Die zehnköpfige Experten-Jury hat entschieden und benennt die nominierten Werke und Personen in den fiktionalen Kategorien

Köln, 19. Dezember 2016 – Am 2. Februar werden in der Düsseldorfer Rheinterrasse die besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Wer im Rahmen dieses ersten Branchentreffs des Jahres 2017 die begehrten Trophäen erhält, entscheidet die zehnköpfige unabhängige Jury erst am Tag der Preisverleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis.

In den fiktionalen Kategorien stehen die Nominierungen fest. Die Bekanntgabe der Nominierungen in „Unterhaltung“ und „Information“ folgt im Januar 2017.

„Hinter uns liegt ein starkes Fernsehjahr, das von den aktuellen politischen Ereignissen geprägt war. Insbesondere überzeugten aber die fiktionalen Produktionen im Fernsehfilm, der Serie und den Mehrteilern mit großer thematischer Vielfalt, exzellenter Umsetzung und großartigen Einzelleistungen“, so der Jury-Vorsitzende und TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens. „Insgesamt spielen Event-Programmierungen eine immer größere Rolle. Dabei funktioniert die Verbindung von Fiktion mit begleitender Vertiefung durch anschließende Informationsprogramme. Im Wettbewerb der Plattformen werden nicht nur die kleinen Sender mutiger, was die gesamte Branche kreativ befeuert. Das Medium Fernsehen zeigte sich 2016 in Bestform und behauptet sich auch in Zeiten der Second-Screens.“

Die diesjährige Jury unter dem erneuten Vorsitz von Lutz Carstens besteht aus Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (freie Fernsehautorin), Bettina Josmann (Producerin Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv und Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Comedian und YouTuber/Ex-„Y-Titty“), Thomas Lückerath (Chefredakteur und Geschäftsführer Medienmagazin DWDL), Peter Nadermann (Produzent und Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest GmbH) sowie Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).

Die Werkkategorien im Programmbereich „Fiktion“

„Bester Fernsehfilm“: In einem starken fiktionalen Jahr nominiert die Jury fünf herausragende Fernsehfilme. Dazu gehören der Cyber-Grooming-Film „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia) mit Nachwuchsschauspielerin Lena Urzendowsky, das viel diskutierte Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie) u.a. mit Florian David Fitz sowie populäre Zeitgeschichte, „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), mit den Hauptdarstellern Ken Duken und Torben Liebrecht. Hinzu kommen der Sportwetten-Thriller „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) von Regisseur Philipp Kadelbach und „Familienfest“ (ZDF/UFA Fiction) mit Günther Maria Halmer und Lars Eidinger.

„Bester Mehrteiler“: 2017 stellt die Jury die stärksten Mehrteiler des Jahres ins Rampenlicht. Nominiert sind: das Politdrama „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) mit dem Journalistenduo Alexander Fehling und Fabian Hinrichs, das Patchworkdrama „Familie!“ (ZDF/Moovie) mit Iris Berben und Jürgen Vogel, die Trilogie „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) mit Sonja Gerhardt, ebenso wie das dreiteilige Dokudrama „Mitten in Deutschland: NSU“ (ARD/SWR/BR/WDR/MDR/Degeto/
Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) und „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) mit Wotan-Wilke Möhring und Nik Xhelilaj in der Titelrolle.

„Beste Serie“: Die Jury nominiert drei Serien, die für die Innovation des Genres stehen: die bereits im Vorjahr preisgekrönte und 2016 mit neuen Handlungssträngen erzählte Dramedy „Club der roten Bänder“ (VOX/Bantry Bay), „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie) mit Bastian Pastewka und Susanne Wolff, sowie die Drama-Serie „Tempel“ (ZDFneo/Polyphon) mit Hauptdarsteller Ken Duken.

Die Personalkategorien im Bereich „Fiktion“

„Beste Schauspielerin“: Die nominierten Schauspielerinnen brillierten fasst immer in mehreren Rollen: Petra Schmidt-Schaller überzeugt in „Ein Gefährliches Angebot“ (ZDF/Moovie), „Das Dorf des Schweigens“ (ZDF/Network Movie) und „Ein Mann unter Verdacht“ (ZDF/die film). Eindruck hinterließ auch Sonja Gerhardt mit ihren Auftritten in „Ku’damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment / Fireworks Entertainment), Nach ihren Auftritten in „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl/Wiedemann & Berg) und „Familie!“ (ZDF/Moovie) darf sich auch Anna Maria Mühe Chancen auf eine Trophäe ausrechnen. Gleiches gilt für Katharina Marie Schubert, die in „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) und „Wer aufgibt ist tot“ (ARD/Degeto/SWR/Carte Blanche Film) glänzte. Eine weitere Nominierung geht an Jutta Hoffmann und ihren überzeugenden Auftritt in „Ein Teil von uns“ (ARD/BR/Constantin Television).

„Bester Schauspieler“: Edin Hasanovic beeindruckte durch sein Spiel in „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) und „Familie Braun“ (ZDF/Polyphon), während Martin Brambach in „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) sowie „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) ebenfalls Preiswürdiges ablieferte. Lars Eidinger geht mit seinen Leistungen in „Familienfest“ (ZDF/Moovie) sowie „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie) ins Rennen und Ken Duken erhielt seine Nominierung aufgrund seiner Rollen in „Tempel“ (ZDF/Polyphon) und „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction). Schließlich überzeugte Wotan Wilke Möhring in „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) als Old Shatterhand.

„Beste Regie“: Als beste Regisseure sind Lars Kraume („Terror – Ihr Urteil“, ARD/Degeto/Moovie, und „Familienfest“, ZDF/Moovie), Philipp Kadelbach („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction) sowie Sherry Hormann („Tödliche Geheimnisse“, ARD/Beta Film/Dreamtool) mit von der Partie.

„Bestes Buch“: In dieser Kategorie schrieben sich Annette Hess („Ku‘damm 56“, ZDF/UFA Fiction), Arne Nolting und Jan Martin Scharf („Club der roten Bänder“, VOX/Bantry Bay) sowie Holger Karsten Schmidt („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction, Das weiße Kaninchen“ und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment / Fireworks Entertainment) in die Gruppe der Nominierten.

„Beste Kamera“: Auch die folgenden Kameramänner können den Deutschen Fernsehpreis fest im Blick haben: Frank Lamm („Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“, ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl/Wiedemann & Berg), Sten Mende („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack) sowie Christian Stangassinger („Tempel“, ZDFneo/Polyphon).

„Bester Schnitt“: Hier zeigte sich die Jury von Benjamin Hembus („Brief an mein Leben“, ZDF/Bavaria Filmproduktion), Andreas Radtke („Der Fall Barschel“, ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) und Claudia Wolscht („Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, ARD/WDR/Degeto/Wiedemann & Berg) und überzeugt.

„Beste Musik“: Für einen preiswürdigen Soundtrack sorgten Manu Kurz und Alexander Masche in der Serie „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie),, Heiko Maile im Dreiteiler „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) sowie Sven Rossenbach und Florian van Volxem in „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia).

„Beste Ausstattung“: In dieser Kategorie sind die Szenenbildner Julian Augustin und Pierre Pfundt  für „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), ihr Kollege Matthias Müsse für „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack), die Kostümbildnerin Maria Schicker und der Szenenbildner Lars Lange für „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) nominiert.


PDF Downloads:

Pressemeldung zu den Nominierungen 2016/17 [PDF]

Liste der Nominierungen 2016/17 [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises wird am 2. Februar 2017 unter der turnusgemäßen Federführung des ZDF in der Düsseldorfer Rheinterrasse stattfinden. Erst an diesem Tag entscheidet die Jury, welche der nominierten Programme und TV-Leistungen mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet werden.

Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung. Die Presseeinladung zur Akkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.