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Der Deutsche Fernsehpreis informiert über die Ergebnisse des heutigen Stiftertreffens des Deutschen Fernsehpreises

Köln, 22. Januar 2014 Bei ihrem Treffen am Donnerstag in Köln haben die Stifter des Deutschen Fernsehpreises - Thomas Bellut (ZDF), Tom Buhrow (WDR), Frank Hoffmann (RTL), Nicolas Paalzow (Sat.1) -beschlossen, den Preis in seiner bisherigen Form nicht fortzusetzen. Je zwei der vier Stifter hatten sich für bzw. gegen die Fortführung einer jährlichen, im Fernsehen übertragenen Preisgala ausgesprochen.

Ausdrücklich danken die Stifter den Produzenten, die im vergangenen Herbst Vorschläge für eine neue Form einer Fernsehpreisgala entwickelt hatten und loben ausdrücklich die zahlreichen innovativen Ideen.

In ihrer Beratung kamen die Stifter unter den gegebenen Voraussetzungen einvernehmlich zu einer anderen Grundsatzentscheidung. Anstelle einer TV-Gala wollen sie ab 2016 gemeinsam einen neuen Rahmen setzen, in dem die besten und erfolgreichsten Produktionen eines Fernsehjahres bei einem Branchentreff gewürdigt werden, der nicht im Fernsehen übertragen wird.

Trauer um Udo Jürgens

Udo JürgensDer Deutsche Fernsehpreis trauert um Udo Jürgens. Der Musiker und Komponist wurde 2004 mit dem Ehrenpreis der Stifter ausgezeichnet. „Mit Udo Jürgens ehren wir einen der ganz Großen des Showgeschäftes, einen Komponisten, Sänger und Entertainer von seltenem Rang und nicht zuletzt auch den Showmaster, der das deutsche Fernsehen mitgeprägt hat“, so der damalige Vorsitzende der Stifter, ZDF-Intendant Markus Schächter bei der Verkündung des Ehrenpreisträgers vor zehn Jahren.
Zudem erhielt Udo Jürgens 2012 in der Kategorie „Bester Mehrteiler“ für „Der Mann mit dem Fagott“ den Deutschen Fernsehpreis. Am 30. September hat der in Klagenfurt geborene Jürgens seinen 80. Geburtstag feiern und damit auf eine 60-jährige Showkarriere zurückblicken können.

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS 2014: Die Preisträger stehen fest.

  • Fernsehfilm des Jahres: „Männertreu“ mit Matthias Brandt in der Hauptrolle
  • Serien-Preis: „Danni Lowinski“ mit Annette Frier
  • Beste Schauspieler: Suzanne von Borsody und Roeland Wiesnekker
  • Beste Unterhaltung: „Sing meinen Song“ mit Xavier Naidoo, Sarah Connor, Sasha, Andreas Gabalier u.a.
  • Beste Comedy: „heute-show“ mit Oliver Welke im Jubiläumsjahr
  • Guido Maria Kretschmer ist der King of Dokutainment
  • Beste Information für das aufsehenerregende Interview mit Edward Snowden
  • Bester Mehrteiler Dokumentation für die Ausnahmeproduktion „24h Jerusalem“
  • Beste Dokumentation für die entlarvende Politstudie „Putins Spiele“
  • Beste Reportage für das Undercover-Team Wallraff
  • Bester Sport: Bartels, Scholl, Welke als Dreamteam der Fußball-WM
  • Den Förderpreis erhält die 18-jährige Schauspielerin Sinje Irslinger
  • Der Publikumspreis geht an die Show-Moderatoren Joko & Klaas

Köln, 2.10.2014. Zum 16. Mal wurde am 2. Oktober 2014 im Coloneum in Köln DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS verliehen. Die achtköpfige, unabhängige Jury unter der Leitung von Dr. Torsten Körner entschied heute über die Preisträger.

„Das Fernsehen ist immer noch das verbindende Ereignis- und Informationsmedium, die große Unterhaltungsarena schlechthin“, so der Juryvorsitzende Torsten Körner. „In allen Kategorien galt es, herausragende Leistungen zu entdecken: Es gab bewegende Fernsehfilme, engagierte Reportagen, aufklärerische und geradezu epische Dokumentationen, mitreißende Shows, exzellenten Sportjournalismus, innovative Ansätze im seriellen Erzählen und frische Ansätze im Bereich Dokutainment und Comedy. Dass angesichts dieser großen Vielfalt die Wahl nicht immer leicht fiel, ist klar. Wir beglückwünschen alle Nominierten und Preisträger“.

Gerd Ruge erhält den Ehrenpreis 2014

Ehrenpreis 2014Gerd Ruge ist Ehrenpreisträger beim Deutschen Fernsehpreis 2014 – Buhrow: „Reporterlegende, die für Qualitätsjournalismus par excellence steht“

Den Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises 2014 erhält der Fernsehjournalist und langjährige ARD-Korrespondent Gerd Ruge (86). Er ist einer der ARD-Korrespondenten der ersten Stunde und zählt zu den herausragenden Fernsehjournalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ruge blickt zurück auf über 60 Jahre Auslandsberichterstattung für die ARD und den WDR.

WDR-Intendant Tom Buhrow als Vorsitzender des Stiftergremiums: „Es freut mich sehr, dass mit Gerd Ruge eine Reporterlegende geehrt wird, die für Qualitätsjournalismus par excellence steht. Gerd Ruge hat uns in seinen zahlreichen Filmen informiert, bewegt und zum Nachdenken gebracht - vor allem aber hat er uns neugierig gemacht auf die Welt. Für viele Auslandskorrespondenten wurde er zum Vorbild, und er hat den Fernsehjournalismus stark geprägt.“

Gerd Ruge erhält die Auszeichnung im Rahmen der 16. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am Donnerstag, dem 2. Oktober 2014, in Köln. DAS ERSTE strahlt die Verleihungsgala am Freitag, dem 3. Oktober 2014 um 22.00 Uhr aus.

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