7. Oktober 2000

Der Deutsche Fernsehpreis 2000: Die Preisentscheidungen

Günther Jauch erhält den Deutschen Fernsehpreis 2000 für „Wer wird Millionär“

Die Quizshow „Wer wird Millionär“ von RTL erhält den Deutschen Fernsehpreis 2000 in
der Kategorie Unterhaltung. Damit konnte sich „Wer wird Millionär“ gegen „Big Brother“
(RTL II) und „Zimmer frei!“ (WDR) durchsetzen.

Als besten Fernsehfilm des Jahres prämierte die Jury „Warten ist der Tod“, der Preis für
die beste Regie ging an Torsten C. Fischer. Für ihre schauspielerischen Leistungen
zeichnete die Jury Natalia Wörner und Jörg Schüttauf aus. Der Preis für die beste
Informationssendung ging an „Maischberger“ (n-tv) und die SWR-Produktion „Der Tunnel“
überzeugte in der Kategorie Dokumentation.

Inge Meysel erhielt den Ehrenpreis der Stifter für ihr Lebenswerk. Die mit je 25.000,- DM
dotierten Förderpreise vergab die Jury an die Schauspieler Julia Schmidt und Matthias
Schweighöfer.

Zusätzlich zu den Förderpreisen wurde Der Deutsche Fernsehpreis in 20 Kategorien
verliehen. Das ZDF ist mit 8 Preisen der erfolgreichste Sender. Dahinter liegt die ARD
mit 6 Preisen, gefolgt von RTL mit 4 und Sat.1 mit 3 Preisen. Jeweils 1 Preis ging an
ProSieben und n-tv.

Der Deutsche Fernsehpreis wurde am 07. Oktober 2000 im Rahmen einer glanzvollen
Galaveranstaltung zum zweiten Mal im Kölner Coloneum verliehen und am 8. Oktober
um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Der Deutsche Fernsehpreis, gestiftet von ARD, ZDF, RTL und SAT.1, wird jährlich zur
Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen in allen Sparten ausgelobt.
Beim Auswahlprozess in diesem Jahr sind Vorauswahlkommission und Jury erstmals zu
einem Gremium zusammengelegt worden, das sowohl für die Nominierungen als auch für
die Preisvergabe zuständig ist. Die Mitglieder der Jury für den Deutschen Fernsehpreis
2000 sind: Dr. Lutz Hachmeister (Vorsitzender), Klaudia Brunst (stellvertretende
Vorsitzende), Stefan Aust, Marc Conrad, Prof. Nico Hofmann, Uwe Kammann, Ulrike
Kriener, Jan Josef Liefers, Giovanni di Lorenzo, Vivian Naefe, Dr. Norbert Schneider und
Barbara Sichtermann. Die Juryarbeit betreut das Ständige Sekretariat in Köln unter der
Leitung von Petra Maria Müller.