Frederick Pleitgen

Seit Ende 2006 ist Frederik Pleitgen Korrespondent von CNN International mit Sitz in Berlin. Seit dem Beginn seiner Tätigkeit für den internationalen Nachrichtensender ist Pleitgen für seine intensive Berichterstattung über politische, kulturelle und wirtschaftliche Themen im deutschsprachigen Raum bekannt. Außerdem reiste er zu den Kriegsschauplätzen im Irak und in Afghanistan sowie mehrere Male undercover nach Myanmar, das bis 2011 unter der Militärherrschaft der repressiven Junta-Regierung stand. Dort berichtete Frederik Pleitgen über die Auswirkungen des Zyklon Nargis im Jahre 2008 sowie über die gefälschten Wahlen und die Freilassung der Friedensaktivistin Aung San Suu Kyi 2010. Auch während der Revolution in Ägypten Anfang 2011 sowie bei den Aufständen in Libyen in diesem Jahr war er als CNN Korrespondent vor Ort.

Bevor Pleitgen zu CNN kam, war er im ZDF-Hauptstadtbüro tätig. Von 2000 bis Anfang 2006 arbeitete er bei n-tv als Reporter und Chef vom Dienst, von 2001 bis 2003 auch im Berliner RTL Studio. Darüber hinaus berichtete Frederik Pleitgen in zahlreichen Reportagen und Fernsehbeiträgen unter anderem über die deutschen Bundestagswahlen 2002 und 2009, die Tsunami-Katastrophe 2004, der Tod von Papst Johannes Paul II. und die zeitgleiche Wahl des neuen Papstes Benedict XVI., die Londoner Terroranschläge und die verheerenden Auswirkungen der Hurricanes Wilma und Katrina in 2005.

Pleitgen studierte Nordamerikanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Freien Universität Berlin. Außerdem studierte er ein Jahr an der New York University School of Journalism. Im Jahr 2004 erhielt er ein Fellowship für das Institute for Cultural Diplomacy im San Fernando Valley/USA, wo er u.a. Einblick in die Arbeit eines Wahlkampfbüros der demokratischen Partei erhielt. Im Jahr 2005 verbrachte er im Rahmen des Arthur F. Burns Fellowships zwei Monate im International Centre for Journalists in Atlanta/USA.

Er spricht fließend Englisch und Französisch.

Stand: Oktober 2011