„Marias letzte Reise“ gewinnt insgesamt vier Preise beim DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2005. Die ARD-Produktion mit Monica Bleibtreu als krebskranke Bäuerin, setzt sich in der Königskategorie „Bester Fernsehfilm“ gegen Carlo Rolas „Die Patriarchin“ (ZDF) und Isabel Kleefelds „Das Gespenst von Canterville“ (Sat.1) durch.

In der Regie entschied sich die Jury für Hermine Huntgeburth mit „Der Boxer und die Friseuse“ gegenüber Matti Geschonnecks „Mord am Meer“ und Dominik Grafs „Hotte im Paradies“ . In der neu geschaffenen Kategorie „Beste Krimi-Reihe“ geht DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS 2005 an die ARD-Produktion „Polizeiruf 110: Der scharlachrote Engel“. Damit gewinnt die Produktion gegenüber „Bella Block: Die Freiheit der Wölfe“ (ZDF) und „Tatort: Herzversagen“ (ARD).

15. Oktober 2005

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS 2005: Die Preisentscheidungen

„Marias letzte Reise“ eindeutiger Gewinner beim DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2005

„Marias letzte Reise“ gewinnt insgesamt vier Preise beim DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2005. Die ARD-Produktion mit Monica Bleibtreu als krebskranke Bäuerin, setzt sich in der Königskategorie „Bester Fernsehfilm“ gegen Carlo Rolas „Die Patriarchin“ (ZDF) und Isabel Kleefelds „Das Gespenst von Canterville“ (Sat.1) durch.

In der Regie entschied sich die Jury für Hermine Huntgeburth mit „Der Boxer und die Friseuse“ gegenüber Matti Geschonnecks „Mord am Meer“ und Dominik Grafs „Hotte im Paradies“ . In der neu geschaffenen Kategorie „Beste Krimi-Reihe“ geht DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS 2005 an die ARD-Produktion „Polizeiruf 110: Der scharlachrote Engel“. Damit gewinnt die Produktion gegenüber „Bella Block: Die Freiheit der Wölfe“ (ZDF) und „Tatort: Herzversagen“ (ARD).

Die“ Besten Schauspieler Fernsehfilm“ sind Monica Bleibtreu in Marias letzte Reise und Sebastian Koch in „Speer und Er“ (ARD). Die Preise für die „Besten Nebenrollen“ gehen an Birge Schade für „Hotte im Paradies“ , „Katzenzungen“ sowie „Delphinsommer“ und an Michael Fitz für „Marias letzte Reise“ . In der Serie macht Ulrich Mühe mit „Der letzte Zeuge“ das Rennen. „Beste Serie“ ist wieder „Abschnitt 40“ von RTL. In der Kategorie „Beste Tägliche Serie“ gewinnt die Telenovela „Verliebt in Berlin“; Gewinner der „Besten Sitcom“ ist „Nikola“.

„Fall Deutschland“ von Stefan Aust und Claus Richter darf sich im Wahljahr 2005 als „Beste Informationssendung“ bezeichnen. In der Kategorie „Beste Moderation Information“ entscheiden sich die Juroren für Claus Kleber für das „heute journal“. Beste Reportage ist „die story: SchussWechsel“. In der Kategorie „Beste Dokumentation“ wählten die Juroren die ZDF-Produktion „Kanalschwimmer“ von Jörg Adolph.

Die „Beste Unterhaltungssendung/Beste Moderation Unterhaltung“ ist „clever! Die Show, die Wissen schafft“ (Sat.1) mit Wigald Boning und Barbara Eligmann. Der Preis für die „Beste Comedy“ geht an „Schillerstraße“ (Sat.1).

Die mit je 15.000 dotierten Förderpreise vergab die Jury an die 19-jährige Schauspielerin Josefine Preuß, die in diesem Fernsehjahr in einer durchgehenden Rolle in vier Folgen der RTL-Serie „Abschnitt 40“ zu sehen war. Preuß spielt dabei die 14-jährige Marie, die in der Polizistin Cora (Nana Krüger) eine Art Ersatzmutter zu finden glaubt. Der zweite Förderpreis geht an Jochen Frank, einen Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Seine Dokumentation „Afghanen flirten nicht – Eine Krisenmanagerin in Kabul“ (SWR) porträtiert die Stuttgarterin Suzana Lipovac, die eine selbst initiierte Hilfsorganisation für kriegsgeschädigte Kinder leitet.

Im Vergleich der ausgewählten Produktionen führt die ARD mit 7 Preisen und 2 Preisbeteiligungen vor dem ZDF mit 5 Auszeichnungen und ebenfalls 2 Beteiligungen. Es folgen Sat.1 mit 5 und einer Beteiligung und RTL mit 3 Preisen. Die Dritten erhalten 2 Nennungen; Premiere eine.

DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS wird seit 1999 zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die Mitglieder der neunköpfigen Jury für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2005 sind: Klaudia Wick (Vorsitzende, Fernsehkritikerin und Autorin), Prof. Thomas Schadt (stellvertretender Vorsitzender, Regisseur, Filmemacher und künstlerischer Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg), die Schauspielerin Ulrike Folkerts, Regisseur Roland Suso Richter, Autor und Filmemacher Alexander Adolph, die Produzenten Markus Brunnemann und Heike Richter-Karst und die Journalisten Stefan Niggemeier (FAS) und Marcel Rosenbach (DER SPIEGEL). Die Leitung des Ständigen Sekretariats hat Petra Maria Müller.

Pressekontakte und Informationen unter www.deutscherfernsehpreis.de und:
Ständiges Sekretariat: Nathalie Dettke, Tel: 0221 – 454-3030 (Preisentscheidungen, Jury)
Medienkontor Mahkorn: Maren Mossig, Tel: 0221 – 250 1153 (Organisation und Gala)
Sat.1-Pressestelle:
Kristina Faßler, Tel: 030 – 20 90 2350