Deutscher Fernsehpreis 2018: Die Gewinner stehen fest

In Köln wurden die herausragenden Leistungen des Fernsehjahres 2017 in Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ausgezeichnet.

Köln, 26. Januar 2018 – Am Freitagabend wurde in Köln zum 19. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Am gleichen Tag hatte die 14-köpfige Fachjury unter dem Vorsitz von „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens in 23 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Thomas Gottschalk. Darüber hinaus wurden Förderpreise an die Newcomer Fabian Köster, Comedian, sowie Louis Klamroth, Journalist und Moderator, verliehen.

Lutz Carstens, Chefredakteur von „TV Spielfilm“ und Juryvorsitzender, erklärt: „Im fiktionalen Fernsehen war 2017 das ‚Jahr der Serien‘. Hier lag die besondere Herausforderung im horizontalen Erzählen von großen Stoffen, und das ist den Kreativen in jeder Hinsicht meisterlich gelungen. In der Kategorie ‚Beste Drama-Serie‘ hat sich die Jury in einem außergewöhnlich starken Feld für die Ausnahmeproduktion ‚Babylon Berlin‘ als Preisträger entschieden. Zudem setzten in diesem Genre auch die kreativen Einzelleistungen in ‚4 Blocks‘ und ‚Das Verschwinden‘ neue Maßstäbe.

In der Unterhaltung präsentierten sich klassische Formate und Protagonisten in Höchstform. ‚The Voice of Germany‘, ‚Kitchen Impossible‘ und ‚extra 3‘ haben sich konsequent und sehr überzeugend weiterentwickelt. Zudem prägen starke Persönlichkeiten das Unterhaltungsfernsehen: Luke Mockridge machte mit ‚LUKE! – Die Woche und ich‘ das Rennen in der Late Night und Michael Kessler brillierte in ‚Kessler ist… Wolfgang Bosbach‘.

In der Information waren die großen politischen Themen prägend. Die Dokumentation ‚Nervöse Republik‘ zeigt das Land im Spannungsfeld zwischen Politikverdrossenheit und Medienkrise. Mit ‚Endlich Klartext!‘ ist es RTL II gelungen, dem jungen Publikum politische Positionen jenseits der klassischen Wahlberichterstattung zu vermitteln. Und im Wettbewerb der starken Journalistinnen gewinnt Marietta Slomka mit ihren viel beachteten Politiker-Interviews im ‚heute-journal‘.

Die Jury gratuliert allen Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.“

Die Entscheidungen im Einzelnen:

Fiktion

Bester Fernsehfilm: „Eine unerhörte Frau“
In einem starken Fernsehjahr mit herausragenden fiktionalen Produktionen kürte die Jury das Familiendrama „Eine unerhörte Frau“ (ZDF/arte/Lailaps Pictures/Wild Bunch) zum „Besten Fernsehfilm“. Die Produktion konnte sich gegen das historische Biopic „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film) und das zeitgeschichtliche Drama „Zuckersand“ (ARD/BR/ARD Degeto/MDR/Claussen + Putz/Wilma Film) durchsetzen.

Bester Mehrteiler: „Brüder“
Bei den Mehrteilern des Jahres fiel die Wahl der Jury auf das Drama „Brüder“ (ARD/SWR) mit Edin Hasanović in der Rolle eines deutschen „IS“-Kämpfers. Nominiert waren außerdem der Spionage-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und der Politthriller „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion).

Beste Drama-Serie: „Babylon Berlin“
Unter den nominierten Serien waren gleichermaßen fesselnde wie innovative, horizontal erzählte Serien im Rennen. Am Ende gewann „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Das bildstarke Zwanzigerjahre-Epos setzte sich gegen „Charité“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction/MIA Film), „Hindafing“ (BR/NEUESUPER), „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) und „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) durch.

Beste Comedy-Serie: „Magda macht das schon!“
Hier gewann „Magda macht das schon!“ (RTL/Polyphon) mit Verena Altenberger in der Rolle einer polnischen Altenpflegerin. Nominiert waren überdies „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool) mit Marc Ben Puch und Laura Berlin sowie „jerks.“ (ProSieben/maxdome/Talpa Germany) mit Christian Ulmen und Fahri Yardım.

Beste Schauspielerin: Julia Jentsch
Unter den nominierten Schauspielerinnen hinterließ Julia Jentsch als alleinerziehende Mutter, die nach ihrer verschwundenen Tochter sucht, in „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) den stärksten Eindruck bei der Jury. Ebenfalls nominiert waren Liv Lisa Fries für ihren Auftritt in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), Anna Schudt für ihre Rolle der Gaby Köster in „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ (RTL/Zeitsprung Pictures) und Nadja Uhl als Polizistin in „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion). Mit gleich zwei Rollen war Felicitas Woll im Wettbewerb vertreten – in „Nackt. Das Netz vergisst nie.“ (SAT.1/Westside) und „Das Nebelhaus“ (SAT.1/Wiedemann & Berg).

Bester Schauspieler: Kida Khodr Ramadan
Die Auszeichnung für den besten Schauspieler ging an Kida Khodr Ramadan, der in der Serie „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) einen Neuköllner Clan-Chef spielt. Er setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch. Hierzu gehörten Maximilian Brückner, der sowohl als Bürgermeister in der Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) als auch in der Rolle des Martin Luther in „Zwischen Himmel und Hölle“ (ZDF/UFA Fiction/MIA Film) glänzte, Edin Hasanović als deutscher Islamist in „Brüder“ (ARD/SWR), Peter Kurth als Kommissar in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) sowie Tom Schilling als Stasi-Agent in „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film).

Beste Regie: Marvin Kren
Der Deutsche Fernsehpreis für die beste Regie ging an Marvin Kren. Er setzte sich gegen eine starke Konkurrenz durch: Hans-Christian Schmid, der „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) inszenierte, sowie Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries, die Regisseure der Serie „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film).

Bestes Buch: Hans-Christian Schmid und Bernd Lange
Als Autoren des Drehbuchs zu „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/ NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) wurden Hans-Christian Schmid und Bernd Lange von der Jury aufs Siegerpodest gehoben. Sie setzten sich gegen Hanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad, Benjamin Hessler und Marvin Kren („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) und Anne-Marie Keßel („Nackt. Das Netz vergisst nie.“, SAT.1/Westside) durch.

Beste Kamera: Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt
Die Serie „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) konnte auch in dieser Kategorie überzeugen. Die Kameramänner Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt wurden dementsprechend mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Nominiert waren auch Eeva Fleig für „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool) sowie Judith Kaufmann für „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und „Tatort: Amour fou“ (ARD/RBB/ Real Film Berlin).

 

Bester Schnitt: Jan Hille und Lars Jordan
Für herausragende Leistungen im Bereich der Montage ehrte die Jury Jan Hille und Lars Jordan, die für den Schnitt der Serie „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) verantwortlich zeichnen. Darius Simaifar („Alarm für Cobra 11“, RTL/action concept) sowie Antje Zynga, Alexander Berner und Claus Wehlisch („Babylon Berlin“, Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) gehörten zu den Nominierten.

Beste Musik: Johnny Klimek und Tom Tykwer
Die Serie „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) überzeugte auch mit ihrer Musik. Der Komponist Johnny Klimek und Regisseur Tom Tykwer nahmen jeweils eine Trophäe für den Soundtrack entgegen. Hervorragend waren auch die Arbeiten der weiteren Nominierten: die Band The Notwist („Das Verschwinden“, ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie Stefan Will und Marco Dreckkötter („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Television).

Beste Ausstattung: Pierre-Yves Gayraud und Uli Hanisch
Der Kostümbildner Pierre-Yves Gayraud und der Szenenbildner Uli Hanisch gewannen den Deutschen Fernsehpreis für ihre Ausstattung von „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Nominiert waren ebenfalls Bernd Lepel, der das Szenenbild für „Charité“ (ARD/MDR/UFA Fiction/MIA Film) und „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) geschaffen hat, sowie die Kostümbildnerin Esther Walz für ihre Arbeit für „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film).

Information

Beste Moderation/Einzelleistung Information: Marietta Slomka
In dieser Kategorie sahen die Juroren herausragende Leistungen bei drei „Anchorwomen“. Zur Preisträgerin kürten sie Marietta Slomka für ihre Präsentation des „heute-journals“ (ZDF) und insbesondere ihre starken politischen Interviews. Nominiert waren überdies Dunja Hayali mit den Reportagen in ihrer Sendung „dunja hayali“ (ZDF/doclights/Riverside) und ihrer Moderation des „ZDF-Morgenmagazins“ (ZDF) sowie Caren Miosga, die Moderatorin der „Tagesthemen“ (ARD/NDR).

Beste Information: „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“
Nach dem Wahljahr 2017 waren TV-Formate, die politische Positionen jenseits der klassischen Wahlberichterstattung vermitteln, nominiert. Gewonnen hat schließlich „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“ (RTL II/doclights) mit dem Comedian Abdelkarim. Außerdem nominiert waren „Fahrbereitschaft“ (rbb/Räuberleiter GmbH) mit Jörg Thadeusz und „Volksvertreter“ (ZDFneo/ Wieduwilt Film & TV Production) mit Jo Schück.

Beste Dokumentation/Reportage: „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“
Dokumentationen und Reportagen bildeten die großen gesellschaftspolitischen Debatten des Jahres ab. Gewonnen hat in dieser Kategorie „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“ (ARD/NDR/rbb/Eco Media). Des Weiteren waren „Drei Tage im September. Angela Merkels einsame Entscheidung“ (Arte/MDR/Broadview TV), „RTL extra: Faktenverdreher und Fake News“ (RTL/infoNetwork/Redaktion extra), „Die Story im Ersten: Das Darknet – Eine Reise in die digitale Unterwelt“ (ARD/NDR) sowie „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen – Trump und seine Geschäftspartner“ (ZDF) nominiert.

Bestes Infotainment: „Terra X: Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“
Die zum Luther-Jahr gesendete dreiteilige „Terra X“-Reihe „Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“ (ZDF/Cross Media/Eikon Nord/Eikon Südwest/IFAGE) mit Harald Lesch wurde in der Kategorie „Bestes Infotainment“ ausgezeichnet. Zu den Nominierten gehörten auch „Panorama – die Show: Früher war alles besser“ (NDR) und das Investigativ-Format „Uncovered“ (ProSieben/PQPP2).

Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime: „The Voice of Germany“
„The Voice of Germany“ (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Yvonne Catterfeld, Samu Haber, Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sowie Mark Forster und den Moderatoren Thore Schölermann und Lena Gercke gewann den Preis für die beste Unterhaltung in der Primetime. Zu den weiteren Nominierten gehörten „Ninja Warrior Germany“ (RTL/Norddeich TV) sowie „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (VOX/Talpa Germany).

Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung: Michael Kessler
Das ungewöhnliche Treffen mit dem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach in der Porträtreihe „Kessler ist…“ (ZDF/ITV Studios Germany) hinterließ bei der Jury den stärksten Eindruck. Das Gremium fällte seine Entscheidung zugunsten von Michael Kessler. Darüber hinaus waren Luke Mockridge für „LUKE! Die Woche und ich“, „LUKE! Die Schule und ich“, „LUKE! Die 90er und ich“ sowie „LUKE! Das Jahr und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV) nominiert. Gleiches gilt für Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, deren Moderationen und Kommentare 2017 einmal mehr zu den Highlights von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) gehörten.

Beste Comedy: extra 3
Das Satiremagazin „extra 3“ (ARD/NDR) mit Christian Ehring wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis für die beste Comedy geehrt. Nominiert waren darüber hinaus die „heute-show“ (ZDF/Prime Productions/Knacker Einfach Medienproduktion) mit Oliver Welke u.a. sowie das Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/RB/bildundtonfabrik) mit Maren Kroymann.

Beste Unterhaltung Late Night: LUKE! Die Woche und ich
Zur besten „Spät-Show“ wurde „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge gekürt. Auf den Plätzen landeten „NEO MAGAZIN ROYALE“ (ZDF/ZDFneo/bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und die „Die Pierre M. Krause Show“ (SWR).

Bestes Factual Entertainment: Kitchen Impossible
Die Art und Weise, wie Tim Mälzer, Tim Raue, Roland Trettl, Christian Lohse zuletzt mit dem Höhepunkt einer „Weihnachts-Edition“ kulinarisch die Welt erkunden, sorgte dafür, dass die Jury dem Kochwettbewerb „Kitchen Impossible“ (VOX/Endemol Shine Germany) den Deutschen Fernsehpreis erneut zusprach. Ebenfalls nominiert waren das Casting-Format „Dein Song“ (KiKA/ZDF/bsb-film/MBTV) sowie „Feuer & Flamme – Mit Feuerwehrmännern im Einsatz“ (WDR/SEO Entertainment) über den Alltag der Feuerwehr in Gelsenkirchen.

Beste gestalterische Leistung Unterhaltung: Mark Achterberg
Showregisseur Mark Achterberg wurde für seine Inszenierungen der Shows „Let‘s Dance“ (RTL/Seapoint/Tower) und „Germany‘s next Topmodel – Das Finale” (ProSieben/Redseven Entertainment) ausgezeichnet. Nominiert waren in dieser Kategorie außerdem Micky Beisenherz, Jens Oliver Haas und Jörg Uebber als Autoren von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) sowie Ralf Kamin und Christian Bender für ihren Schnitt von „The Taste“ (SAT.1/Redseven Entertainment).

Sport

Beste Sportsendung: Boris Becker und Matthias Stach
Der Sportjournalist Matthias Stach und Tennislegende Boris Becker erwiesen sich bei Eurosport mit ihren Kommentaren zu den US Open als perfekte Doppelpartner – und erhielten dafür den Deutschen Fernsehpreis 2018. In Rennen um diese Trophäe landeten sie vor dem Sport1-Team Sascha Bandermann, Rick Goldmann und Basti Schwele sowie den Formel 1-Kollegen Florian König und Niki Lauda von RTL auf der Pole Position.

 

Förderpreis für Fabian Köster und Louis Klamroth

Der Förderpreis wurde in diesem Jahr zweimal verliehen. Hier setzte die Jury auf zwei Newcomer aus Unterhaltung und Information: den Comedian Fabian Köster für seine Beiträge in der „heute-show“ sowie den Journalisten und Moderator Louis Klamroth für die n-tv-Sendung „Klamroths Konter“. Der Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises ist mit 10.000 Euro dotiert.

Ehrenpreis der Stifter für Thomas Gottschalk

Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Thomas Gottschalk. Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat.

Statistik

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen vier Auszeichnungen an die ARD sowie je zwei an das ZDF und SAT.1. ProSieben, RTL, VOX, RTL II, Sky und Eurosport erhalten je einen Preis.

Die Jury

Über Nominierungen und Preisträger entschied ein unabhängiges, 14-köpfiges Fachgremium. Unter dem Vorsitz von Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm) arbeiten in der diesjährigen Jury: Christian Becker (Produzent, Rat Pack Filmproduktion), Steffen Hallaschka (Moderator und Fernsehjournalist), Bettina Josmann (Producerin, Caligari Entertainment), Jan Peter Lacher (Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus), Peter Nadermann (Produzent, Geschäftsführer Nadcon), Stephanie Prehn (Programm Manager Show SAT.1), Diemut Roether (Journalistin, verantwortliche Redakteurin „epd medien“), Christiane Ruff (Geschäftsführerin ITV Studios Germany), Jürgen Schulte (Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann, klarlogo), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest), Wilfried Urbe (Journalist), Stefan Wirtz (HA Programm-Management WDR) sowie Frank Zervos (Leitung Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I ZDF).

Stifter und Beirat

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Der Kreis der Stifter setzt sich aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier austragenden Sender zusammen. Vorsitzender ist in diesem Jahr Kaspar Pflüger, Geschäftsführer von SAT.1. Zum Stiftergremium gehören überdies Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF, Frank Hoffmann, Geschäftsführer Programm RTL Television, und Tom Buhrow, Intendant des WDR.

Vorsitzender des Beirats ist in diesem Jahr Sven Pietsch, Chefredakteur von ProSiebenSat.1 TV Deutschland. Weitere Mitglieder sind Reinhold Elschot, Hauptredaktionsleiter Fernsehspiel und stellvertretender Programmdirektor ZDF (bis 31. Dezember 2017), Tom Sänger, Bereichsleitung Unterhaltung, Show & Daytime RTL, und Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor WDR.

 


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Liste der Preisträger 2017/18 als PDF


Deutscher Fernsehpreis 2018: Thomas Gottschalk erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) einen Entertainer, der das deutsche Fernsehen nachhaltig geprägt hat.

Köln, 16. Januar 2018 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Thomas Gottschalk. Ausgezeichnet wird damit ein Entertainer, der mit einer unnachahmlichen Mischung aus Spontaneität und Seriosität seit Jahrzehnten im deutschen Fernsehen immer wieder Maßstäbe gesetzt hat. Thomas Gottschalk wird die Ehrung am 26. Januar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2018 in Köln persönlich entgegennehmen.

„Thomas Gottschalk ist der größte Showmaster Deutschlands“, so Kaspar Pflüger, SAT.1-Geschäftsführer und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde. „Live ist sein Leben. Er hat die seltene Gabe, immer spontan, schlagfertig, Herr der Lage und nie um eine Antwort verlegen zu sein, ohne sich dabei selbst zu ernst zu nehmen. Keiner hat so viele internationale Stars auf seiner Coach versammelt und dennoch steht sein Publikum für ihn immer an erster Stelle. Thomas Gottschalk hat die deutsche Fernsehlandschaft jahrzehntelang geprägt. Deshalb freue ich mich ganz besonders für ihn und gratuliere Thomas Gottschalk herzlich zur Auszeichnung mit dem Ehrenpreis der Stifter.“

Thomas Gottschalk schreibt in seiner 2015 erschienenen Autobiografie „Herbstblond“: „Es kann überhaupt keinen Zweifel geben: Ohne ‚Wetten, dass..?‘ wäre ich heute nicht, was ich bin.“ 2017 war es genau 30 Jahre her, dass der ehemalige Messdiener aus Kulmbach die Moderation der Samstagabendshow übernahm und damit begann, die Sendung zum unangefochtenen Hochamt der deutschen Fernsehunterhaltung zu entwickeln.

Zuvor hatte er in München ab Anfang der 70er Jahre Germanistik und Geschichte auf Lehramt studiert. Gleichzeitig war er bereits freier Mitarbeiter beim Radio des Bayerischen Rundfunks. Gottschalk moderierte diverse Musiksendungen und trat ab Mitte des Jahrzehnts erstmals im Fernsehen auf. Seine Sendung „Telespiele“ lief zunächst im Bayerischen Fernsehen und ab 1981 in der ARD. Es folgten „Thommys Pop-Show“ und „Na sowas!“ im ZDF – und dann kam „Wetten, dass..?“. Bis zu seinem Ausstieg 2011 moderierte er insgesamt 151 Ausgaben.

Als einziger deutscher TV-Moderator hat Thomas Gottschalk für alle großen Sender gearbeitet. In den 90ern leistete er bei RTL mit „Gottschalk Late Night“ Pionierarbeit im Late-Night-Genre und feierte anschließend mit „Gottschalks Hausparty“ auch in SAT.1 Erfolge. Mittlerweile moderiert er regelmäßig die Verleihung des „ECHO Klassik“ im ZDF, er präsentierte in SAT.1 die Talent-Show „Little Big Stars“ und tritt bei RTL zusammen mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch in der Show „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle“ auf.

Thomas Gottschalk brachte und bringt bis heute die Leichtigkeit auf die Bildschirme der Nation. Mit seiner erfrischenden Eloquenz, seinem unzynischen Humor, seinem unschlagbaren Improvisationstalent – und nicht zuletzt seinem Outfit. Er ist der mit den langen blonden Haaren und den ausgefallenen Klamotten. Seit „Wetten, dass..?“-Zeiten fragt sich die Nation: Was hat er diesmal wieder an? Gottschalk ist eben immer für eine Überraschung gut – der Rockstar unter Deutschlands Showmastern.

Als unser Mann in Malibu begegnet er den Großen dieser Welt auf Augenhöhe und bleibt dabei doch immer auch ein bisschen Kulmbacher. Er ist gleichzeitig weltläufig und bodenständig, ein echter Star und einer, der weiß, wie der Alltag des deutschen Normalbürgers funktioniert. Genau das macht das Geheimnis seines Erfolges aus, deshalb identifiziert sich sein Publikum mit ihm. Die Menschen spüren: Thomas Gottschalk liebt es ganz einfach, sie zu unterhalten.

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Der Deutsche Fernsehpreis 2018

Termin: Freitag, 26. Januar 2018
Ort: Palladium Köln
Moderation: Barbara Schöneberger

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2018 bei SAT.1.

Akkreditierung: Im Palladium Köln steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.

Deutscher Fernsehpreis 2018: Klartext in der Information, große Unterhaltung in Primetime, Late Night und Factual, starke Kommentatoren-Teams im Sport

Die 14-köpfige Experten-Jury hat über die Nominierungen in Information, Unterhaltung und Sport entschieden.
Moderiert von Barbara Schöneberger, findet die Verleihung am 26. Januar in Köln statt.

Köln, 10. Januar 2018 – In kaum mehr als zwei Wochen wird im Kölner Palladium zum 19. Mal der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Wurden die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien bereits im Dezember bekannt gegeben, entschied die unabhängige Experten-Jury unter der Leitung von „TV-Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens jetzt über die besten Produktionen und Einzelleistungen des vergangenen Fernsehjahres in Unterhaltung, Information und Sport.

„2017 war ein Jahr großer Umbrüche, und vieles Sichergeglaubtes ist in Bewegung geraten. Gerade dann braucht es im Fernsehen Programme und Protagonisten mit Haltung, die Klartext reden, Positionen jenseits des Politikbetriebs vermitteln und Tiefenanalysen zu den zentralen politischen und gesellschaftlichen Fragen liefern. Ein hoher Anspruch, dem die Nominierten des Fernsehjahres 2017 im Bereich Information mehr als gerecht geworden sind“, so der Jury-Vorsitzende Lutz Carstens. „In Unterhaltung und Comedy präsentierten sich die klassischen Formate wie auch ihre Protagonisten in absoluter Hochform und sorgten für wunderbare Fernseherlebnisse, starke Kommentatoren-Teams im Sport für Momente zum Mitfiebern. Glückwunsch an alle Nominierten für ihre außergewöhnlichen Leistungen!“

Die Nominierungen in der Information

„Beste Moderation/Einzelleistung Information“: In Zeiten wachsender Unübersichtlichkeit braucht es glaubwürdige Persönlichkeiten vor der Kamera: Hier sah die Jury herausragende Leistungen bei drei „Anchorwomen“: Dunja Hayali mit ihren Reportagen in ihrer Sendung „dunja hayali“ (ZDF/doclights/Riverside) und ihrer Moderation des „ZDF-Morgenmagazins“ (ZDF), Caren Miosga und Marietta Slomka mit der Präsentation der „Tagesthemen“ (ARD) bzw. des „heute-journal“ (ZDF) und ganz besonders mit ihren präzisen politischen Interviews.

„Beste Information“: Im Wahljahr 2017 entschied sich die Jury hier bewusst für Formate, die politische Positionen jenseits der klassischen Wahlberichterstattung vermitteln: „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“ (RTL II/doclights) mit dem Comedian Abdelkarim, „Fahrbereitschaft“ (rbb/Räuberleiter GmbH) mit Jörg Thadeusz und „Volksvertreter“ (ZDFneo/ Wieduwilt Film & TV Production) mit Jo Schück.

„Beste Dokumentation/Reportage“: Die großen politischen und gesellschaftlichen Themen des Jahres wurden in herausragender Weise in Dokumentation und Reportagen behandelt. Entsprechend nominierte die Jury hier fünf außergewöhnliche Arbeiten: „Drei Tage im September. Angela Merkels einsame Entscheidung“ (Arte/MDR/Broadview TV) analysiert die deutsche Flüchtlingspolitik und ihre Widersprüche, „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“ (ARD/NDR/rbb/Eco Media) zeigt den deutschen Politik- und Medienbetrieb unter Druck, „RTL extra: Fake News“ gibt undercover Einblicke in deren Schaltzentralen (RTL/ infoNetwork/Redaktion extra), „Die Story im Ersten: Das Darknet – Eine Reise in die digitale Unterwelt“ (ARD/NDR) liefert ein brillantes Erklärstück und „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen – Trump und seine Geschäftspartner“ (ZDF) zeigt, was investigative Recherche leisten kann.

„Bestes Infotainment“: Die Vermittlung von Fakten und Wissen ist eine der produktivsten Aufgaben des Fernsehens und im vergangenen Jahr besonders gelungen in „Panorama – die Show: Früher war alles besser“ (NDR) mit Michel Abdollahi, dem Investigativ-Format „Uncovered“ mit Thilo Mischke (ProSieben/pqpp2) und der dreiteiligen „Terra X“-Reihe „Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“ mit Harald Lesch zum Luther-Jahr.

Die Nominierungen in der Unterhaltung

„Beste Comedy“: Was wäre die Politik ohne Comedy – und die Comedy ohne Politik? So unterhaltsam wie unverzichtbar gerade in diesem Jahr das Satiremagazin „extra 3“ (ARD/NDR) mit Christian Ehring, die „heute-show“ (ZDF/Prime Productions/Knacker Einfach Medienproduktion) mit Oliver Welke u.a. sowie das Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/RB/Bildundtonfabrik) mit Maren Kroymann, der Grande Dame der politischen TV-Satire.

„Beste Unterhaltung Primetime“: Musikalische und sportliche Wettbewerbe prägten die große Unterhaltung. Die Jury sieht auch in diesem Jahr vorne: „Ninja Warrior Germany“ (RTL/Norddeich TV) mit Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen als kongeniales Moderations-Trio, „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (VOX/Talpa Germany) mit Sascha Vollmer und Alec Völkel als Gastgeber und Mark Forster, Lena Meyer-Landrut, Stefanie Kloß, Gentleman, Moses Pelham und Michael Patrick Kelly sowie „The Voice of Germany“ (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Yvonne Catterfeld, Samu Haber, Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sowie Mark Forster und den Moderatoren Thore Schölermann und Lena Gercke.

„Beste Unterhaltung Late Night“: Wachbleiben lohnt sich, wenn folgende “Spät-Shows“ und ihre „Gastgeber“ an den Start gehen: „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge, „NEO MAGAZIN ROYALE“ (ZDF/ZDFneo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und die „Die Pierre M. Krause Show“ (SWR).

„Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung“: Herausragende Einzelleistungen fand die Jury bei profilierten Unterhaltungsprotagonisten wie Michael Kessler in „Kessler ist… Wolfgang Bosbach“ (ZDF/ITV Studios Germany) und Luke Mockridge in „LUKE! Die Woche und ich“ / Die Schule und ich“ / Die 90er und ich“ / Das Jahr und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV). Darüber hinaus sind Sonja Zietlow und Daniel Hartwich nominiert, deren Moderationen und Kommentare 2017 einmal mehr zu den Highlights von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) gehörten.

„Bestes Factual Entertainment“: Nichts ist so unterhaltsam wie die Wirklichkeit, und das ganz besonders, wenn Fernsehmacher sie perfekt inszenieren. Nominiert sind: „Dein Song“ (KiKa/ZDF/bsb-film/MBTV) begibt sich auf die Suche nach jugendlichen Songwritern, „Feuer & Flamme“ (WDR/SEO Entertainment), begleitet den Alltag der Feuerwehr in Gelsenkirchen, Tim Mälzer, Tim Raue, Roland Trettl, Christian Lohse u.a. erkunden mit dem Kochwettbewerb „Kitchen Impossible“ (VOX/Endemol Shine Germany) die Welt.

Beste gestalterische Leistung Unterhaltung“: Eine Show-Produktion ohne diese „Gewerke“ ist undenkbar, und so will die Jury die herausragenden Leistungen in Regie, Buch, Schnitt würdigen: Mark Achterberg für die Live Regie der Shows „Let‘s Dance“ (RTL/Seapoint/Tower) und „Germany‘s next Topmodel – Das Finale” (ProSieben/Redseven Entertainment), Micky Beisenherz, Jens Oliver Haas und Jörg Uebber als Autoren von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) und Ralf Kamin und Christian Bender für ihren Schnitt von „The Taste“ (SAT.1/Redseven Entertainment).

Die Nominierungen im Sport

„Beste Sportsendung“: Bei der Eishockey-WM kämpften im vergangenen Jahr die 16 besten Nationalmannschaften um den Titel. Mit ihren Kommentaren zu diesem Sportereignis der Spitzenklasse sicherte sich das Sport1-Team Sascha Bandermann, Rick Goldmann und Basti Schwele einen Platz unter den besten Drei. Auch die Begeisterung für die Formel 1 hält an. Als Kommentatoren der vergangenen Saison könnten RTL-Reporter Florian König und Rennsportlegende Niki Lauda auf der Pole Position landen. Schließlich erwiesen sich Sportjournalist Matthias Stach und Tennislegende Boris Becker bei Eurosport mit ihren Kommentaren zu den US Open als perfekte Doppelpartner – mit Chancen auf eine Trophäe beim Deutschen Fernsehpreis 2018.

Die Jury

Über Nominierungen und Preisträger entscheidet ein unabhängiges, 14-köpfiges Fachgremium. Unter dem Vorsitz von Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm) arbeiten in der diesjährigen Jury: Christian Becker (Produzent, Rat Pack Filmproduktion), Steffen Hallaschka (Moderator und Fernsehjournalist), Bettina Josmann (Producerin, Caligari Entertainment), Jan Peter Lacher (Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus), Peter Nadermann (Produzent, Geschäftsführer Nadcon), Stephanie Prehn (Programm Manager Show SAT.1), Diemut Roether (Journalistin, verantwortliche Redakteurin „epd medien“), Christiane Ruff (Geschäftsführerin ITV Studios Germany), Jürgen Schulte (Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann, klarlogo), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest), Wilfried Urbe (Journalist), Stefan Wirtz (HA Programm-Management WDR) sowie Frank Zervos (Leitung Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I ZDF).

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen je vier Nennungen an die ARD, das ZDF und die Dritten, gefolgt von RTL mit drei Nennungen, ProSieben, SAT.1 und Vox mit jeweils zwei Nennungen. Arte, Eurosport, KiKa, RTL II, Sport1 und ZDFneo erhalten je eine Nennung.

Wer schließlich die begehrten Trophäen erhält, entscheidet die Jury erst am Tag der Preisverleihung, die von Barbara Schöneberger moderiert wird. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis.

Zur Nominierung…

Download Pressemeldung Nominierung Unterhaltung, Information, Sport als PDF

Liste der Nominierungen Non-Fiktion 2017/18 als PDF

Download Pressemeldung Fiktion als PDF

Liste der Nominierungen Fiktion 2017/18 als PDF


Der Deutsche Fernsehpreis 2018

Termin: Freitag, 26. Januar 2018
Ort: Palladium Köln
Moderation: Barbara Schöneberger

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2018 bei SAT.1.

Akkreditierung: Im Palladium Köln steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.
Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Deutscher Fernsehpreis 2018: „Das Jahr der Serien“

Die Experten-Jury hat die herausragenden Produktionen und Personen des Fernsehjahres 2017 in den fiktionalen Kategorien nominiert. Barbara Schöneberger moderiert die Verleihung am 26. Januar in Köln.

Köln, 19. Dezember 2017 – Der Deutsche Fernsehpreis wird 2018 in insgesamt 24 Kategorien verliehen. Eine 14-köpfige unabhängige Jury unter der Leitung von TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens nominierte zunächst die besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2017 in den fiktionalen Kategorien. Die Nominierungen in den non-fiktionalen Kategorien erfolgen im Januar. Die Entscheidung über die Preisträger fällt erst am Tag der Verleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis. Die Gala zum Deutschen Fernsehpreis findet am 26. Januar im Kölner „Palladium“ statt und wird auch 2018 von Barbara Schöneberger moderiert.

„2017 war ein enorm starkes Fernsehjahr, was sich insbesondere an den herausragenden Produktionen in den Kategorien Fernsehfilm und Mehrteiler und vor allem bei den Serien festmachen lässt“, so der Jury-Vorsitzende Lutz Carstens. „Es waren vor allem die horizontal erzählten Drama-Serien, die uns begeistert haben, und wunderbare Comedy-Serien, die mit Tempo und Schwung daherkommen. Dem hat die Jury mit zwei Serien-Kategorien Rechnung getragen. Und die exzellenten Einzelleistungen in Schauspiel, Regie, Drehbuch, Kamera und Schnitt bis hin zu Musik und Ausstattung setzten gerade hier ebenfalls neue Maßstäbe. In der Geschichte des Fernsehpreises kann 2017 ohne Übertreibung als Jahr der starken Serien gelten.“

Neben dem Vorsitzenden Lutz Carstens gehörten der Jury 2018 folgende Expertinnen und Experten an: Christian Becker (Produzent, Rat Pack Filmproduktion), Steffen Hallaschka (Moderator und Fernsehjournalist), Bettina Josmann (Producerin, Caligari Entertainment), Jan Peter Lacher (Bereichsleiter Programmplanung RTL, Leiter RTLplus), Peter Nadermann (Produzent, Geschäftsführer Nadcon), Stephanie Prehn (Programm Manager Show SAT.1), Diemut Roether (Journalistin, verantwortliche Redakteurin „epd medien“), Christiane Ruff (Geschäftsführerin ITV Studios Germany), Jürgen Schulte (Geschäftsführer Ansager & Schnipselmann, klarlogo), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest), Wilfried Urbe (Journalist), Stefan Wirtz (HA Programm-Management WDR) sowie Frank Zervos (CvD Programmdirektion ZDF).

Die Nominierungen in den Werkkategorien im Programmbereich „Fiktion“

„Bester Fernsehfilm“: Bei den Einzelstücken nominiert die Jury das historische Biopic „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film) mit Karoline Schuch in der Titelrolle und Devid Striesow als Martin Luther, das Familiendrama „Eine unerhörte Frau“ (ZDF/arte/Lailaps Pictures) u.a. mit Rosalie Thomass und Gisela Schneeberger sowie das zeitgeschichtliche Drama „Zuckersand“ (ARD/BR/ARD Degeto/MDR/Claussen + Putz/Wilma Film) von Dirk Kummer.

„Bester Mehrteiler“: Bei den Mehrteilern entschied sich die Jury für drei starke politische Stücke wie das Drama „Brüder“ (ARD/SWR) mit Edin Hasanović in der Rolle eines deutschen „IS“-Kämpfers, der Spionage-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) mit Tom Schilling und Ben Becker sowie der Politthriller „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion) mit Nadja Uhl und Hanno Koffler.

„Beste Drama-Serie“: Hier überraschte das deutsche Fernsehen mit gleichermaßen fesselnden wie innovativen, horizontal erzählten Serien, wie das bildstarke Zwanzigerjahre-Epos „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) und die ebenso hochkarätig besetzte Geschichte der „Charité“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction/MIA Film). Neben der Polit-Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) mit Maximilian Brückner als Provinzbürgermeister überzeugten nicht zuletzt „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) mit Julia Jentsch und „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film) mit Kida Khodr Ramadan und Frederick Lau mit Hochspannung und atmosphärisch dichten Milieustudien.

„Beste Comedy-Serie“: Der schwarze Humor von „Blaumacher“ (ZDFneo/ Dreamtool) mit Marc Ben Puch und Lisa Martinek konnte die Jury ebenso überzeugen wie der von „jerks.“ (ProSieben/maxdome/Talpa Germany) mit Christian Ulmen und Fahri Yardım. Als dritte Produktion wurde „Magda macht das schon!“ (RTL/Polyphon) mit Verena Altenberger in der Rolle der polnischen Altenpflegerin Magda Wozniak nominiert.

Die Nominierungen in den Personalkategorien im Bereich „Fiktion“

„Beste Schauspielerin“: In ganz unterschiedlichen Genres nominiert die Jury fünf Schauspielerinnen, die in der Lage sind, ganze Produktionen zu tragen. So überzeugte Liv Lisa Fries in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), während Julia Jentsch in „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) brillierte. Nach ihrem Auftritt in „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ (RTL/Zeitsprung Pictures) darf sich auch Anna Schudt Chancen auf eine Trophäe ausrechnen. Ebenfalls nominiert sind Nadja Uhl für „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion) und Felicitas Woll, die sowohl in „Nackt. Das Netz vergisst nie.“ (SAT.1/Westside/Meta Productions) als auch in „Das Nebelhaus“ (SAT.1/Wiedemann & Berg) zu sehen war.

„Bester Schauspieler“: Eine ebenso starke Aufstellung wählte die Jury mit Maximilian Brückner, der für die Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) und den Luther-Film „Zwischen Himmel und Hölle“ (ZDF/UFA Fiction/MIA Film) vor der Kamera stand. Edin Hasanović geht mit seiner Leistung in „Brüder“ (ARD/SWR) ins Rennen und Peter Kurth erhielt seine Nominierung für seine Rolle in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Kida Khodr Ramadan überzeugte in „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film) und Tom Schilling in „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film).

„Beste Regie“: Hier sind Ausnahmeregisseure wie Marvin Kren für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film), Hans-Christian Schmid für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) für ihre herausragenden Leistungen als „Serien-Showrunner“ nominiert.

„Bestes Buch“: Als herausragende Autoren sind nominiert: Hanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad, Benjamin Hessler und Marvin Kren („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Film), Anne-Marie Keßel („Nackt. Das Netz vergisst nie.“, SAT.1/Westside/Meta Productions) sowie Hans-Christian Schmid und Bernd Lange („Das Verschwinden“, ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film).

„Beste Kamera“: Die folgenden Kameramänner und Kamerafrauen dürften den Deutschen Fernsehpreis ebenfalls fest im Blick haben: Eeva Fleig für „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool), Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) sowie Judith Kaufmann für „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und „Tatort: Amour fou“ (ARD/RBB/ Real Film Berlin).

„Bester Schnitt“: Für herausragende Leistungen im Bereich der Montage nominierte die Jury Jan Hille und Lars Jordan für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film), Darius Simaifar für „Alarm für Cobra 11“ (RTL/action concept) sowie Antje Zynga, Alexander Berner und Claus Wehlisch für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film).

„Beste Musik“: In der Musik nominierte die Jury die wiedererkennbaren und ihre Serie prägenden Kompositionen von Johnny Klimek und Tom Tykwer für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), der Soundtrack der Band The Notwist für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie die Musik von Stefan Will und Marco Dreckkötter für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Film).

„Beste Ausstattung“: In dieser Kategorie sind Kostümbilder Pierre-Yves Gayraud und Szenenbildner Uli Hanisch für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) nominiert. Hinzu kommt Bernd Lepel, der das Szenenbild für „Charité“ (ARD/MDR/UFA Fiction/MIA Film) und „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) geschaffen hat. Darüber hinaus wurde die Kostümbildnerin Esther Walz aufgrund ihrer Arbeit für „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/ Conradfilm/Tellux Film) ausgewählt.

Ausgewertet nach nominierten Produktionen gehen acht Nennungen an „Babylon Berlin“, sechs Nennungen an „4 Blocks“, fünf Nennungen an „Das Verschwinden“ und vier Nennungen an „Der gleiche Himmel“. Im Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen sechs Nennungen an die ARD, drei Nennungen an das ZDF. Je eine Nennung geht an RTL, ProSieben, Sky, TNT Serie, den BR und ZDFneo.

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Liste der Nominierungen Fiktion 2017/18 als PDF


Der Deutsche Fernsehpreis 2018

Termin: Freitag, 26. Januar 2018
Ort: Palladium Köln
Moderation: Barbara Schöneberger

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2018 bei SAT.1.

Akkreditierung: Im Palladium Köln steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.
Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Deutscher Fernsehpreis 2018: Verleihung am 26. Januar in Köln – SAT.1 übernimmt Federführung

Köln, 27. Oktober 2017 – Der Deutsche Fernsehpreis 2018 wird gemäß Beschluss der Stifter – Kaspar Pflüger (SAT.1/Vorsitzender), Tom Buhrow (WDR), Frank Hoffmann (RTL) und Dr. Thomas Bellut (ZDF) – am Freitag, den 26. Januar 2018, im „Palladium“ in Köln verliehen. Die Federführung für die Ausrichtung der Veranstaltung übernimmt turnusgemäß SAT.1.

„Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises lässt die Programm-Highlights des zurückliegenden Jahres Revue passieren und stellt damit die enorme Leistungsfähigkeit und Kreativität der deutschen Fernsehmacher ins Scheinwerferlicht. Es geht uns darum, die außergewöhnlichen Team- und Einzelleistungen zu würdigen, die das deutsche Fernsehen im vergangenen Jahr geprägt haben. Wir von SAT.1 freuen uns, die Preisverleihung 2018 gestalten zu dürfen“, so Beiratsvorsitzender Sven Pietsch, Chefredakteur der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH.

Die Gala zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises ist für die TV-Branche das erste große Treffen des Jahres. Hierbei werden herausragende Produktionen, deren Macher sowie Darsteller in bis zu 25 Kategorien ausgezeichnet. Die Auswahl der nominierten Programme und kreativen Leistungen obliegt einer unabhängigen Fachjury.

Träger des Preises ist die Deutsche Fernsehpreis GmbH. Den Beirat für den Deutschen Fernsehpreis 2018 bilden Sven Pietsch, Chefredakteur von ProSiebenSat.1 TV Deutschland (Vorsitz), WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger sowie der stellvertretende ZDF-Programmdirektor Reinhold Elschot. Geschäftsführer ist Dirk Jander (WDR).

Produziert wird das Event erneut durch Kimmig Entertainment. Die Verantwortung für die Verleihungsgala auf Seiten des Senders SAT.1 liegt in den Händen von Stephanie Prehn. Das Ständige Sekretariat in Köln ist weiterhin u.a. mit der Programmrecherche und der Begleitung von der Jury betraut.

 

Der Deutsche Fernsehpreis:
Ständiges Sekretariat
Im Mediapark 6b
50670 Köln
Tel.: 0221-454 3032
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Deutscher Fernsehpreis 2017: Die Gewinner stehen fest

In Düsseldorf wurden die herausragenden Leistungen des Fernsehjahres 2016 in Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ausgezeichnet.

Köln/Düsseldorf, 2. Februar 2017 – Am Donnerstagabend wurde in  Düsseldorf zum 18. Mal der von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Am selben Tag hatte die zehnköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens in 21 Kategorien die Preisträger in den Programmbereichen Fiktion, Unterhaltung, Information und Sport ermittelt. Darüber hinaus wurde ein Förderpreis verliehen. Der Ehrenpreis der Stifter ging an Senta Berger.

Lutz Carstens, Chefredakteur von „TV Spielfilm“ und Juryvorsitzender, erklärt: „In einer durch und durch politischen Zeit hat das Fernsehen in allen seinen Genres Relevanz und Haltung bewiesen. In der Fiktion gilt das vor allem für die NSU-Trilogie, für den Dokumentarfilm ‚Das Schicksal der Kinder von Aleppo‘, für die Rechercheleistung zu den ‚Panama-Papers‘, aber auch für ‚NEO MAGAZIN Royale‘.

Mit Geschichten, die das Leben schreibt, überzeugte das ‚Familienfest‘ im Fernsehfilm und erneut der ‚Club der roten Bänder‘ in der Serie. Vielfalt und Exzellenz zeigte das Fernsehen 2016 vor allem auch in den großartigen Leistungen der Schauspieler und Kreativen, die wir in den fiktionalen Einzelkategorien würdigen.

In der Unterhaltung überraschten uns die Fernsehmacher mit erfolgreichen Eigenentwicklungen wie ‚Die Beste Show der Welt‘, ‚Das Lachen der Anderen‘ und ‚Kitchen Impossible‘. Persönliche Bestleistungen haben wir zudem in der Information, im Sport und in der Unterhaltung entdeckt und ausgezeichnet. Dabei kommen zukunftsweisende Impulse auch aus dem Netz.

Die Jury bedankt sich bei allen Nominierten und Preisträgern für ihre herausragenden Arbeiten in einem starken Fernsehjahr!“

Die Entscheidungen im Einzelnen:

Fiktion

Bester Fernsehfilm: „Familienfest“
In einem starken fiktionalen Jahr kürte die Jury „Familienfest“ (ZDF/UFA Fiction) von Regisseur Lars Kraume zum „Besten Fernsehfilm“. Die Produktion konnte sich gegen den Cyber-Grooming-Film „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia) von Florian Schwarz, das ebenfalls von Kraume inszenierte Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie), Oliver Dommengets „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction) und den Sportwetten-Thriller „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) von Philipp Kadelbach durchsetzen.

Bester Mehrteiler: „Mitten in Deutschland: NSU“
Bei den Mehrteilern des Jahres hob die Jury das dreiteilige Dokudrama „Mitten in Deutschland: NSU“ (ARD/SWR/BR/WDR/MDR/Degeto/Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) aufs Siegerpodest. Nominiert waren überdies das Politdrama „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) mit Alexander Fehling und Fabian Hinrichs, das Patchwork-Drama „Familie!“ (ZDF/Moovie) mit Iris Berben und Jürgen Vogel, die Trilogie „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) mit Sonja Gerhardt sowie „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) mit Wotan Wilke Möhring und Nik Xhelilaj in der Titelrolle.

Beste Serie: „Club der roten Bänder“
Unter den nominierten Serien, die allesamt für die Innovation des Genres stehen, hatte die bereits im Vorjahr preisgekrönte und 2016 mit neuen Handlungssträngen erzählte Dramedy „Club der roten Bänder“ (VOX/Bantry Bay) gegenüber „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie) mit Bastian Pastewka und Susanne Wolff sowie der Drama-Serie „Tempel“ (ZDFneo/Polyphon) mit Hauptdarsteller Ken Duken die Nase vorn.

Beste Schauspielerin: Sonja Gerhardt
Unter den nominierten Schauspielerinnen hinterließ Sonja Gerhardt mit ihren Auftritten in „Ku’damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment/ Fireworks Entertainment) den stärksten Eindruck bei der Jury. Darüber hinaus brillierten Petra Schmidt-Schaller in „Ein gefährliches Angebot“ (ZDF/Moovie), „Das Dorf des Schweigens“ (ZDF/Network Movie) und „Ein Mann unter Verdacht“ (ZDF/die film), Anna Maria Mühe in „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg) und „Familie!“ (ZDF/Moovie), Katharina Marie Schubert in „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) und „Wer aufgibt ist tot“ (ARD/Degeto/SWR/Carte Blanche Film) sowie Jutta Hoffmann in „Ein Teil von uns“ (ARD/BR/Constantin Television).

Bester Schauspieler: Martin Brambach
Unter den allesamt preiswürdigen Leistungen der Schauspieler fiel das Urteil der Jury am Ende zugunsten von Martin Brambach und dessen Auftritten in „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) und „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion). Ebenfalls nominiert waren Edin Hasanovic für sein Spiel in „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) und „Familie Braun“ (ZDF/Polyphon), sowie Lars Eidinger für „Familienfest“ (ZDF/Moovie) und „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie). Hinzu kamen Ken Duken für seine Rollen in „Tempel“ (ZDF/Polyphon) und „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction) sowie Wotan Wilke Möhrings Old Shatterhand in „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack).

Beste Regie: Lars Kraume
Bester Regisseur des vergangenen Fernsehjahres ist Lars Kraume („Terror – Ihr Urteil“, ARD/Degeto/Moovie, und „Familienfest“, ZDF/Moovie). Er konnte sich gegen Philipp Kadelbach („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction) sowie Sherry Hormann („Tödliche Geheimnisse“, ARD/Beta Film/Dreamtool) durchsetzen.

Bestes Buch: Annette Hess
In dieser Kategorie schrieb sich Annette Hess („Ku‘damm 56“, ZDF/UFA Fiction) an die Spitze. Ebenfalls nominiert waren die Leistungen von Arne Nolting und Jan Martin Scharf („Club der roten Bänder“, VOX/Bantry Bay) sowie Holger Karsten Schmidt („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction, „Das weiße Kaninchen“, ARD/SWR/ffp newmedia, und „Jack the Ripper“, SAT.1/Pantaleon Entertainment/Fireworks Entertainment).

Beste Kamera: Frank Lamm
Unter den Kameraleuten fiel die Wahl auf Frank Lamm, der „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) ins Bild setzte. Damit landete er vor Sten Mende („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack) und Christian Stangassinger („Tempel“, ZDFneo/Polyphon).

Bester Schnitt: Claudia Wolscht
Hier zeigte sich die Jury von Claudia Wolscht („Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, ARD/WDR/Degeto/Wiedemann & Berg) am stärksten überzeugt. Wolscht konnte sich gegen ihre Kollegen Benjamin Hembus („Brief an mein Leben“, ZDF/Bavaria Filmproduktion) und Andreas Radtke („Der Fall Barschel“, ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) durchsetzen.

Beste Musik: Heiko Maile
Den besten Soundtrack des Jahres komponierte Heiko Maile für den Dreiteiler „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack). Hören lassen konnten sich auch die ebenfalls nominierten Arbeiten von Manu Kurz und Alexander Masche („Morgen hör ich auf“, ZDF/Network Movie) sowie Sven Rossenbach und Florian van Volxem („Das weiße Kaninchen“, SWR/ffpnewmedia).

Beste Ausstattung: Matthias Müsse
In dieser Kategorie gewann Matthias Müsse („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack). Nominiert waren zudem Julian Augustin und Pierre Pfundt („Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction) sowie die Kostümbildnerin Maria Schicker und der Szenenbildner Lars Lange für „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction).

Information und Sport

Beste Information: „Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen“
Angesichts von Fake-News und sogenannten „alternativen Fakten“ setzen die nominierten Sendungen auf Recherche, Hintergrund-Analyse und Einordnung. Der Deutsche Fernsehpreis in dieser Kategorie ging an Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen (ARD/NDR/WDR) aus der Reihe „Die Story im Ersten“. Nominiert waren zudem das auslandsjournal (ZDF) und die Sendung scobel (3sat/ZDF).

Beste Moderation Information / Beste persönliche Leistung: Christiane Meier
In Zeiten stetig komplexer werdenden Themenwelten schlägt die Stunde der Vermittler. Aus Sicht der Jury überzeugte Christiane Meier mit ihren präzisen Politiker-Interviews im „ARD Morgenmagazin“ (ARD/WDR). Außerdem waren nominiert: Harald Lesch (ZDF) für seine profilierte Wissensvermittlung im ZDF sowie Antonia Rados (RTL/n-tv) für ihre Interviewführung samt exzellenter Vernetzung und Vor-Ort-Recherchen.

Beste Dokumentation/Reportage: „Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland“
Die Qualität im Bereich der klassischen Dokumentarfilme war auch im vergangenen Fernsehjahr enorm. Am meisten punkten konnte aus Sicht der Jury Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland (ZDF/ITV/PBS/ITN Productions). Diese Dokumentation konnte sich gegen Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht (ARD/NDR/WDR), Der lange Arm des IS – Wie der Terror nach Europa kommt (ARD/WDR), Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet (ZDF) sowie Schöne neue Welt (ZDF/Eco Media) durchsetzen.

Bestes Infotainment: „Galileo“
In leichterer Machart, aber gleichermaßen engagierter „Aufklärungsmission“ waren hier drei Formate nominiert. Die Juryentscheidung fiel schließlich zugunsten von Galileo (ProSieben) aus. Das Magazin erreicht mit seinen Themen vor allem die jungen Zuschauer. Auf die Plätze verwiesen wurden Das Jenke-Experiment (RTL/infoNetwork/Redaktion EXTRA) und Make Love (ZDF/gebrueder beetz filmproduktion).

Beste Sportsendung: Tennis: Australian und US Open Finals der Damen
Um die begehrte Trophäe der besten Produktionen in dieser Kategorie gingen die Themen Handball, Formel 1 und Tennis ins Rennen. Spiel, Satz und Sieg gingen schließlich an das starke Eurosport-Reporterteam Matthias Stach, Marco Hagemann und Markus Theil mit den Übertragungen der Australian und US Open Finals der Damen. Nominiert waren überdies das ARD-Team für die Handball-EM (ARD/NDR/WDR) und die RTL-Crew im 25. Jahr ihrer Formel 1-Berichterstattung.

Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime: „Die Beste Show der Welt“
In der „Königsdisziplin“ der Unterhaltung traten fünf kreative Showkonzepte an. Der Gewinner hieß am Ende Die Beste Show der Welt (ProSieben/Florida TV) mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Auf die Plätze verwiesen wurden die Nominees Grill den Henssler (VOX/ITV Studios Germany) mit Steffen Henssler und Ruth Moschner sowie Ninja Warrior Germany (RTL/NORDDEICH TV) mit Jan Köppen, Frank Buschmann und Laura Wontorra. Darüber hinaus waren The Voice of Germany (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Thore Schölermann und Lena Gercke sowie Wer weiß denn sowas XXL (ARD/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) mit Kai Pflaume nominiert.

Beste Unterhaltung Late Night: „NEO MAGAZIN Royale“
Zum besten Late-Night-Format wurde NEO MAGAZIN Royale (ZDF/ZDF Neo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann gekürt. Luke! Die Woche und ich (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge und PussyTerror TV (WDR/Brainpool TV) mit Carolin Kebekus waren ebenso nominiert.

Beste Moderation persönliche Leistung/Moderation Unterhaltung: Rocket Beans
(Nils Bomhoff, Etienne Gardé, Daniel Budiman und Simon Krätschmer)
Gute Unterhaltung misst sich nicht an der Größe der Showbühne, sondern auch an der Vielseitigkeit und Individualität ihrer Moderatoren. Hier entschied sich die Jury für Nils Bomhoff, Etienne Gardé, Daniel Budiman und Simon Krätschmer, die als Rocket Beans mit „NITRO Autoquartett“ und „Rocket Beans TV“ einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Herausragend waren auch die Leistungen der Nominierten Elton (Alexander Duszat), der sich zum gefragten Showmaster entwickelt hat, und Jeannine Michaelsen, die sich mit Schlagfertigkeit und Souveränität für mehr empfiehlt.

Beste Comedy: „Das Lachen der Anderen“
Nominiert waren hier das politische Satiremagazin extra 3 (ARD/NDR) mit Christian Ehring, Das Lachen der Anderen (WDR/SEO Entertainment) und das Format Sketch History (ZDF/HPR Bild und Ton GmbH/Warner Bros. Germany), das Ereignisse der Weltgeschichte auf die Schippe nimmt. Gewonnen hat schließlich Das Lachen der Anderen (WDR/SEO Entertainment) mit Micky Beisenherz und Oliver Polak, die in ihrer Sendung die Grenzen der Comedy neu ausloten.

Bestes Factual Entertainment: „Kitchen Impossible“
Die Bandbreite und Qualität dieses höchst produktiven Genres begeisterte Zuschauer wie Jury gleichermaßen. Vor Bares für Rares (ZDF/Warner Bros. Germany) und Die Höhle der Löwen (VOX/Sony Pictures) gewann in diesem Jahr Kitchen Impossible (VOX/Endemol Shine Germany).

Förderpreis für „Wishlist“ und das Produzententeam Marc Schießer, Marcel Becker-Neu und Christina Ann Zalamea
Der mit 15.000 Euro dotierte Förderpreis für den Nachwuchs geht 2017 an das junge Wuppertaler Produzententeam Marc Schießer, Marcel Becker-Neu und Christina Zalamea. Das Trio zeichnet für die Webserie „Wishlist“ (funk/Radio Bremen/Outside the Club) verantwortlich. Im Mittelpunkt des Mystery-Formats steht die 17-jährige Mira (Vita Tepel), die jeden Wunsch erfüllen kann. Die Jury zeigte sich u.a. von den kraftvollen Bildern und dem schnellen Erzähltempo beeindruckt.

Ehrenpreis der Stifter für Senta Berger
Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Senta Berger. Ausgezeichnet wird damit eine Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen Schaffen über Jahrzehnte immer wieder neue Impulse gesetzt und damit zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch Regisseure, Autoren und nicht zuletzt ihr Publikum immer wieder inspiriert hat.

Zur Statistik:
Im Sendervergleich führt die ARD mit insgesamt acht vor dem ZDF mit sechs Nennungen. Die Mediengruppe RTL inklusive VOX und RTL NITRO holt fünf Preise, gefolgt von ProSiebenSat.1 mit drei Nennungen. Je eine Auszeichnung geht an Eurosport sowie die Online-Sender funk und Rocket Beans TV.

Die Jury:
Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm, Vorsitz), Bettina Josmann (Producer Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv & Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Schauspieler/Comedian/Youtuber), Thomas Lückerath, (Chefredakteur & Geschäfts-führer DWDL Medienmagazin), Peter Nadermann (Produzent & Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (Autorin und Regisseurin), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest) und Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).

 


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Liste der Preisträger 2017 [PDF]

Pressemeldung Preisträger 2017 [PDF]


Hier finden Sie die Preisträger der Vorjahre:

2016 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999

Der Deutsche Fernsehpreis 2017:
Senta Berger erhält Ehrenpreis der Stifter

Mit dieser Auszeichnung würdigen die Stifter (ARD, RTL, SAT.1 und ZDF) das Werk einer der ganz großen deutschsprachigen Schauspielerinnen in Film und Fernsehen.

Köln, 24. Januar 2017 – Der Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises geht in diesem Jahr an Senta Berger. Ausgezeichnet wird damit eine Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen Schaffen über Jahrzehnte immer wieder neue Impulse gesetzt und damit zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch Regisseure, Autoren und nicht zuletzt ihr Publikum immer wieder inspiriert hat. Senta Berger wird die Ehrung am 2. Februar im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Düsseldorf persönlich entgegennehmen.

„Es ist mir eine ganz besondere Freude, Senta Berger mit dem Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises auszuzeichnen. Wir ehren damit eine Ausnahme-Künstlerin, die national und international für exzellente Qualität steht und die das fiktionale Fernsehen vom legendären ‚Kir Royal‘ bis zur Reihe ‚Unter Verdacht‘ geprägt hat und deren Verdienste um das deutsche Fernsehen wie um das Kino, nicht zuletzt als langjährige Präsidentin der Filmakademie, herausragend sind“, so Dr. Thomas Bellut, Intendant des ZDF und diesjähriger Vorsitzender der Stifterrunde.

Senta Berger – eine der ganz Großen
Senta Berger ist eine der bekanntesten und zugleich besten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum, eine der ganz Großen. Der Deutsche Fernsehpreis kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn 2017 jähren sich Senta Bergers Bildschirm- und Leinwanddebüt zum 60. Mal. 1957 erhielt das damals 16-jährige Nachwuchstalent eine erste kleine Rolle in einem österreichischen Film von Willi Forst: „Die unentschuldigte Stunde“. Im gleichen Jahr übernahm sie ihre erste Sprechrolle in dem Heimatfilm „Die Lindenwirtin vom Donaustrand“ mit Hans Moser. Als pensionierte Lehrerin ist sie derzeit in der von ihrem Sohn Simon Verhoeven inszenierten Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ zu sehen, dem erfolgreichsten deutschen Kinofilm des vergangenen Jahres.

Bereits die Anfänge von Senta Bergers Karriere entwickelten sich spektakulär. Schon früh klopfte Hollywood an. So stand sie mit 17 für Anatole Litvaks amerikanischen Film „Die Reise“ mit Yul Brynner und Deborah Kerr vor der Kamera. Dabei waren ihr als Schülerin des renommierten Max-Reinhard-Seminars Engagements während der Ausbildung eigentlich verboten. Trotzdem nahm sie an – und flog prompt von der Schule. Aber die junge Frau wollte hinaus in die Welt. Und dieser Plan ging auf, denn das, was folgte, war eine bis heute andauernde höchst eindrucksvolle und sowohl nationale wie internationale Traumkarriere, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde.

…und immer ein Star
Senta Berger begeistert ihr Publikum durch ihre schauspielerische Brillanz, ihre enorme Vielseitigkeit und ihr Charisma. Mit einnehmendem Charme, großer physischer Präsenz und einer außergewöhnlichen künstlerischen Kraft überzeugte sie im Laufe der Jahrzehnte in den unterschiedlichsten Rollen. Ob Vamp, Sängerin oder Charakterdarstellerin – sie ist immer ein Star. Senta Berger begeisterte und begeistert ihr Publikum in zahlreichen Theaterstücken, Fernseh- und Kinofilmen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Hollywood. Sie arbeitete mit Curd Jürgens, Heinz Rühmann, O.W. Fischer, Klaus Maria Brandauer sowie Bruno Ganz zusammen und international u.a. mit Marcello Mastroianni, Alain Delon, Kirk Douglas und Frank Sinatra.

1966 heiratete Senta Berger in München den Schauspieler und Regisseur Michael Verhoeven. Mit ihm gründete sie eine eigene Produktionsfirma, die Sentana Filmproduktion, aus der später Klassiker wie „Die weiße Rose“ oder „Das schreckliche Mädchen“ hervorgingen. Auch während des folgenden Film- und Fernsehjahrzehnts setzte Senta Berger mit ihren Rollen wichtige Akzente. Das gilt beispielsweise sowohl für die Literaturverfilmung „Der scharlachrote Buchstabe“ (1973) von Wim Wenders als auch für Sam Peckinpahs Welterfolg „Steiner – Das eiserne Kreuz“ (1976).

In den 80ern hinterließ sie vor allem im deutschen Fernsehen einen bleibenden Eindruck – unvergessen ist ihre Rolle der Mona in Helmut Dietls Fernsehserie „Kir Royal“ an der Seite von Franz Xaver Kroetz und Dieter Hildebrandt. 1989 übernahm sie die Titelrolle der nach einer Idee ihres Mannes Michael Verhoeven entwickelten Serie „Die schnelle Gerdi“, und seit 2002 steht sie regelmäßig für die ZDF-Krimireihe „Unter Verdacht“ als Kriminalrätin Dr. Eva-Maria Prohacek vor der Kamera.

Senta Berger war sechs Jahre lang gemeinsam mit Günther Rohrbach die erste Präsidentin der neugegründeten Deutschen Filmakademie – sie hat das deutsche Fernsehen und den deutschen Film sehr geprägt.

Mehr zu den Ehrenpreisträgern finden Sie hier.


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Pressemeldung zm Ehrenpreis der Stifter für Senta Berger [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: Donnerstag, 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2017 beim ZDF.
Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.

Der Deutsche Fernsehpreis 2017:
Die Nominierungen in Unterhaltung, Information und Sport für das Fernsehjahr 2016

Köln, 12. Januar 2017 – Am 2. Februar wird in der Düsseldorfer Rheinterrasse der Deutsche Fernsehpreis zur Würdigung der besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2016 vergeben. Wer die begehrten Trophäen erhält, entscheidet eine unabhängige Jury erst am Tag der Preisverleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis. Die Nominierten der fiktionalen Kategorien wurden bereits im Dezember bekannt gegeben.

„Wenn wir auf das Fernsehjahr 2016 zurückblicken, dominieren die politischen Krisen das Informationsprogramm. Angesichts der unruhigen Weltlage spielen Glaubwürdigkeit, Recherche, Hintergrund-Analyse und Einordnung eine immer wichtigere Rolle, auch und gerade in der Abgrenzung der vom Internet getriebenen, steigenden Informationsflut. Hier zeigte das Fernsehen 2016 seine Leistungsfähigkeit in besonderer Weise“, so der Jury-Vorsitzende und „TV Spielfilm“-Chefredakteur Lutz Carstens. „Dass das deutsche Fernsehen gleichzeitig großartig unterhalten kann, die große Showtreppe wie auch die kleinen, jungen Formate beherrscht, beweisen unsere Nominierten in der Unterhaltung. Darunter sind zahlreiche überzeugende Newcomer und auch deutsche Eigenentwicklungen, worüber sich die Jury besonders gefreut hat.“

Die Nominierungen in der Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime“: In der „Königsdisziplin“ der Unterhaltung treten fünf kreative Showkonzepte an. Nominiert sind Die Beste Show der Welt (ProSieben/Florida TV) mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, Grill den Henssler (VOX/ITV Studios Germany) mit Steffen Henssler und Ninja Warrior Germany (RTL/NORDDEICH TV) mit Jan Köppen, Frank Buschmann und Laura Wontorra. Hinzu kommen The Voice of Germany (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Thore Schölermann und Lena Gercke sowie Wer weiß denn sowas? XXL (ARD/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) mit Kai Pflaume.

Beste Unterhaltung Late Night“: Aufbleiben lohnt sich. Zu den besten Nachtschwärmern gehören Luke! Die Woche und ich (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge, NEO MAGAZIN Royale (ZDF/ZDFneo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und PussyTerror TV (WDR/Brainpool TV) mit Carolin Kebekus.

Beste Persönliche Leistung / Moderation Unterhaltung“: Dass sich gute Unterhaltung nicht an der Größe der Showbühne, sondern auch an der Vielseitigkeit und Individualität ihrer Moderatoren misst, beweisen Sympathieträger Elton (Alexander Duszat), der sich von Stefan Raabs Dauerpraktikanten zum gefragten Showmaster entwickelt hat, Jeannine Michaelsen, die sich mit Schlagfertigkeit und Souveränität für mehr empfiehlt, sowie Nils Bomhoff, Etienne Gardé, Daniel Budiman und Simon Krätschmer, die als Rocket Beans das Gaming-TV revolutioniert haben und zeigen, wie interaktives Fernsehen funktioniert.

Beste Comedy / Kabarett“: Nominiert sind das politische Satiremagazin extra 3 (ARD/NDR) mit Christian Ehring, Das Lachen der Anderen (WDR/SEO Entertainment) mit Micky Beisenherz und Oliver Polak, die in ihrer Sendung die Grenzen der Comedy neu ausloten, sowie das Format Sketch History (ZDF/HPR Bild und Ton GmbH/Warner Bros. Germany), das Ereignisse der Weltgeschichte mit erfrischend schrägem Humor auf die Schippe nimmt.

Bestes Factual Entertainment“: Ob Day- oder Primetime – die Bandbreite und Qualität dieses produktiven Genres begeistern Zuschauer wie Jury gleichermaßen. Nominiert sind Bares für Rares (ZDF/Warner Bros. Germany), Die Höhle der Löwen (VOX/Sony Pictures) und Kitchen Impossible (VOX/Endemol Shine Germany).

Die Nominierungen in der Information

Beste Information“: Angesichts von Fake-News und ‚postfaktischen‘ Debatten setzen die nominierten Programme auf Recherche, Glaubwürdigkeit, Hintergrund-Analyse und Einordnung. Ausgewählt wurden das auslandsjournal (ZDF), Die Story im Ersten: Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen (ARD/NDR/WDR) sowie die Sendung scobel (3sat/ZDF), die sich ihren Themen vielschichtig und interdisziplinär widmet.

Beste Persönliche Leistung / Moderation Information“: In Zeiten von stetig komplexer werdenden Themenwelten schlägt die Stunde der Vermittler: Harald Lesch (ZDF) überzeugte mit seiner profilierten Wissensvermittlung im ZDF, Christiane Meier mit ihren präzisen Politiker-Interviews im ARD Morgenmagazin (ARD/WDR), und einmal mehr trat Antonia Rados (RTL/n-tv) mit ihrer Interviewführung samt exzellenter Vernetzung und Vor-Ort-Recherchen hervor.

Beste Dokumentation / Reportage“: Die Sendeplätze für klassische Dokumentarfilme werden seltener, die Qualität der Beiträge bleibt nichtsdestoweniger enorm, weshalb sich die Jury für die fünf folgenden Kandidaten entschieden hat: Neben Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht (ARD/NDR/WDR), Der lange Arm des IS – Wie der Terror nach Europa kommt (ARD/WDR/NDR) und Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet (ZDF) nominierte das Gremium Das Schicksal der Kinder von Aleppo – Neue Heimat Deutschland (ZDF/ITV/PBS/ITN Productions) sowie Schöne Neue Welt (ZDF/Eco Media TV-Produktion).

Bestes Infotainment“: In leichterer Machart, aber gleichermaßen engagierter ‚Aufklärungsmission‘ waren die folgenden Programme beim Zuschauer sehr erfolgreich. Der ProSieben-Dauerbrenner Galileo (ProSieben) erreichte mit seinen Themen vor allem die jungen Zuschauer, Das Jenke Experiment (RTL/infoNetwork/Redaktion EXTRA) überzeugte mit seinen gewagten Selbstversuchen und Make Love (ZDF/gebrueder beetz filmproduktion) mit erstaunlich offenen Gesprächen.

Die Nominierungen im Sport

Beste Sportsendung“: Bei der Handball EM (ARD/NDR/WDR) gelang es dem äußerst fachkundigen ARD-Team über zehn Millionen Zuschauer pro Begegnung zu begeistern und eine selten dagewesene Nähe zu Mannschaft und Spielgeschehen herzustellen. Fernsehgeschichte schrieb zudem Nico Rosberg in der Formel 1. RTL setzte das Thema auf höchstem Niveau um und brachte die Saison mit der bewährten Crew zum krönenden Abschluss. Mit dem starken Reporterteam Matthias Stach, Marco Hagemann und Markus Theil erreichte schließlich Eurosport einen Matchball: Im Bereich Tennis sind die Übertragungen der Australian- und US-Open Finals der Damen nominiert.

Die Jury
Über Nominierungen und Preisträger entscheidet ein unabhängiges, zehnköpfiges Fachgremium. Unter dem Vorsitz von Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm) arbeiten in der diesjährigen Jury: Bettina Josmann (Producerin Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv und Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Comedian und YouTuber/Ex-„Y-Titty“), Thomas Lückerath (Chefredakteur und Geschäftsführer Medienmagazin DWDL), Peter Nadermann (Produzent und Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (freie Fernsehautorin), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest) sowie Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).


PDF Downloads:

Pressemeldung zu den Nominierungen Unterhaltung, Information, Sport 2016/17 [PDF]

Liste der Nominierungen Unterhaltung, Information, Sport 2016/17 [PDF]

Liste aller Nominierungen 2016/17 [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: Donnerstag, 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2017 beim ZDF.
Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung.

Der Deutsche Fernsehpreis 2017: Die ersten Nominierungen stehen fest

Die zehnköpfige Experten-Jury hat entschieden und benennt die nominierten Werke und Personen in den fiktionalen Kategorien

Köln, 19. Dezember 2016 – Am 2. Februar werden in der Düsseldorfer Rheinterrasse die besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Wer im Rahmen dieses ersten Branchentreffs des Jahres 2017 die begehrten Trophäen erhält, entscheidet die zehnköpfige unabhängige Jury erst am Tag der Preisverleihung. Darüber hinaus vergeben die Stifter einen Ehrenpreis.

In den fiktionalen Kategorien stehen die Nominierungen fest. Die Bekanntgabe der Nominierungen in „Unterhaltung“ und „Information“ folgt im Januar 2017.

„Hinter uns liegt ein starkes Fernsehjahr, das von den aktuellen politischen Ereignissen geprägt war. Insbesondere überzeugten aber die fiktionalen Produktionen im Fernsehfilm, der Serie und den Mehrteilern mit großer thematischer Vielfalt, exzellenter Umsetzung und großartigen Einzelleistungen“, so der Jury-Vorsitzende und TV-Spielfilm-Chefredakteur Lutz Carstens. „Insgesamt spielen Event-Programmierungen eine immer größere Rolle. Dabei funktioniert die Verbindung von Fiktion mit begleitender Vertiefung durch anschließende Informationsprogramme. Im Wettbewerb der Plattformen werden nicht nur die kleinen Sender mutiger, was die gesamte Branche kreativ befeuert. Das Medium Fernsehen zeigte sich 2016 in Bestform und behauptet sich auch in Zeiten der Second-Screens.“

Die diesjährige Jury unter dem erneuten Vorsitz von Lutz Carstens besteht aus Caroline Peters (Schauspielerin), Nicole Rosenbach (freie Fernsehautorin), Bettina Josmann (Producerin Caligari Entertainment), Jakob Krebs (Leitung dctp.tv und Geschäftsführer dctp), Philipp Laude (Comedian und YouTuber/Ex-„Y-Titty“), Thomas Lückerath (Chefredakteur und Geschäftsführer Medienmagazin DWDL), Peter Nadermann (Produzent und Geschäftsführer Nadcon Film GmbH), Marcus Uhl (Geschäftsführer Bilderfest GmbH) sowie Wilfried Urbe (freier Medienjournalist).

Die Werkkategorien im Programmbereich „Fiktion“

„Bester Fernsehfilm“: In einem starken fiktionalen Jahr nominiert die Jury fünf herausragende Fernsehfilme. Dazu gehören der Cyber-Grooming-Film „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia) mit Nachwuchsschauspielerin Lena Urzendowsky, das viel diskutierte Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie) u.a. mit Florian David Fitz sowie populäre Zeitgeschichte, „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), mit den Hauptdarstellern Ken Duken und Torben Liebrecht. Hinzu kommen der Sportwetten-Thriller „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) von Regisseur Philipp Kadelbach und „Familienfest“ (ZDF/UFA Fiction) mit Günther Maria Halmer und Lars Eidinger.

„Bester Mehrteiler“: 2017 stellt die Jury die stärksten Mehrteiler des Jahres ins Rampenlicht. Nominiert sind: das Politdrama „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) mit dem Journalistenduo Alexander Fehling und Fabian Hinrichs, das Patchworkdrama „Familie!“ (ZDF/Moovie) mit Iris Berben und Jürgen Vogel, die Trilogie „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) mit Sonja Gerhardt, ebenso wie das dreiteilige Dokudrama „Mitten in Deutschland: NSU“ (ARD/SWR/BR/WDR/MDR/Degeto/
Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg) und „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) mit Wotan-Wilke Möhring und Nik Xhelilaj in der Titelrolle.

„Beste Serie“: Die Jury nominiert drei Serien, die für die Innovation des Genres stehen: die bereits im Vorjahr preisgekrönte und 2016 mit neuen Handlungssträngen erzählte Dramedy „Club der roten Bänder“ (VOX/Bantry Bay), „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie) mit Bastian Pastewka und Susanne Wolff, sowie die Drama-Serie „Tempel“ (ZDFneo/Polyphon) mit Hauptdarsteller Ken Duken.

Die Personalkategorien im Bereich „Fiktion“

„Beste Schauspielerin“: Die nominierten Schauspielerinnen brillierten fasst immer in mehreren Rollen: Petra Schmidt-Schaller überzeugt in „Ein Gefährliches Angebot“ (ZDF/Moovie), „Das Dorf des Schweigens“ (ZDF/Network Movie) und „Ein Mann unter Verdacht“ (ZDF/die film). Eindruck hinterließ auch Sonja Gerhardt mit ihren Auftritten in „Ku’damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment / Fireworks Entertainment), Nach ihren Auftritten in „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl/Wiedemann & Berg) und „Familie!“ (ZDF/Moovie) darf sich auch Anna Maria Mühe Chancen auf eine Trophäe ausrechnen. Gleiches gilt für Katharina Marie Schubert, die in „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) und „Wer aufgibt ist tot“ (ARD/Degeto/SWR/Carte Blanche Film) glänzte. Eine weitere Nominierung geht an Jutta Hoffmann und ihren überzeugenden Auftritt in „Ein Teil von uns“ (ARD/BR/Constantin Television).

„Bester Schauspieler“: Edin Hasanovic beeindruckte durch sein Spiel in „Auf kurze Distanz“ (ARD/WDR/UFA Fiction) und „Familie Braun“ (ZDF/Polyphon), während Martin Brambach in „Der Fall Barschel“ (ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) sowie „Wellness für Paare“ (ARD/Riva Filmproduktion) ebenfalls Preiswürdiges ablieferte. Lars Eidinger geht mit seinen Leistungen in „Familienfest“ (ZDF/Moovie) sowie „Terror – Ihr Urteil“ (ARD/Degeto/Moovie) ins Rennen und Ken Duken erhielt seine Nominierung aufgrund seiner Rollen in „Tempel“ (ZDF/Polyphon) und „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction). Schließlich überzeugte Wotan Wilke Möhring in „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) als Old Shatterhand.

„Beste Regie“: Als beste Regisseure sind Lars Kraume („Terror – Ihr Urteil“, ARD/Degeto/Moovie, und „Familienfest“, ZDF/Moovie), Philipp Kadelbach („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction) sowie Sherry Hormann („Tödliche Geheimnisse“, ARD/Beta Film/Dreamtool) mit von der Partie.

„Bestes Buch“: In dieser Kategorie schrieben sich Annette Hess („Ku‘damm 56“, ZDF/UFA Fiction), Arne Nolting und Jan Martin Scharf („Club der roten Bänder“, VOX/Bantry Bay) sowie Holger Karsten Schmidt („Auf kurze Distanz“, ARD/WDR/UFA Fiction, Das weiße Kaninchen“ und „Jack the Ripper“ (SAT.1/Pantaleon Entertainment / Fireworks Entertainment) in die Gruppe der Nominierten.

„Beste Kamera“: Auch die folgenden Kameramänner können den Deutschen Fernsehpreis fest im Blick haben: Frank Lamm („Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“, ARD/SWR/Degeto/MDR/Gabriela Sperl/Wiedemann & Berg), Sten Mende („Winnetou – Der Mythos lebt“, RTL/Ratpack) sowie Christian Stangassinger („Tempel“, ZDFneo/Polyphon).

„Bester Schnitt“: Hier zeigte sich die Jury von Benjamin Hembus („Brief an mein Leben“, ZDF/Bavaria Filmproduktion), Andreas Radtke („Der Fall Barschel“, ARD/Degeto/Zeitsprung Pictures) und Claudia Wolscht („Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, ARD/WDR/Degeto/Wiedemann & Berg) und überzeugt.

„Beste Musik“: Für einen preiswürdigen Soundtrack sorgten Manu Kurz und Alexander Masche in der Serie „Morgen hör ich auf“ (ZDF/Network Movie),, Heiko Maile im Dreiteiler „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack) sowie Sven Rossenbach und Florian van Volxem in „Das weiße Kaninchen“ (SWR/ffpnewmedia).

„Beste Ausstattung“: In dieser Kategorie sind die Szenenbildner Julian Augustin und Pierre Pfundt  für „Duell der Brüder – Die Geschichte von Adidas und Puma“ (RTL/Zeitsprung/G5 Fiction), ihr Kollege Matthias Müsse für „Winnetou – Der Mythos lebt“ (RTL/Ratpack), die Kostümbildnerin Maria Schicker und der Szenenbildner Lars Lange für „Ku‘damm 56“ (ZDF/UFA Fiction) nominiert.


PDF Downloads:

Pressemeldung zu den Nominierungen 2016/17 [PDF]

Liste der Nominierungen 2016/17 [PDF]


Der Deutsche Fernsehpreis 2017

Termin: 2. Februar 2017, TV-Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ (ZDF)
Ort: Rheinterrasse Düsseldorf
Gastgeberin: Barbara Schöneberger
Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises wird am 2. Februar 2017 unter der turnusgemäßen Federführung des ZDF in der Düsseldorfer Rheinterrasse stattfinden. Erst an diesem Tag entscheidet die Jury, welche der nominierten Programme und TV-Leistungen mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet werden.

Akkreditierung: In der Düsseldorfer Rheinterrasse steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung. Die Presseeinladung zur Akkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Barbara Schöneberger moderiert den Deutschen Fernsehpreis 2017 im ZDF
Preis-Gala und Branchentreff am 2. Februar / „leute heute“ berichtet

Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger Foto: RTL/Willi Weber

Am 2. Februar ist es soweit: Barbara Schöneberger moderiert zum zweiten Mal den Deutschen Fernsehpreis, der – wie im Vorjahr – in der Düsseldorfer Rheinterrasse stattfinden wird.

Der Deutsche Fernsehpreis wird getragen von RTL, Pro7/Sat.1, WDR und dem ZDF, das in diesem Turnus die Federführung und damit auch die Ausrichtung des Preises übernommen hat.

„Ich freue mich, dass das ZDF den Deutschen Fernsehpreis 2017 ausrichtet“, so ZDF-Intendant Thomas Bellut, der in diesem Jahr der Vorsitzende der vier Stifter ist: „Und ich freue mich auf einen Abend, an dem es ausschließlich um die Qualität unserer Programme gehen wird und an dem die Exzellenz unserer Macherinnen und Macher, denen wir diese Programme verdanken, im Vordergrund steht.“

Der Preis war im letzten Jahr nach kurzer kreativer Pause neu aufgelegt worden, die Sender hatten sich von einer Live-Übertragung verabschiedet, und der Preis war von Köln nach Düsseldorf umgezogen. In diesem Jahr werden die Höhepunkte der Preisverleihung in einer Zusammenfassung als „leute heute Spezial“ am späteren Abend im ZDF zu sehen sein.

Die Verantwortung für die Gala liegt bei ZDF-Unterhaltungschef Oliver Heidemann, mit der Durchführung der Veranstaltung wurde erneut Kimmig Entertainment beauftragt. Das Ständige Sekretariat in Köln ist mit der Programmrecherche und der Begleitung der Juryarbeit betraut.

Träger des Preises ist die Deutsche Fernsehpreis GmbH. Gesellschafter und Stifter sind Thomas Bellut (ZDF, Vorsitz), Frank Hoffmann (RTL), Tom Buhrow (WDR) und Kaspar Pflüger (SAT.1). Den Beirat bilden der Stellvertretende ZDF-Programmdirektor Reinhold Elschot (Vorsitz), WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger und, neu in der Runde, Sven Pietsch, Senior Vice President Factual und Chefredakteur der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Dirk Jander (WDR).

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ZDF /StS

Kontakt:
ZDF-Programmkommunikation
Stefan Unglaube
Tel. 06131-7012-186
Email: unglaube.s@zdf.de
Ständiges Sekretariat
Der Deutsche Fernsehpreis
Tel. 0221-454-3032
Email: presse@deutscher-fernsehpreis.de