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WDR übernimmt Federführung 2014 - Vierter Turnus endet zum 31.12.2014

Der WDR hat - stellvertretend für die ARD - zu Beginn des Jahres die Federführung für die Verleihung des 16. DEUTSCHEN FERNSEHPREISES übernommen. Der wichtigste Preis zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen wird Anfang Oktober 2014 im Coloneum in Köln verliehen.

Nach der 16. Verleihung endet der vierte Turnus des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES zum 31.12.2014.

Die Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES - Tom Buhrow, Intendant des WDR und federführender Stifter, Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, Frank Hoffmann, Geschäftsführer Programm von RTL Television, Nicolas Paalzow, SAT.1-Geschäftsführer - sind sich einig, dass es weiterhin eine Form geben soll, in der hervorragenden Leistungen für das Fernsehen gewürdigt werden können.

Die Stifter wollen die Zeit bis zur Preisverleihung 2014 nutzen, Alternativen zum bisherigen Konzept des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES zu entwickeln und zu prüfen. Im Falle einer Fortsetzung wird eine Beibehaltung des Standortes Köln angestrebt.

Der DEUTSCHE FERNSEHPREIS wurde 1999 von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF ins Leben gerufen und wird seither jährlich Anfang Oktober im Coloneum in Köln verliehen.

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS 2013: Die Preisträger stehen fest.

Köln, 2.10.2013. Zum 15. Mal wurde am 2. Oktober 2013 im Coloneum in Köln DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS verliehen. Die neunköpfige, unabhängige Jury unter der Leitung von Christiane Ruff, entschied am heutigen Mittwoch über die Preisträger.

„In diesem Jahr hat die Jury mit ihren Preisentscheidungen einen großen Bogen geschlagen: Von fiktionalen Ausnahmeprojekten in Mehrteiler und Fernsehfilm über klassisches Qualitätsfernsehen in Information, Dokumentation, Reportage und Sport bis hin zu innovativen Formaterweiterungen in Serie, Comedy, Dokutainment und Show. Ein bemerkenswertes Fernsehjahr mit starken Einzelleistungen in allen Kategorien und Genres, die der Jury die Entscheidungen nicht leicht gemacht haben. Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten und alle Preisträger,“ so die Juryvorsitzende Christiane Ruff.

Die Jury vergibt 2013 drei Preise für „Besondere Leistungen“

Köln, 26. September 2013 - In der vergangenen Woche hat die neunköpfige, unabhängige Jury des DEUTSCHEN FERSEHPREISES unter der Leitung von Christiane Ruff die diesjährigen Nominierungen 2013 in 12 der insgesamt 16 von ihr zu besetzenden Fernsehpreiskategorien vorgestellt.

Seit 2010 hat die Jury darüber hinaus die Möglichkeit, bis zu drei herausragende Personen bzw. Sendungen mit Preisen für „Besondere Leistungen“ zu würdigen. In diesem Jahr gehen diese Preise an:

Foto: ARD

Die Filmemacher Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm für ihre Langzeitdokumentation
„Berlin - Ecke Bundesplatz“ (3sat/WDR/RBB/Känguruh-Film)

Foto: ZDF

Den Autor und Philosophen Richard David Precht für seine Gesprächssendung „Precht“ (ZDF/interscience film)

Foto: SWR/UFA FICTION/ Thomas Kost

Den Regisseur und Autor Dr. Joachim A. Lang, den Schauspieler Götz George und den Dokumentarfilmer Jan George für „George“ (ARD/SWR/NDR/RBB/WDR/Arte/UFA FICTION)

Die Juryvorsitzende Christiane Ruff über die Entscheidungen: „Alle Ausgezeichneten haben uns mit ihren Arbeiten zutiefst beeindruckt und überzeugt. Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm haben mit ihrer eindrucksvollen Langzeitdokumentation ein herausragendes Stück deutscher Fernseh- und Zeitgeschichte geschaffen. Richard David Precht bereichert mit seinen aufregenden und anregenden Gesprächen schon im ersten Sendejahr die deutsche Fernsehlandschaft. Und Dr. Joachim A. Lang, Götz George und sein Bruder Jan George haben einen sehr überlegt komponierten und berührenden Einblick in ein Künstlerleben im Nationalsozialismus geschaffen, ohne den Protagonisten anzuklagen oder freizusprechen.“

Die Vergabe der Preise „Besondere Leistung“ findet im Rahmen der 15. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, im Coloneum Köln statt. Der Förderpreisträger (gesetzter Preis) wird erst während der Gala bekanntgegeben.
Die Entscheidungen über die übrigen Preise fallen erst am Tag der Preisverleihungsgala selbst. Neben der Vorsitzenden Christiane Ruff sind weitere Mitglieder der unabhängigen Fachjury: der Regisseur und Autor Miguel Alexandre, der Chefredakteur der Funkkorrespondenz Dieter Anschlag, die Schauspielerin Barbara Auer, der TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens, der Produzent Leopold Hoesch (Broadview TV), der Schauspieler Michael Kessler, der Journalist und Fernsehkritiker Dr. Torsten Körner sowie die Journalistin Klaudia Wick (stellv. Vorsitzende).

SAT.1 strahlt den Deutschen Fernsehpreis 2013 am Freitag, dem 4. Oktober 2013, ab 22:15 Uhr aus.

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS: Ehrenpreis der Stifter 2013

Ehrenpreis 2013 für Ottfried FischerKöln, 25. September 2013 – Den Ehrenpreis der Stifter des DEUTSCHEN FERNSEHPREISES 2013 erhält der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer.

Nicolas Paalzow, Geschäftsführer des federführenden Senders SAT.1 und diesjähriger Vorsitzender der Stifter, gratuliert auch im Namen seiner Stifterkollegen: „Menschlich, sympathisch, authentisch mit einer Menge bayerischem Charme - dafür lieben die Zuschauer Ottfried Fischer. Als Kultfigur Sir Quickly, Ermittler Benno Berghammer, aber auch als spitzzüngiger Kabarettist spricht er seit fast 30 Jahren einem Millionenpublikum aus dem Herzen. Bei SAT.1 hat er als Bulle von Tölz 14 Jahre lang einer der erfolgreichsten deutschen Serien seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Ich gratuliere Ottfried Fischer ganz herzlich zum Ehrenpreis der Stifter".

Ottfried Fischer kommentierte die Auszeichnung: „Ein deutsches Sprichwort sagt zu preisgekrönten Häuptern gern ‚Ehre wem Ehre gebührt!‘ Wenn nun schon einmal in Zeiten allseitiger Gebührenerhöhungen das Gebührende schadlos und schmerzfrei in meine Richtung abgeht und mich offensichtlich gebührend zum Ehrenempfangsberechtigten erklärt, dergestalt, dass ich diese Ehrung gebührend verdient hätte, in Form des Ehrenpreises des Deutschen Fernsehpreises. Und so freue ich mich, weiß Gott, über Gebühr und danke herzlich auch den Stiftern vom sowohl gebührengestützen, als auch vom gebührenfreien TV, den Gebührtigen der Medienpolitik.“

Ottfried Fischer erhält die Auszeichnung im Rahmen der 15. Verleihung des DEUTSCHEN FERSEHPREISES am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, in Köln. SAT.1 strahlt die Verleihungsgala am Freitag, dem 4. Oktober 2013 um 22.15 Uhr aus.

Über Ottfried Fischer

Der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer ist einer der herausragenden und originellsten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens. Am 7. November 1953 in Ornatsöd im Bayerischen Wald geboren, wuchs er auf einem Bauernhof auf. Zur Kultfigur wurde das bayerische Original 1986 durch die Darstellung des naiven, aber liebenswerten Sir Quickly in der Serie „Irgendwo und Sowieso“ von Franz Xaver Bogner, der ihn auch 1987 für die Rolle des Felix in der Wirtshausserie „Zur Freiheit“ besetzte. Ottfried Fischer eroberte auch jenseits der bayerischen Landesgrenzen die Herzen eines breiten Publikums. Von 1995 bis 2009 ermittelte er als Hauptkommissar Benno Berghammer in der TV-Serie „Der Bulle von Tölz“. Als Pfarrer Guido Braun ging er in der gleichnamigen Krimiserie von 2003 bis 2013 auf Verbrecherjagd. Als Kabarettist machte er sich durch Soloprogramme und die BR-Sendung „Ottis Schlachthof“, die er 17 Jahre bis Ende 2012 mit unvergleichlichem Humor moderierte, einen Namen.

Im Jahr 2008 gab Ottfried Fischer seine Parkinson-Erkrankung bekannt. Derzeit ist er mit seinem neuen Soloprogramm „Best of“ und zahlreichen Lesungen unterwegs. Am 7. November 2013 feiert Ottfried Fischer seinen 60. Geburtstag.



Der Ehrenpreis der Stifter für Ottfried Fischer

© 2013 DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS