Michael Proehl

Nachdem Michael Proehl zunächst von 1995 bis 2000 Germanistik und Kunstgeschichte in Frankfurt und Freiburg studiert hatte, absolvierte er von 2000 bis 2005 das Drehbuchstudium an der Filmakademie Ludwigsburg. Am Anfang seiner Karriere standen zahlreiche hochkarätige Kurzfilme, darunter „W wie Victor“, der im Jahr 2005 den Jurypreis der Shorts-Welcome gewann. Michael Proehls Kino-Spielfilmdebüt „Katze im Sack“ siegte bei den First-Steps Award in der Kategorie „Abendfüllender Spielfilm“; sein Drehbuch dazu wurde beim Max Ophüls Festival ausgezeichnet. Es folgten weitere Kinoarbeiten wie „Berlin – 1. Mai“ oder „Der Weg allen Fleisches“, vor allem aber Fernsehfilme – oft in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Florian Schwarz. Der „Tatort: Weil sie böse sind“ (2009) wurde für den Grimme-Preis nominiert und gewann den Deutschen Fernsehpreis 2010.  Michael Proehl schrieb eine Folge (zusammen mit Matthis Tuchmann) zur Sat.1-Krimi-Reihe „Hanna Mangold & Lucy Plam“.  

Filmografie Auswahl

2012
Fernsehen Schwarzach 23, Buch in Entwicklung  

2011
Fernsehen Hanna Mangold & Lucy Plam (Regie: Florian Schwarz) (Buch zusammen mit Matthias Tuchmann)
Hanna Mangold Folge, Weine nicht Harlekin, lache ! lache! (Buch in Entwicklung)

2010
Fernsehen Tatort – Borowski und der coole Hund (Regie: Christian Alvart)  

2009
Fernsehen Tatort – Weil sie böse sind (Regie: Florian Schwarz)  

2008
Kino Der Weg allen Fleisches  

2007
Kino Berlin – 1. Mai (Regie: Sven Taddicken) (Buch Episode „Yavuz“)  

2006
Fernsehen Das Schneckenhaus (Regie: Florian Schwarz)
Kahlschlag (Regie: Patrick Tauss) (Buch nach dem Originalbuch von Alexander Steimle)  

2005
Kino Katze im Sack (Regie: Florian Schwarz)

2004
Kurzfilm W wie Victor (Regie: Ben von Grafenstein)