2009 Meinungen der Nominierten Teil2

Die Nominierten des DEUTSCHEN FERNSEHPREIS über Ihre Nominierung bedeutet und wie sie davon erfahren haben:

Nominierter 2009
Oliver Welke für heute show

 

Oliver Welke (für heute show, Kategorie „Beste Comedy”):
„Sehr viel. Es ist das erste mal, dass ich in einer Unterhaltungskategorie nominiert bin. Und das nach nur zwei Ausgaben der „heute Show“. Darauf ist unser ganzes Team natürlich sehr stolz.“

Wie und wo haben Sie davon erfahren und was ist in dem Moment in Ihnen vorgegangen?
„In einem Synchronstudio, als ich mal kurz die Nachrichten auf meiner Mailbox abhören durfte. Und seitdem freue ich mich einfach, vor allem auf die Moderation von Wolfgang und Anneliese!“

 

 

 

Nominierte 2009
Die Wölfe produziert von Regina Ziegler.

Regina Ziegler (Produzentin Die Wölfe, Kategorie „Bester Mehrteiler”):
„Die Nominierung ist fast schon wie ein richtiger Preis. Und der kann ja noch kommen. Was für Regisseure und Schauspieler schon selbstverständlich ist, ist für uns Produzenten etwas Besonderes: öffentlich bemerkt zu werden.“

Nominierte 2009
Fritz Seemann für Der Bibelcode

Fritz Seemann (für Der Bibelcode, Kategorie „Beste Kamera”):
„Ich war total überrascht. Den ‚Bibelcode’ zu drehen hat sehr viel Spaß gemacht und umso mehr freut es mich, dass er Gefallen findet.“

Und wie haben Sie davon erfahren?

„Eine sehr freundliche Dame aus dem Ständigen Sekretariat hat mich angerufen und mir gratuliert. Ich war gerade bei einem Freund und wir haben uns dann eine Flasche Wein gegönnt.“

Nominierte 2009
Annemarie Bremer für Die Wölfe


Annemarie Bremer (für Die Wölfe, Kategorie „Bester Schnitt”)
:
„Es ist für mich eine große Freude und auch Stolz, dass meine Arbeit an der Produktion ‚Die Wölfe’ mit dieser Nominierung geehrt wird.“

Und wie haben Sie davon erfahren?
„Ich war gerade mit dem Auto unterwegs, als mich der Anruf erreichte. Und als ich hörte, es handele sich um eine schöne Nachricht, habe ich erst einmal gehalten. Die Überraschung war so groß, dass ich anschließend nicht mehr recht wusste, was ich eigentlich dringend erledigen wollte, bin umgekehrt und hab meine Freude genossen.“

Nominierte 2009
Nikolaus Leytner für Ein halbes Leben

Nikolaus Leytner (für Ein halbes Leben, Kategorie „Beste Kamera“):
 „Selbstverständlich hab ich mich über die Nominierung zum DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2009 sehr gefreut – zumal ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Schließlich macht man Filme zunächst für diejenigen, die sie sehen. Aber anders als beim Theater gibt es beim Fernsehen keinen Applaus. Und da sind persönliche Reaktionen von Zuschauern, gute Kritiken und die Selektion durch eine Jury jene Anerkennung, die einem bestätigen, dass der Weg, den man geht, nicht ganz falsch sein kann.“

 

 

 

 

 

Nominierte 2009
Ulrich Reuter für Die Freundin der Tochter und Drachen besiegen

 Ulrich Reuter (für Die Freundin der Tochter und Drachen besiegen, Kategorie „Beste Musik“):
„Ich kann zwar nicht sagen, dass ich in den letzten Jahren allzu neidisch auf die jeweils Nominierten gewesen wäre, aber jetzt, nachdem ich selbst wieder ausgewählt wurde, merke ich doch, wie viel diese Ehrung wiegt: Die Anerkennung durch diese Jury, die ja nun offenbar auf fast schon fanatische und dabei ernsthafte Weise gesichtet und gerungen hat; das Gefühl, dass die Liebe, die man in seine Arbeit steckt, sich nicht so einfach versendet; die Einladung zu diesem spannenden und illustren Event – das ist schon ein Höhepunkt in meiner Laufbahn.“

Wie haben Sie davon erfahren?
„Zunächst durch einen Telefonanruf des Fernsehpreis-Büros, der (natürlich) unerwartet kam – man hört das dem Klingeln ja nicht gerade an. Was in mir vorgegangen ist? Gefreut habe ich mich.“

Nominierte 2009
Stephan Falk für Tatort: Kassensturz

Stephan Falk (für Tatort: Kassensturz, Kategorie „Bestes Buch“):

Was bedeutet Ihnen die Nominierung?
„Eine Ermunterung, besser zu werden.“

Und wo haben Sie davon erfahren?
„Am Schreibtisch beim Schreiben. In Gedanken weit weg, in einer kalten Landschaft am Ende der Welt.“

Was ging Ihnen zuerst durch den Kopf?
„Na so was.“

Nominierte 2009
Monika Hinz für Die Wölfe

Monika Hinz (für Die Wölfe, Kategorie „Beste Ausststattung“):
„Als ich den Anruf bekam: herzlichen Glückwunsch, Sie sind nominiert! – lief ein Film vor mir ab: ich voller Freude über ein faszinierendes Drehbuch, meine begeisterte Recherche, und dann…wie Karl Valentin sagte: Kunst ist schön – macht aber auch viel Arbeit! So sah ich mich, 70 Drehtage harte, konzentrierte Arbeit, LKW-Ladungen voller Kostüme, 1500 Menschen eingekleidet…. Und dann ruft jemand an und sagt, eine Jury findet das gut ! Was für ein schönes Gefühl! Mein Kollege Frank Goth hat wohl gesagt, wir hätten darauf eine Flasche Winzersekt getrunken. Er hat gelogen. Es waren Zwei!“

 

 

 

Nominierter 2009
Silke Zertz für Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen

 Silke Zertz (für Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen, Kategorie „Bestes Buch”):
„Eine besonders tolle Nachricht in einem besonders schweren Jahr; eine wunderbare Anerkennung der Arbeit vieler Jahre und runde drei Wochen Vorfreude auf einen besonderen Abend in meinem Leben, ganz unabhängig vom Ergebnis!“

Und wie haben Sie davon erfahren?
„Ich kam gerade vom Schwimmen und habe wie so oft mein Handy irgendwo liegengelassen. Meist mache ich mich auf die Suche, indem ich es einfach anrufe und als ich es dann unter einem Berg Klamotten fand, rief ich die Nummer zurück, die auf auf dem Display war. Tja — und war erst einmal völlig von den Socken als sich das Ständige Sekretariat des Deutschen Fernsehpreises meldete. Wow!“

Nominierte 2009
Rolf Silber für Durch diese Nacht


Rolf Silber (für Durch diese Nacht, Kategorie „Bestes Buch“):
„Gepriesen zu werden ist fast immer schön, vor allem wenn es der Anerkennung einer Arbeitsleistung bedeutet – weil, für die kann man ja wirklich was. Als jemand der sonst viel im ‚Komödiengeschäft’ unterwegs ist, hat man sich ja schon fast daran gewöhnt, eher seltener mit Preisen beworfen zu werden – wahrscheinlich weil man in Deutschland denkt, das Schreiben lustiger Geschichten sei ja für sich schon Spaß genug und es brauche keinen Preis. Jetzt also im dramatischen Fach die Anerkennung der Branche zu finden ist großartig.“

Und wie haben Sie davon erfahren?
„Erfahren habe ich es von einer sehr sympathischen Frau, die meine Termine bezüglich einer Anwesenheit am Tag der Verleihung abfragte und mich zum Schweigen vergatterte. Woran ich mich, obwohl ich vor Freude fast geplatzt wäre und eher zu den redseligen Naturen zähle, auch ziemlich gehalten habe. Ich bin nur eine paar Tage mit einem so erkennbaren Grinsen auf dem Gesicht herumgelaufen, dass Freunde und Kollegen schon anfingen sich sachte Sorgen um meinen Allgemeinzustand zu machen.“

Nominierter 2009
Franziska Walser für Ein halbes Leben

Franziska Walser(für Ein halbes Leben, Kategorie „Beste Schauspielerin Nebenrolle”):

„Ich saß in der S-Bahn in Berlin als mich meine Agentin anrief, um meine Nominierung mitzuteilen. Na endlich, dachte ich und freute mich. Es tut einfach immer wieder gut wahrgenommen zu werden. Ein bisschen wie warmer Regen.

 

 

 

 

 

 

 

Nominierter 2009
Axel Milberg für Tatort: Borowski und die heile Welt

Axel Milberg(für Tatort: Borowski und die heile Welt, Kategorie „Beste Schauspieler Hauptrolle”):

„Zunächst dachte,ich verstehe nicht ganz, um was es da geht; dann Freude, Triumph, Gefühl grosser Überlegenheit und dann: ich will nicht nur nominiert sein, sondern ihn auch haben!”

Und wie haben Sie davon erfahren?

”Erfahren habe ich davon, als ich zu Hause am Schreibtisch sass. In München, die sonne schien. Das Telefon klingelte…”

 

 

 

 

Nominierter 2009
Fabian Hinrichs für Tatort: Borowski und die heile Welt

Fabian Hinrichs(für Tatort: Borowski und die heile Welt, Kategorie „Beste Schauspieler Nebenrolle”):

„Diese Nominierung stellt für mich eine beeindruckende Mauer der Liebe dar, im Sinne Rocko Schamonis. Außerdem rechne ich mit einer enormen Erhöhung meines ZDF-Gagensatzes.”

Und wie haben Sie davon erfahren?

„Ich befand mich gerade nackt, Nietzsches „Ecce Homo“-lesend, auf dem Standstreifen der AVUS (Berliner Stadtautobahn), Höhe Ausfahrt Kaiserdamm, als ich davon erfuhr.

1. Gedanke: „Ach, wie schön….“
2. Gedanke: „Ist der Preis etwa dotiert?“
3. Gedanke: „Kommt es beim Verfahren der einfachen Mehrheitswahl zu einem Dreiparteiensystem, so werden die Wähler bald begriffen haben, daß ihre Stimmen verloren sind, wenn sie sie weiter für die dritte Partei abgeben, und sie werden dazu neigen, sie auf den weniger unangenehmen Rivalen zu übertragen, um einen Erfolg des unangenehmen Gegners zu verhindern“(Duverger 1959, S.240).
4. Gedanke: „Jetzt aber schnell ’n Pulli überziehen, mir ist echt kalt.”

 

Nominierter 2009
Gero Steffen führte Regie bei Marcel Reich Ranicki: Mein Leben und Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen

Gero Steffen(für Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben und Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen, Kategorie „Beste Kamera”):

„Natürlich ist das eine Riesenüberraschung und eine große Freude. Damit rechnet man schließlich nicht. Im ersten Moment ist man schon ein bisschen geschockt und der zweite Gedanke: ‘Hoffentlich muss ich nicht auf die Bühne’.”

 

 

 

 

 

 

 

 

Nominierter 2009
Marian Blasberg für Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebung

Marian Blasberg(für Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebung, Kategorie „Beste Reportage”):

„Die Dokumentation war unser erster Film, daher ist die Nominierung etwas großartiges und ganz besonderes. Aber auch eine gewisse Traurigkeit spielt auch eine Rolle, da die Familie die Freude an der Nominierung nicht mit uns teilen kann.”

Und wie haben Sie davon erfahren?

„Ich war gerade am Alexanderplatz an der Tram-Haltestelle als der Anruf vom Ständigen Sekretariat kam. Mein erster Gedanke: ‚Das kann doch gar nicht wahr sein‘.”

 

 

 

 

 

Nominierter 2009
Marian Blasberg für Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebung

Anna Fischer (für Die Rebellin und Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen, Kategorie „Beste Schauspielerin Nebenrolle”):

„Zum deutschen Fernsehpreis nominiert zu sein ist eine große Ehre für mich und bedeutet mir viel! Mich freut es, das ich ein Teil dazu beitragen konnte einen unterhaltsamen Fernsehabend für die Zuschauer mitzugestalten.Und mit der Nominierung Anerkennung dafür zu genießen. Dit ist schon wat coolet!”

Und wie haben Sie davon erfahren?
 
„Die Nachricht der Nominierung habe ich von meiner Agentin erfahren, die mich anrief um mir die tolle Nachricht zu berichten. Ich wusste erstmal gar nicht was ich so richtig sagen soll und dann bin ich mit mein Leuten losgezogen und hab Party gemacht, denn schließlich passiert sowat ja nicht jeden Tag.
Aber was wirklich in mir vorgegangen ist als ich es erfahren habe, klingt eigentlich ganz einfach  ‚Kieck ma, jetzt wirste für deine harte Arbeit belohnt und alle die verpasst haben den Film einzuschalten, haben jetzt nochmal die Chance, zur besten Sendezeit, das alles zusammmengefasst in einem schnuckeligen Trailer zu bestaunen, super.. besser jeht´s nicht!!!‘ Danke!”

 

 

 

 

 

 

Nominierter 2009
Marian Blasberg für Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebun

Roland Suso Richter (für Mogadischu, Kategorie „Beste Regie ”):

„Es ist eine ganz besondere Ehre, für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS nominiert zu sein. Eine Nominierung ist immer auch Ausdruck dafür, alles ‚richtig‘ gemacht zu haben, was mich bei einem emotionalen und bewegenden Film wie ‚Mogadischu‘, der auf einer realen Handlung basiert, natürlich sehr freut.”

Und wie haben Sie davon erfahren?
 
„Während der Dreharbeiten zu dem SAT.1 Movie ‚Die Grenze‘ habe ich den Anruf des Ständigen Sekretariats erhalten und mich sehr über die Nominierungen in den Kategorien „Beste Regie“ und „Bester Film“ gefreut, da ich ‚Mogadischu‘ als meinen persönlichsten Film betrachte.ch freue mich, dass meine Leistung von der Jury in dieser Form gewürdigt wird.”

 

 

 

 

 

 

Nominierter 2009
Marian Blasberg für Die Weggeworfenen – Geschichte einer Abschiebung

Nicole Weegmann (für Ihr könnt euch niemals sicher sein, Kategorie „Beste Regie”):

„Die Nominierung für den deutschen Fernsehpreis freut mich sehr. Ein großer Preis, es ist mir eine Ehre. Bleibt zu hoffen, dass es beim Realisieren künftiger Projekte Manches erleichtert.”

Und wie haben Sie davon erfahren?

„Erfahren habe ich von den Veranstaltern des Fernsehpreises, die mich telefonisch informierten. Ich war tatsächlich überrascht. Aus verschiedenen Gründen hatte ich nicht damit gerechnet. Entsprechend groß war die Freude.”

 

 

 

 

 

 

 

2009-10-07T01:00:00+00:00