ an der Seite von Franz Xaver Kroetz und Dieter Hildebrandt. 1989 übernahm sie die Titelrolle der nach einer Idee ihres Mannes Michael Verhoeven entwickelten Serie „Die schnelle Gerdi“, und seit 2002 steht sie regelmäßig für die ZDF-Krimireihe „Unter Verdacht“ als Kriminalrätin Dr. Eva-Maria Prohacek vor der Kamera.

Senta Berger war sechs Jahre lang gemeinsam mit Günther Rohrbach die erste Präsidentin der neugegründeten Deutschen Filmakademie – sie hat das deutsche Fernsehen und den deutschen Film sehr geprägt.


Ehrenpreis 2016  
Foto: RTL  

Ehrenpreis der Stifter 2016 für Günter Wallraff

Der Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES 2016 geht an den Journalisten und Schriftsteller Günter Wallraff. Wie kein Zweiter hat sich der heute 73-Jährige in seinem über 50-jährigen Berufsleben um den investigativen Journalismus in Deutschland verdient gemacht. Ob als Bild-Reporter Hans Esser, als Türke Ali oder als Paketbote – immer wieder ist Günter Wallraff in verschiedene Rollen geschlüpft, um Undercover Missstände vornehmlich in der Arbeitswelt aufzuspüren und publik zu machen. Er recherchiert, dokumentiert und provoziert, immer mit dem Ziel, die Wahrheit ans Licht zu bringen und nachhaltige Konsequenzen einzufordern. Davon zeugen auch seine zahlreichen Filme und Bücher, die zu Bestsellern wurden. Seit Mai 2012 ist Wallraff mit den ihm eigenen Methoden und gemeinsam mit jungen Reportern sehr erfolgreich auch für den TV-Sender RTL als Enthüllungsjournalist im Einsatz. Die Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Stifter nimmt Günter Wallraff im Rahmen der 17. Verleihung des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES am Mittwoch, 13. Januar, in Düsseldorf entgegen. Die Laudatio hält die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Frank Hoffmann, Programm-Geschäftsführer des federführenden Senders RTL: „Wo Günter Wallraff draufsteht, stecken immer brisante Enthüllungen drin! Sein Name ist Programm und ein Markenzeichen mit Gütesiegel für investigativen Journalismus. Seit Jahrzehnten deckt Günter Wallraff in seinen Undercover-Reportagen mit einem unbestechlichen Engagement für soziale Gerechtigkeit und unorthodoxen Methoden gravierende Missstände in unserer Gesellschaft auf und löst damit längst überfällige Diskussionen aus. Ich gratuliere Günter Wallraff von ganzem Herzen zum Ehrenpreis der Stifter.“
Günter Wallraff: „Die Entscheidung der Senderchefs und Intendanten, einem wie mir diesen Ehrenpreis zu verleihen, hat mich überrascht. So sehr mir diese Auszeichnung auch schmeicheln mag, so gerne möchte ich sie als Gelegenheit nutzen, genau die Senderverantwortlichen in die Pflicht zu nehmen, die mir diesen Preis zugesprochen haben: Trauen Sie sich in dieser von sozialer Ungerechtigkeit durchwachsenen Gesellschaft, viel mehr Sendezeit in einen engagiert-kritischen und im besten Sinne aufklärerischen Journalismus zu investieren. Die Zuschauer erwarten es von Ihnen!“

Über Günter Wallraff:
Der Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff enthüllt seit fünfzig Jahren Missstände in unserer Gesellschaft, wie Ausbeutung, Rassismus und Unterdrückung. Besonderes Aufsehen erregte Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen als Hans Esser innerhalb der Redaktion der „Bild“-Zeitung Ende der 1970er Jahre.1981 erstritt er beim Bundesgerichtshof ein Grundsatzurteil („Lex Wallraff“), wonach auch unter anderer Identität Undercover erlangte Informationen veröffentlicht werden dürfen. Täuschung „Ganz unten“ aus dem Jahr 1985, Wallraffs Reportage in der Rolle des türkischen Arbeiters „Ali“ als illegaler Bauarbeiter über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern, ist das meistverkaufte Sachbuch im Nachkriegsdeutschland. Im Jahr 1987 erhielt Wallraff den „British Academy of Film and Television Arts Award“ für den Dokumentarfilm „Ganz unten“. Als Somalier „Kwami Ogonno“ zeigte Wallraff mit dem Film „Schwarz auf Weiß“ – vom New York Festival als bester investigativer Report ausgezeichnet – den alltäglichen und weit verbreiteten Rassismus in Deutschland auf. Verdeckt war Wallraff vor kurzem als Obdachloser in Nachtasylen unterwegs, als Call-Agent im „Outbound“-Geschäft oder als Paketauslieferer bei GLS beschäftigt, nachzulesen in dem Reportage-Band „Aus der schönen neuen Welt“. Für große Aufmerksamkeit sorgten zuletzt seine Enthüllungen mit dem „Team Wallraff“ auf RTL, für die er 2014 mit dem DEUTSCHEN FERNSEHPREIS ausgezeichnet wurde.

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Ehrenpreis 2014  
Foto: WDR/Fürst-Fastré  

Ehrenpreis der Stifter 2014 für Gerd Ruge

Gerd Ruge ist Ehrenpreisträger beim Deutschen Fernsehpreis 2014 –
Buhrow: „Reporterlegende, die für Qualitätsjournalismus par excellence steht“

Den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises 2014 erhält der Fernsehjournalist und langjährige ARD-Korrespondent Gerd Ruge (86). Er ist einer der ARD-Korrespondenten der ersten Stunde und zählt zu den herausragenden Fernsehjournalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ruge blickt zurück auf über 60 Jahre Auslandsberichterstattung für die ARD und den WDR.

WDR-Intendant Tom Buhrow als Vorsitzender des Stiftergremiums: „Es freut mich sehr, dass mit Gerd Ruge eine Reporterlegende geehrt wird, die für Qualitätsjournalismus par excellence steht. Gerd Ruge hat uns in seinen zahlreichen Filmen informiert, bewegt und zum Nachdenken gebracht – vor allem aber hat er uns neugierig gemacht auf die Welt. Für viele Auslandskorrespondenten wurde er zum Vorbild, und er hat den Fernsehjournalismus stark geprägt.“

Gerd Ruge erhält die Auszeichnung im Rahmen der 16. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am Donnerstag, dem 2. Oktober 2014, in Köln. DAS ERSTE strahlt die Verleihungsgala am Freitag, dem 3. Oktober 2014 um 22.00 Uhr aus.

Gerd Ruge, am 09. August 1928 in Hamburg geboren, begann seine berufliche Laufbahn 1949 beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. 1956 ging er als erster ständiger Korrespondent für die ARD nach Moskau. 1961 gründete er zusammen mit Felix Rexhausen und Carola Stern in Köln die deutsche Sektion von Amnesty International. Im Jahr 1963 hob er gemeinsam mit Klaus Bölling die ARD-Sendung „Weltspiegel“ aus der Taufe. Von 1964 bis 1969 war Ruge Amerika- und Washington-Korrespondent der ARD. 1970 ging er als ARD-Chefkorrespondent und Leiter des WDR-Studios nach Bonn. Von 1973 bis 1976 war Ruge Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ in Peking. 1977 kehrte er zurück zum WDR und wurde ARD-Hörfunkkorrespondent in Moskau. 1981 ernannte man ihn zum WDR-Fernseh-Sonderkorrespondenten. Gerd Ruge war u.a. Leiter der Redaktionen „Monitor“ und „Weltspiegel“ im WDR sowie der Programmgruppe Ausland und WDR-Chefredakteur Fernsehen. 1987 kehrte er als ARD-Korrespondent und Studioleiter zurück nach Moskau, wo er bis zum seinem Ruhestand 1993 arbeitete.

Im Anschluss entstanden seine erfolgreichen Reisereportagen unter dem Titel „Gerd Ruge unterwegs“. Außerdem moderierte er bis Juli 2001 die 3sat-Talkrunde „NeunzehnZehn“. Von 1997 bis 2001 war Gerd Ruge Leiter des Bereichs Fernsehjournalismus an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. 1999 wurde er Präsident der Jury des „Prix International des Correspondants de Guerre“. Gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW vergibt Ruge seit 2002 jährlich das mit 100.000 Euro dotierte Gerd Ruge-Stipendium. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes der 1. Klasse und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine Arbeit, u.a. drei Adolf-Grimme- Preise und den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

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Ehrenpreis 2013  
Foto: rw-management/Joseph Gallus Rittenberg  

Ehrenpreis der Stifter 2013 für Ottfried Fischer

Den Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES 2013 erhält der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer.

Nicolas Paalzow, Geschäftsführer des federführenden Senders SAT.1 und diesjähriger Vorsitzender der Stifter, gratuliert auch im Namen seiner Stifterkollegen: „Menschlich, sympathisch, authentisch mit einer Menge bayerischem Charme – dafür lieben die Zuschauer Ottfried Fischer. Als Kultfigur Sir Quickly, Ermittler Benno Berghammer, aber auch als spitzzüngiger Kabarettist spricht er seit fast 30 Jahren einem Millionenpublikum aus dem Herzen. Bei SAT.1 hat er als Bulle von Tölz 14 Jahre lang einer der erfolgreichsten deutschen Serien seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Ich gratuliere Ottfried Fischer ganz herzlich zum Ehrenpreis der Stifter“.

Ottfried Fischer kommentierte die Auszeichnung: „Ein deutsches Sprichwort sagt zu preisgekrönten Häuptern gern ‚Ehre wem Ehre gebührt!‘ Wenn nun schon einmal in Zeiten allseitiger Gebührenerhöhungen das Gebührende schadlos und schmerzfrei in meine Richtung abgeht und mich offensichtlich gebührend zum Ehrenempfangsberechtigten erklärt, dergestalt, dass ich diese Ehrung gebührend verdient hätte, in Form des Ehrenpreises des Deutschen Fernsehpreises. Und so freue ich mich, weiß Gott, über Gebühr und danke herzlich auch den Stiftern vom sowohl gebührengestützen, als auch vom gebührenfreien TV, den Gebührtigen der Medienpolitik.“

Ottfried Fischer erhält die Auszeichnung im Rahmen der 15. Verleihung des DEUTSCHEN FERSEHPREISES am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, in Köln. SAT.1 strahlt die Verleihungsgala am Freitag, dem 4. Oktober 2013 um 22.15 Uhr aus.

Über Ottfried Fischer

Der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer ist einer der herausragenden und originellsten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens. Am 7. November 1953 in Ornatsöd im Bayerischen Wald geboren, wuchs er auf einem Bauernhof auf. Zur Kultfigur wurde das bayerische Original 1986 durch die Darstellung des naiven, aber liebenswerten Sir Quickly in der Serie „Irgendwo und Sowieso“ von Franz Xaver Bogner, der ihn auch 1987 für die Rolle des Felix in der Wirtshausserie „Zur Freiheit“ besetzte. Ottfried Fischer eroberte auch jenseits der bayerischen Landesgrenzen die Herzen eines breiten Publikums. Von 1995 bis 2009 ermittelte er als Hauptkommissar Benno Berghammer in der TV-Serie „Der Bulle von Tölz“. Als Pfarrer Guido Braun ging er in der gleichnamigen Krimiserie von 2003 bis 2013 auf Verbrecherjagd. Als Kabarettist machte er sich durch Soloprogramme und die BR-Sendung „Ottis Schlachthof“, die er 17 Jahre bis Ende 2012 mit unvergleichlichem Humor moderierte, einen Namen.

Im Jahr 2008 gab Ottfried Fischer seine Parkinson-Erkrankung bekannt. Derzeit ist er mit seinem neuen Soloprogramm „Best of“ und zahlreichen Lesungen unterwegs. Am 7. November 2013 feiert Ottfried Fischer seinen 60. Geburtstag.

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Ehrenpreis 2012  
Foto: SWR  

Ehrenpreis der Stifter 2012 für Frank Elstner

Frank Elstner erhält in diesem Jahr den Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES. „Frank Elstner steht mit seinem Lebenswerk für die große deutsche Fernseh-Unterhaltung. Als Erfinder von ,Wetten, dass..?‘ hat er sich immer gleichermaßen für Programm-Qualität und das ganz große Publikum interessiert. Damit hat er sich um das deutsche Fernsehen sehr verdient gemacht“, erklärt Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF und diesjähriger Vorsitzender der Stifter des DEUTSCHEN FERNSHEPREISES.

Die Auszeichnung des Showmasters und TV-Produzenten erfolgt im Rahmen der
14. Verleihung am 02. Oktober 2012 im Coloneum in Köln. Das ZDF strahlt die Gala am Donnerstag, dem 04. Oktober 2012, ab 20.15 Uhr, aus.

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Ehrenpreis 2011 für Joachim Fuchsberger  
Foto: WDR  

Ehrenpreis der Stifter 2011 für Joachim „Blacky“ Fuchsberger

 

2011 ist Joachim „Blacky“ Fuchsberger mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung des großen Showmasters und Schauspielers erfolgte im Rahmen der Gala zum 13. DEUTSCHEN FERNSEHPREIS am 02. Oktober 2011 im Coloneum in Köln.

„Seit über 50 Jahren ist Joachim Fuchsberger einer der prägenden Akteure im deutschen Fernsehen, der gleichermaßen für unvergessliche Höhepunkte im Film wie in der Show-Unterhaltung steht. Dafür danken ihm die großen Sender Deutschlands mit dem Ehrenpreis“, erklärte Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland und diesjährige Vorsitzende der Stifter des DEUTSCHEN FERNSHEPREIS.

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Ehrenpreis 2010 für unsere Nationalmannschaft  
Foto: WDR  

Ehrenpreis der Stifter 2010 für die Fußball-Nationalmannschaft der Herren

In diesem Jahr wird die Fußball-Nationalmannschaft der Herren mit ihrem Trainer- und Betreuerstab mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet. Die Auszeichnung des Weltmeisterschafts-Teams rund um Trainer Joachim Löw erfolgt im Rahmen der Gala zum 12. DEUTSCHEN FERNSEHPREIS am Samstag, dem 9. Oktober 2010, im Coloneum in Köln.

„Die Spiele des deutschen Teams waren die Fernsehereignisse des Jahres. Spannung, Gefühle, Bilder voller Dramatik und Dynamik, Protagonisten von höchster Professionalität und Leidenschaft. Dafür danken die großen Sender Deutschlands mit dem Ehrenpreis“, erklärt Monika Piel, Intendantin des WDR und diesjährige Vorsitzende der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES.


Ehrenpreis 2009 für Alfred Biolek  
Foto: WDR/Fulvio Zanettini  

Alfred Biolek erhält von den Stiftern des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES den Ehrenpreis 2009.

Den Ehrenpreis der Stifter 2009 erhält Dr. Alfred Biolek (75). „Nach vielen, schönen Jahren Arbeit für das Fernsehen freue ich mich, jetzt dafür durch den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS geehrt zu werden“, so der studierte Jurist, der als Gastgeber von Talk-Sendungen wie „Bio’s Bahnhof“, „Boulevard Bio“ oder „alfredissimo – Kochen mit Bio“ jahrzehntelang ein breites Publikum begeisterte.

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Ehrenpreis 2008  
Foto: WDR/Herby Sachs  

 

Marcel Reich-Ranicki ist 2008 von den Stiftern des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES ausgewählt worden, den Ehrenpreis zu erhalten.

„Über ein Jahrzehnt war Das Literarische Quartett Pflichttermin für Literaturbegeisterte. Reich-Ranicki gelang, was nur selten gelingt, die Literatur mit dem Publikum zu vereinen. Das Fernsehen und die Literatur haben ihm viel zu verdanken,“ so der Vorsitzende der Stifter und Intendant des ZDF Prof. Markus Schächter. Marcel Reich-Ranicki, am 2. Juni 1920 in Wloclawek an der Weichsel geboren, leitete „Das literarische Quartett“ im ZDF von März 1988 bis Dezember 2001.

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Die Ehrenpreisträger von 1999 bis 2007:

 

Ehrenpreis 2007 Ehrenpreis 2006 Ehrenpreis 2005
Götz George (2007) Friedrich Nowottny (2006) Dietmar Schönherr (2005)
Ehrenpreis 2004 Ehrenpreis 2003 Ehrenpreis 2002
Udo Jürgens (2004) Rudi Carrell (2003) Wolfgang Menge (2002)
Ehrenpreis 2001 Ehrenpreis 2000  
Peter Scholl-Latour (2001) Inge Meysel (2000)  

und Kurt Masur (1999).

Ehrenpreis2019-01-23T10:57:32+01:00

Deutscher Fernsehpreis 2019: Die weiteren Nominierungen stehen fest – Qualitätsjournalismus, starke Unterhaltung und neue Vielfalt im Sport

Köln, 10. Januar 2019 – Die Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2019 ist abgeschlossen. Nach den fiktionalen Kategorien hat die 14-köpfige Fachjury unter Leitung von Wolf Bauer nun auch die Preisanwärter in Information, Sport und Unterhaltung benannt. Die 20. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises findet am 31. Januar in der Düsseldorfer Rheinterrasse statt und wird live auf www.wdr.de sowie als Aufzeichnung in One zu sehen sein.

„Politisch bewegte Zeiten fordern substantielle Analyse und klare Haltung. Angesichts der Zunahme von „Online Trollen“ und „Deep Fakes“ auf digitalen Plattformen brauchen wir mehr denn je Qualitätsjournalismus und professionelle Medien, die Einordnung und Orientierung bieten. Diesem Anspruch sind wieder zahlreiche Informations-Programme und insbesondere die Dokumentationen gerecht geworden, die zudem ein großes Publikum erreicht haben“, sagt der Jury-Vorsitzende Wolf Bauer zu den non-fiktionalen Nominierungen. „In der Unterhaltung setzen unkonventionelle Late-Night-Stars, starke Comedy-Frauen und Factual Entertainment originäre inhaltliche Akzente, und die großen, gut eingeführten Entertainment-Marken haben einen überzeugenden Perfektionsgrad erreicht. Bei den Sportsendungen beobachten wir neue Disziplinen, die durch attraktive mediale Darbietung ihr Publikum binden. Wir können sagen: In Vielfalt und Qualität haben wir ein starkes Fernsehjahr gesehen!“

 

Die Nominierungen in Dokumentation, Information und Sport

Beste Dokumentation/Reportage: „Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners“ (ARD/Arte/WDR/NDR/RBB/Grifa Filmes/I Wonder Pictures/NHK/ Play TV/BBC/Gebrüder Beetz Filmproduktion) enthüllt die Schattenindustrie der sogenannten Content Moderation zur Löschung zensierter Daten im Auftrag von Facebook, YouTube, Twitter & Co. „Heer, Stahl und Sturm – Wer Nazis verteidigt“ (ARD/WDR) porträtiert die drei Pflichtverteidiger von Beate Zschäpe im NSU-Prozess, während „Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR/zero one) kunstvoll deutsche Nachkriegs-, Familien- und TV-Geschichte verbindet. „Unantastbar“ (ZDF/Arte/Primitive Entertainment/Spiegel TV) liefert eine weltweite Bestandsaufnahme anlässlich des 70. Jahrestags der UN-Menschenrechtserklärung und „Vergewaltigt – Wir zeigen an!“ (ARD/WDR) begleitet Opfer sexueller Gewalt während der juristischen Verfahren.

Bester Doku-Mehrteiler: In zwölf Episoden zeigt Äquator 360°: Die Linie des Lebens“ (Arte/ZDF/Primitive Entertainment/Spiegel TV/NHK) anhand von Luft-, Landschafts- und Tieraufnahmen die Vielfalt entlang des nullten Breitengrades auf. Anlässlich der letzten deutschen Zechenschließung erzählt der Zweiteiler „Die Steinkohle“ (Arte/ZDF/Broadview TV) die Geschichte des Steinkohlenbergbaus in Europa, und „Terra X: Die Reise der Menschheit“ (ZDF/Gruppe 5) zeichnet in drei Teilen die historische Entwicklung von Migration nach.

Beste Information: Hier nominiert die Jury besondere Leistungen der Auslandsreporter: Natalie Amiri für ihre Berichterstattung aus Iran im Ersten, ebenso wie Antonia Rados für ihren Bericht „Jemens langsamer Tod“, der auf n-tv ausgestrahlt wurde. Zudem sind Carsten Stormer und Marc Wiese, die in „War Diary“ (Arte/WDR/IFAGE) fünf Jahre Krieg in Syrien dokumentiert haben, in der Auswahl vertreten.

Bestes Infotainment: Neben Jochen Breyer für „ZDFzoom: Am Puls Deutschlands“ (ZDF/Bewegte Zeiten Filmproduktion)  hat die Jury zum zweiten Mal in Folge Thilo Mischke für „Uncovered“ (ProSieben/pqpp2) nominiert. Jenke von Wilmsdorff wird für die Sendungen „Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs“ (RTL/infoNetwork), „Das Jenke-Experiment“ (RTL/infoNetwork) und „Jenke Über Leben“ (RTL/Bavaria Entertainment) erneut mit einer Nominierung belohnt.

Beste Sportsendung: Nominiert ist die Premiere der European Championships (ARD/NDR/ZDF), bei denen die Europameisterschaften in der Leichtathletik und sechs weiteren Sportarten zu einem attraktiven Sportereignis zusammengeführt wurden. Das ZDF kann sich zudem über eine weitere Nominierung für die Aufbereitung des Ironman-Wettbewerbs auf Hawaii freuen. ProSieben und ProSieben MAXX komplettieren die Auswahl mit ihren American-Football-Sendungen unter dem Label „ranNFL“.

 

Die Nominierungen in der Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime: Von der Physical Game Show bis hin zum Quiz-Format reichen die Nominierungen bei den Primetime-Formaten. Neben dem Promi-Tanzwettbewerb „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions) und der Ratesendung „Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) lobt die Jury „Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands“ (RTL/Norddeich TV), die es damit zum dritten Mal in Folge in die Auswahl geschafft hat.

Beste Moderation Unterhaltung: Hier wurde Daniel Hartwich als Moderator von „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions) in die Auswahl aufgenommen. Moderator Kai Pflaume sowie die Rate-Teamchefs Bernhard Hoëcker und Elton gehören mit „Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) ebenfalls zu den Preisanwärtern. Zum zweiten Mal in Folge ist Luke Mockridge nominiert – für seine „Luke!“-Shows „Die 2000er und ich“, „Die Schule und ich“ sowie „Die Woche und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics).

Beste Unterhaltung Late Night: Hamburger Hafenkneipe gegen Babelsberger TV-Studio: Ina Müllers besondere Mischung aus Talk, Comedy und Musik, „Inas Nacht“ (ARD/NDR/beckground tv), tritt an gegen Klaas Heufer-Umlauf und dessen 2018 neu gestartetes Format „Late Night Berlin“ (ProSieben/Florida TV). Dritter im Bunde der Nominierten ist Kabarettist Serdar Somuncu, der mit „So! Muncu!“ (n-tv/probono TV) eine ebenso provokante wie unterhaltsame Form der politischen Talkshow etabliert hat.

Beste Comedy: Zum zweiten Mal in Folge ist Kabarettistin Maren Kroymann mit ihrem Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/ bildundtonfabrik) nominiert. Ihre Konkurrenten sind „Die Martina Hill Show“ (SAT.1/Redseven Entertainment) und das Team von „Sketch History“ (ZDF/Warner Bros./HPR), das seine ganz eigenen „Interpretationen“ von geschichtlichen Ereignissen liefert.

Bestes Factual Entertainment:  Hier ist VOX gleich mit zwei Formaten in der Auswahl vertreten – „First Dates – Ein Tisch für zwei“ (VOX/Warner Bros.) beobachtet Paare beim Dinner-Dating, während „Ich, einfach unvermittelbar?“ (VOX/Tower Prod.) Menschen mit Diagnosen wie Autismus oder Tourette-Syndrom bei der Jobsuche beobachtet. Ebenfalls nominiert ist die Trödelshow „Bares für Rares“ (ZDF/Warner Bros.), die mittlerweile auch in der Primetime Erfolge feiert.

Beste Ausstattung Show: Der Preis für die beste gestalterische Einzelleistung in der TV-Unterhaltung wird in diesem Jahr für die Ausstattung vergeben. Nominiert sind Guido Frinken und Oli Egon Ide für „Das große Backen“ (SAT.1/Tower Productions), Bode Brodmüller und Kim Hüfner für „Late Night Berlin“ (ProSieben/Florida TV) sowie Florian Wieder und Per Arne Janssen mit David Kreilemann (Licht) und Katia Convents (Kostüm) für „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions).

 

Entscheidungen und weitere Auszeichnungen

Insgesamt hat die Jury in zwölf fiktionalen und elf non-fiktionalen Kategorien Nominierungen ausgesprochen. Die Entscheidungen über die Preisträger fallen erst am Tag der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019. Zudem werden ein Förderpreis für junge Talente und der Ehrenpreis der Stifter vergeben. Moderiert wird die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2019 von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie wird als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Der ARD-Sender One zeigt am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr eine Aufzeichnung.

Die Jury

Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer, Produzent und ehemaliger Chef der UFA-Gruppe, gehören der Jury 13 Fernsehschaffende an: die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei

SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).

 


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Der Deutsche Fernsehpreis 2019

Termin: Donnerstag, 31. Januar 2019

Ort: Rheinterrasse Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf

Moderation: Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2019 stellvertretend für die ARD beim WDR.

Akkreditierung: In der Rheinterrasse Düsseldorf steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung. Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Deutscher Fernsehpreis 2019: Die weiteren Nominierungen stehen fest – Qualitätsjournalismus, starke Unterhaltung und neue Vielfalt im Sport2019-01-10T14:41:40+01:00

Deutscher Fernsehpreis 2019: Die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien stehen fest – der Trend zu hochwertigen Serien hält an

Köln, 10. Januar 2019 – Die Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2019 ist abgeschlossen. Nach den fiktionalen Kategorien hat die 14-köpfige Fachjury unter Leitung von Wolf Bauer nun auch die Preisanwärter in Information, Sport und Unterhaltung benannt. Die 20. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises findet am 31. Januar in der Düsseldorfer Rheinterrasse statt und wird live auf www.wdr.de sowie als Aufzeichnung in One zu sehen sein.

„Politisch bewegte Zeiten fordern substantielle Analyse und klare Haltung. Angesichts der Zunahme von „Online Trollen“ und „Deep Fakes“ auf digitalen Plattformen brauchen wir mehr denn je Qualitätsjournalismus und professionelle Medien, die Einordnung und Orientierung bieten. Diesem Anspruch sind wieder zahlreiche Informations-Programme und insbesondere die Dokumentationen gerecht geworden, die zudem ein großes Publikum erreicht haben“, sagt der Jury-Vorsitzende Wolf Bauer zu den non-fiktionalen Nominierungen. „In der Unterhaltung setzen unkonventionelle Late-Night-Stars, starke Comedy-Frauen und Factual Entertainment originäre inhaltliche Akzente, und die großen, gut eingeführten Entertainment-Marken haben einen überzeugenden Perfektionsgrad erreicht. Bei den Sportsendungen beobachten wir neue Disziplinen, die durch attraktive mediale Darbietung ihr Publikum binden. Wir können sagen: In Vielfalt und Qualität haben wir ein starkes Fernsehjahr gesehen!“

 

Die Nominierungen in Dokumentation, Information und Sport
(in alphabetischer Reihenfolge)

Beste Dokumentation/Reportage
Heer, Stahl und Sturm – Wer Nazis verteidigt (ARD/WDR)
Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners (ARD/Arte/WDR/NDR/RBB/Grifa Filmes/I Wonder Pictures/ NHK/Play TV/BBC/Gebrüder Beetz Filmproduktion)
Kulenkampffs Schuhe (ARD/SWR/HR/zero one)
Unantastbar (ZDF/Arte/Primitive Entertainment/Spiegel TV)
Vergewaltigt – Wir zeigen an! (ARD/WDR)

Bester Doku-Mehrteiler
Äquator 360°: Die Linie des Lebens (Arte/ZDF/Primitive Entertainment/Spiegel TV/NHK)
Die Steinkohle (Arte/ZDF/Broadview TV)
Terra X: Die Reise der Menschheit (ZDF/Arte/Gruppe 5)

Beste Information: Auslandsreporter
Natalie Amiri für ihre Berichterstattung aus Iran (ARD/BR)
Antonia Rados für ihren Bericht Jemens langsamer Tod (n-tv)
Carsten Stormer und Marc Wiese für War Diary (Arte/WDR/IFAGE)

Bestes Infotainment
Jochen Breyer
für ZDFzoom: Am Puls Deutschlands (ZDF/Bewegte Zeiten Filmproduktion)
Thilo Mischke für Uncovered (ProSieben/pqpp2)
Jenke von Wilmsdorff für Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs (RTL/infoNetwork), Das Jenke- Experiment (RTL/infoNetwork) und Jenke Über Leben (RTL/Bavaria Entertainment)

Beste Sportsendung
European Championships (ARD/NDR/ZDF)
Ironman (ZDF)
ranNFL (ProSieben/ProSieben MAXX)

Beste Unterhaltung Primetime
Let’s Dance (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)
Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands (RTL/Norddeich TV)
Wer weiß denn sowas? XXL (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL)

Beste Moderation Unterhaltung
Daniel Hartwich für Let’s Dance (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)
Luke Mockridge für LUKE! – Luke! Die 2000er und ich/Die Schule und ich/Die Woche und ich (SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics)
Kai Pflaume, Bernhard Hoëcker, Elton für Wer weiß denn sowas? XXL (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL)

Beste Unterhaltung Late Night
Inas Nacht (ARD/NDR/beckground tv)
Late Night Berlin (ProSieben/Florida TV)
So! Muncu! (n-tv/probono TV)

Beste Comedy
Kroymann (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/bildundtonfabrik)
Die Martina Hill Show (SAT.1/Redseven Entertainment/Hillux TV)
Sketch History (ZDF/Warner Bros./HPR)

Bestes Factual Entertainment
Bares für Rares (ZDF/Warner Bros.)
First Dates – Ein Tisch für zwei (VOX/Warner Bros.)
Ich, einfach unvermittelbar? (VOX/Tower Productions)

Beste Ausstattung Show
Bode Brodmüller, Kim Hüfner für Late Night Berlin (ProSieben/Florida TV)
Guido Heinz Frinken, Oli Egon Ide für Das große Backen (SAT.1/Tower Productions)
Florian Wieder, Per Arne Janssen (Ausstattung), David Kreileman (Licht), Katia Convents (Kostüm) für Let’s Dance (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)


Entscheidungen und weitere Auszeichnungen

Insgesamt hat die Jury in zwölf fiktionalen und elf non-fiktionalen Kategorien Nominierungen ausgesprochen. Die Entscheidungen über die Preisträger fallen erst am Tag der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019. Zudem werden ein Förderpreis für junge Talente und der Ehrenpreis der Stifter vergeben. Moderiert wird die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2019 von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie wird als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Der ARD-Sender One zeigt am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr eine Aufzeichnung.

Die Jury

Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer, Produzent und ehemaliger Chef der UFA-Gruppe, gehören der Jury 13 Fernsehschaffende an: die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei

SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).

 



Deutscher Fernsehpreis 2019: Die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien stehen fest – der Trend zu hochwertigen Serien hält an

Köln, 18. Dezember 2018 – Am Donnerstag, dem 31. Januar 2019, wird in der Düsseldorfer Rheinterrasse zum 20. Mal der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Die 14-köpfige Jury unter der Leitung des Produzenten Wolf Bauer wählte zunächst die Preisanwärter in den fiktionalen Kategorien aus. Die Nominierungen in Information und Unterhaltung folgen im Januar:

„Die Megatrends ‚digitale Transformation‘ und ‚Globalisierung’ haben die Fernsehschaffenden 2018 endgültig vor neue Herausforderungen gestellt“, so der Jury-Vorsitzende Wolf Bauer. „Durch neue Player am Markt, die Vervielfältigung des Programmangebots und die zunehmende Fragmentierung des Zuschauermarktes ist nicht nur die Bandbreite des Erzählens größer geworden, auch die Ausdifferenzierung in den fiktionalen Genres hat deutlich an Qualität zugenommen. Mit großer Energie und narrativer Brillanz hält das Fernsehen der Gegenwart den Spiegel vor und lässt Zeitgeschichte auf höchstem Niveau lebendig werden. Der Trend zu hochwertigen Serien und horizontalem Erzählen hält weiterhin an, und die Anerkennung aus dem Ausland zeigt, dass deutsches Fernsehen auch international große Strahlkraft besitzt. Starke Frauenfiguren stehen dabei deutlich mehr im Mittelpunkt. Die Kreativen im Bereich Fernsehfilm, Mehrteiler und Serien haben 2018 für große Fernsehmomente gesorgt.“

 

Die Nominierungen im Programmbereich „Fiktion“ im Einzelnen:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Bester Fernsehfilm
Aufbruch in die Freiheit (ZDF/Relevant Film)
Rufmord (ZDF/Arte/Hager Moss Film)
Unser Kind (ARD/WDR/Heimatfilm)

Bester Mehrteiler
Gladbeck (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
Ku’damm 59 (ZDF/UFA Fiction/ZDF Enterprises)
Der Staatsfeind (SAT.1/H & V Entertainment)

Beste Drama-Serie
4 Blocks (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television)
Bad Banks (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)
Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Beste Comedy-Serie
Arthurs Gesetz (TNT Comedy/goodfriends Film)
jerks. (ProSieben/maxdome GmbH/Talpa Germany)
Der Tatortreiniger (NDR/LETTERBOX Filmproduktion)

Beste Schauspielerin
Paula Beer für Bad Banks (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)
Vicky Krieps für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
Désirée Nosbusch für Bad Banks (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)
Anna Schudt für Aufbruch in die Freiheit (ZDF/Relevant Film)
Rosalie Thomass für Rufmord (ZDF/Arte/Hager Moss Film)

Bester Schauspieler
Jonathan Berlin für Die Freibadclique (ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/Ziegler Film/MIA
Film) und Kruso (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction)
Sascha Alexander Geršak, Alexander Scheer für Gladbeck (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
Thomas Schmauser für Der große Rudolph (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)
Albrecht Schuch für Der Polizist und das Mädchen (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg) und Gladbeck (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film) und Kruso (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction)
Tom Wlaschiha für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Beste Regie
Viviane Andereggen für Rufmord (ZDF/Arte/Hager Moss Film)
Andreas Prochaska für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
Christian Schwochow für Bad Banks (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Bestes Buch
Oliver Kienle mit Jana Burbach und Jan Galli für Bad Banks (ZDF/Arte/LETTERBOX
Filmproduktion/IRIS Productions)
Mizzi Meyer für Der Tatortreiniger (NDR/LETTERBOX Filmproduktion)
Tony Saint, Johannes W. Betz für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Beste Kamera
Jakub Bejnarowicz für Parfum (ZDFneo/Constantin Film/MOOVIE)
Frank Lamm für Bad Banks (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)
David Luther für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schnitt
Ueli Christen für Gladbeck (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)
Ueli Christen, Karin Hartusch für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
Bernd Schlegel für Parfum (ZDFneo/Constantin Film/MOOVIE)

Beste Musik
Annette Focks für Die Freibadclique (ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/Ziegler Film/MIA Film)
Matthias Weber für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)
Stefan Will für Fremder Feind (ARD/WDR/Schiwago Film)

Beste Ausstattung
Birgitta Lohrer-Horres (Kostümbild), Markus Dicklhuber (Szenenbild) für Arthurs Gesetz (TNT
Comedy/goodfriends Film)
Martina Müller (Kostümbild), Jana Karen (Szenenbild) für Der große Rudolph (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)
Chattoune (Kostümbild), Nick Palmer (Szenenbild) für Das Boot (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

 

Weitere Nominierungen und Auszeichnungen

Die Entscheidungen in allen 23 Kategorien fallen erst am Tag der Preisverleihung. Zudem geht ein Förderpreis an junge Talente. Ebenfalls vergeben wird der Ehrenpreis der Stifter. Moderiert wird die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2019 von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie wird als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Der ARD-Sender One zeigt am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr eine Aufzeichnung.

 

Die Jury

Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer, Produzent und ehemaliger Chef der UFA-Gruppe, gehören der Jury 13 Fernsehschaffende an: die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).


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Der Deutsche Fernsehpreis 2019

Termin: Donnerstag, 31. Januar 2019

Ort: Rheinterrasse Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf

Moderation: Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2019 stellvertretend für die ARD beim WDR.

Akkreditierung: In der Rheinterrasse Düsseldorf steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung. Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.


Deutscher Fernsehpreis 2019: Verleihung am 31. Januar

  • WDR übernimmt turnusmäßig die Federführung
  • Die Jury steht fest und wählt Wolf Bauer zu ihrem Vorsitzenden
  • Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka moderieren die Gala
  • Live-Stream via wdr.de und TV-Ausstrahlung in One

Köln, 8. November 2018 – Am Donnerstag, 31. Januar 2019, wird zum 20. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Ort der Preisverleihung ist die Rheinterrasse in Düsseldorf. Die Ausrichtung übernimmt der WDR stellvertretend für die turnusgemäß federführende ARD.

Jörg Schönenborn, WDR-Fernsehdirektor und Beiratsvorsitzender des Deutschen Fernsehpreises 2019: „Das deutsche Fernsehen kann sich sehen lassen, im internationalen Vergleich ist es auf vielen Feldern wirklich herausragend. Das würdigen wir nun seit zwei Jahrzehnten mit dem Deutschen Fernsehpreis. Das Geschenk an unser Publikum zum 20. Geburtstag sind ein Live-Stream der Gala und eine Aufzeichnung am späteren Abend in One. Damit kehrt der Fernsehpreis ins Fernsehen zurück.“

Die Nominierten und Preisträger des Deutschen Fernsehpreises werden auch 2019 von einer hochkarätig besetzten, unabhängigen Jury ausgewählt. Wolf Bauer, der ehemalige Chef der UFA-Gruppe, hat den Vorsitz übernommen. „Fernsehen im digitalen Zeitalter eröffnet den Zuschauerinnen und Zuschauern eine faszinierende Vielfalt an audiovisuellen Programmangeboten. Diese Vielfalt widerzuspiegeln und kreative Spitzenleistungen sichtbar zu machen, wird die Strahlkraft des Deutschen Fernsehpreises weiter steigern. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Jury und den Stiftern – und vor allem auf die herausragenden Produktionen in Fiktion, Information und Unterhaltung“, sagt Bauer.

Zum vierten Mal in Folge wird Barbara Schöneberger die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises moderieren. Dabei führt sie erstmals im Duo durch den Abend. Moderationspartner an ihrer Seite ist Steffen Hallaschka („stern TV“).

Der Deutsche Fernsehpreis wird am 31. Januar 2019 als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Am selben Abend zeigt der ARD-Sender One von 22.30 – 0.30 Uhr eine Aufzeichnung der Preisverleihung.

Für die TV-Branche ist die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises zugleich das erste große Treffen des Jahres. Seit 1999 werden mit der Auszeichnung herausragende TV-Produktionen und deren Macherinnen und Macher, darunter Regisseure, Autoren und Darsteller, in bis zu 25 Kategorien geehrt.

Die Programmauswahl erfolgt durch eine unabhängige Jury, der 14 Fernsehschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen angehören. Neben Wolf Bauer sind dies die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).

Der Kreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises setzt sich zusammen aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier beteiligten Sender. Es sind dies Tom Buhrow (WDR/Vorsitzender), Frank Hoffmann (RTL), Kaspar Pflüger (SAT.1) und Dr. Thomas Bellut (ZDF). Träger des Preises ist die Deutsche Fernsehpreis GmbH unter der Geschäftsführung von Dirk Jander (WDR). Den Beirat bilden WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn (Vorsitz), RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger, ProSiebenSat.1 TV Deutschland-Chefredakteur Sven Pietsch sowie die stellvertretende ZDF-Programmdirektorin Heike Hempel.

Produzent der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises ist 2019 erneut Kimmig Entertainment. Seitens des WDR zeichnet Unterhaltungschefin Karin Kuhn für die Gala verantwortlich. Redakteurin ist Katja Banse. Die Programmrecherche und Begleitung der Juryarbeit liegen beim Ständigen Sekretariat in Köln.


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Der Deutsche Fernsehpreis nominiert auch künftig die Autorinnen und Autoren in den fiktionalen Kategorien

Nach der Debatte um die Nominierung von Autorinnen und Autoren in den fiktionalen Werkkategorien des Deutschen Fernsehpreises Anfang dieses Jahres erfolgte im Vorfeld der Verleihung 2018 eine Änderung der Nominierungspraxis. Nun haben die Beiräte beschlossen, die entsprechend geänderten Modalitäten auch künftig beizubehalten. Hiermit setzen die Stifter des Deutschen Fernsehpreises ein weiteres Zeichen für die Wertschätzung, die sie der Arbeit der Autorinnen und Autoren entgegenbringen. Daher werden in den fiktionalen Werkkategorien auch künftig Autorinnen und Autoren gemeinsam mit Produzentinnen und Produzenten, Redakteurinnen und Redakteuren sowie Regisseurinnen und Regisseuren stellvertretend für das gesamte Team nominiert. Darüber hinaus bleibt es bei der Personalkategorie „Bestes Drehbuch“, die seit jeher die besonderen Leistungen von Autorinnen und Autoren würdigt.


Alle weitere Pressemeldungen finden Sie unter Presse.

Deutscher Fernsehpreis 2019: Die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien stehen fest – der Trend zu hochwertigen Serien hält an2019-01-21T17:39:59+01:00

Jury 2019

Die Preisentscheidungen fallen am Tag der Verleihung am 31. Januar 2019. Über ein Mehrheitsvotum bestimmt die Jury die aus ihrer Sicht besten und erfolgreichsten Produktionen und Einzelleistungen des Vorjahres, um sie noch am selben Abend mit dem Deutschen Fernsehpreis zu ehren.

Wolf Bauer, Produzent (Vorsitzender)
Christian Becker, Produzent/Gf. Rat Pack Filmproduktion
Iris Bettray, Produzentin/Gf. sagamedia
Orkun Ertener, Autor
Dr. Maria Furtwängler, Schauspielerin und Produzentin
Bettina Josmann, Producer South and Browse
Dr. Florian Kumb, Chef vom Dienst der Programmdirektion ZDF
Kirsten Petersen, Bereichsleitung Programmentwicklung RTL
Stephanie Prehn, Executive Producer Sat.1 Entertainment
Katrin Sandmann, Autorin und Gesellschafterin Kobalt Documentary
Natalie Scharf, Produzentin/Autorin Seven Dogs Filmproduktion
Jürgen Schulte, Gf. Ansager & Schnipselmann
Mitri Sirin, Moderator
Stefan Wirtz, Leiter Mediathek und Stv. Abteilungsleiter Programmkoordination u. –verbreitung WDR

Jury 20192019-10-08T10:46:49+02:00

Moderation 2019

credits: WDR/NDR/Morris Mac Matzen/ Deutscher Fernsehpreis/ imago/Future Image

Zum vierten Mal in Folge wird Barbara Schöneberger die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises moderieren. Dabei führt sie erstmals im Duo durch den Abend. Moderationspartner an ihrer Seite ist Steffen Hallaschka, der zum Deutschen Fernsehpreis 2016 und 2018 Mitglied der Jury war und 2012 mit seiner Sendung stern TV selbst einen Preis verliehen bekam.


Die Moderatoren von 1999 bis 2014:

Moderation 2013
Moderation 2013
Moderation 2012
2014
Sandra Maischberger,
Klaas Heufer-Umlauf und
Hans Sigl (für WDR)
2012
Oliver Welke und
Olaf Schubert
(für das ZDF)
Moderation 2011
Moderation 2010
Moderation 2009
2011
Nazan Eckes und
Marco Schreyl
(für RTL)
2010
Sandra Maischberger und
Kurt Krömer
(für ARD)
2009
Anke Engelke und
Bastian Pastewka
(für Sat.1)
Moderation 2008
Moderation 2007
Moderation 2006
2008
Thomas Gottschalk
(für das ZDF)
2007
Marco Schreyl
(für RTL)
2006
Jörg Pilawa
(für die ARD)
Moderation 2005
Moderation 2004
Moderation 2003
2005
Anke Engelke
und
Hugo Egon Balder
(für Sat.1)
2004
Thomas Gottschalk
(für das ZDF)
2003
Günther Jauch
(für RTL)
Moderation 2002
Moderation 2001
Moderation 2000
2002
Sandra Maischberger und
Dirk Bach
(für die ARD)
2001
Anke Engelke und
Hape Kerkeling
(für Sat.1)
2000
Ulla Kock am Brinck
(für das ZDF)
  Moderation 1999  
  1999
Gabi Bauer (für die ARD),
Johannes B. Kerner (für das ZDF),
Jochen Busse (für RTL) und
Kai Pflaume (für Sat.1)
 
Moderation 20192018-11-23T18:21:53+01:00

Beirat 2017/18

Jeder der vier Sender, die den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS tragen, stellt ein Mitglied für den Vorstand bzw. des Beirates.

Der Beirat setzt sich 2017/18 wie folgt zusammen:

Tom Sänger, Bereichsleiter Unterhaltung Show & Daytime bei RTL
Reinhold Elschot, Hauptredaktionsleiter Fernsehspiel, Stellvertretender Programmdirektor ZDF
Sven Pietsch, Chefredakteur der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH und Beiratsvorsitzender 2017/18
Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor WDR

Die Beiräte von 2014 bis 1999:

Stifter 2001 Stifter 2001 Beirat 2009 bis 2013 Beirat 2008
2016 2014 2009-2013 2008
Beirat 2007 Beirat 2004 Beirat 2003 Beirat 1999-2002
2007 2004-2006 2003 1999-2002

 

 

Beirat 2017/182018-11-23T11:58:59+01:00