„Unter Verdacht – Eine Landpartie“ gewinnt den Deutschen Fernsehpreis 2003

„Unter Verdacht – Eine Landpartie“, der ZDF-Krimi mit Senta Berger als Kriminalrätin Eva Maria Prohacek, gewinnt den Deutschen Fernsehpreis 2003 in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“. Damit konnte sich „Unter Verdacht“ – ebenfalls für das „Beste Buch“ ausgezeichnet – gegen Jo Baiers „Schwabenkinder“ (ARD) und Thorsten Näters „Mit dem Rücken zur Wand“ (ZDF) durchsetzen.

27. September 2003

Der Deutsche Fernsehpreis 2003: Die Preisentscheidungen

„Unter Verdacht – Eine Landpartie“ gewinnt den Deutschen Fernsehpreis 2003

„Unter Verdacht – Eine Landpartie“, der ZDF-Krimi mit Senta Berger als Kriminalrätin Eva Maria Prohacek, gewinnt den Deutschen Fernsehpreis 2003 in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“. Damit konnte sich „Unter Verdacht“ – ebenfalls für das „Beste Buch“ ausgezeichnet – gegen Jo Baiers „Schwabenkinder“ (ARD) und Thorsten Näters „Mit dem Rücken zur Wand“ (ZDF) durchsetzen.

Die „Besten Schauspieler Fernsehfilm“ sind Ulrike Krumbiegel und Edgar Selge, die „Nebenrollen“ gehen an Ulrike Kriener und Christoph Waltz, in der Serie machten Christiane Hörbiger und Fritz Wepper das Rennen. Der Preis für die „Beste Serie“ geht an die RTL-Produktion „Abschnitt 40“.

Als „Beste Unterhaltungssendung“ lobt die Jury „Deutschland sucht den Superstar“ (RTL), Hape Kerkeling erhält den Preis für die „Beste Moderation Unterhaltung“ für seine Sendung „Die 70er Show“ (RTL). Der Preis für die „Beste Comedy“ geht an „Die Harald Schmidt Show“ (SAT.1). Gewinner der in diesem Jahr erstmals verliehenen Kategorie Beste Sitcom ist „Alles Atze“ (RTL). Preisträger bei den besten „Schauspielern Sitcom“ sind Mariele Millowitsch und Walter Sittler.

„HART aber fair“ darf sich als Beste Informationssendung 2003 bezeichnen. Peter Kloeppel erhält den Preis für seine Moderation von „RTL aktuell“, Antonia Rados für ihre Irak-Berichte und –Reportagen. In der Kategorie Beste Dokumentation entscheiden sich die Juroren für die NDR-Produktion „Andreas Baader – Der Staatsfeind“ von Klaus Stern.

Im Vergleich der von der neunköpfigen Jury ausgewählten Produktionen führen die ARD-Sender mit 10 Nennungen knapp vor RTL mit 9, dem ZDF mit 7 Nennungen, vor SAT.1 mit 4 und ProSieben mit 3 Nennungen. An Premiere ging ein Preis. „Der Anwalt und sein Gast“ (ARD) versammelt mit „Beste Regie“ (Torsten C. Fischer), „Beste Kamera“ (Theo Bierkens) und „Beste Musik“ (Dieter Schleip) die meisten Nennungen.

Die mit je 15.000 € dotierten Förderpreise gehen an die Schauspieler Luise Helm und Adrian Topol für das ZDF-Fernsehspiel „Königskinder“. Der zweite Förderpreis geht an die Schauspielerin Esther Zimmering („Der Fußfesselmörder“, SAT.1 und „Der Liebe entgegen“, ZDF).

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS wird seit 1999 zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Mitglieder der Jury für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2003 sind: Helmut Markwort (Vorsitzender), Gisela Marx (stellvertretende Vorsitzende), Alexander Gorkow, Mischa Hofmann, Ann-Kathrin Kramer, Mark Schlichter, Sybille Simon-Zülch, Udo Wachtveitl und Volker Weicker.