Annette Frier
(Foto: Alexander Hoerbe)

Annette Frier wurde 1974 in Köln geboren. Nach dem Abitur studierte sie drei Jahre klassisches Schauspiel an der Kölner Theaterschule „Der Keller“. Noch während der Ausbildung holte Regisseurin und Schauspielerin Hannelore Hoger Annette Frier ans Schauspielhaus Köln, wo sie in der Inszenierung DIE KLEINBÜRGERHOCHZEIT mitwirkte.

Nach bestandener Theaterausbildung entdeckte der Sender RTL Annette Frier für die damals neu startende Erfolgsserie HINTER GITTERN, in der sie in mehr als 54 Folgen die Rolle der Vivi Andrascheck übernahm.

Trotz ihrer Erfolge vor der Kamera blieb Annette Frier dem Theater treu und stand regelmäßig auf der Bühne. In BAUMEISTER SOLNESS übernahm sie 1998, unter der Regie von Axel Siefer im Theater am Bauturm in Köln, die Rolle der Hilde Wangel.
Ebenfalls 1998 startete sie ihre Comedy-Karriere in dem erfolgreichen ProSieben-Format SWITCH. In der Zeit von 1999 bis 2001 übernahm Annette Frier dann zusätzlich die Rolle der Jenny in der SAT.1 Krimi-Serie SK KÖLSCH. Zusätzlich folgten weitere Theaterproduktionen: 1999 übernahm sie die Rolle der Stella in ENDSTATION SEHNSUCHT von Tennessee Williams erneut im Theater im Bauturm, und ebenfalls 1999 spielte sie Christine, die Schwester von Ulrike Meinhof in LEVIATHAN am Theater „Die Rampe“ in Stuttgart.

Im Sommer 2000 ging Annette Frier an Bord der erfolgreichen SAT.1 – WOCHENSHOW. Parallel dazu spielte sie immer montags „Fräulein Else“ in Arthur Schnitzlers gleichnamigen Stück im Theater Bauturm in Köln.
Um die ewigen Problemchen zwischen Mann und Frau ging es mit Schauspielkollege Martin Armknecht in der Comedy-Serie DU & ICH, die 2002 bis 2003 im Fernsehen zu sehen war. Das Duo Frier und Armknecht setzte ihr erfolgreiches Format als HENRY & ALICE, auf der Bühne des Kölner Gloria-Theaters fort.

Im Frühjahr 2004 war Annette Frier Gastmoderatorin bei Stefan Raab in den SSDSGPS Spezial-Shows von „TV Total“. Neben diversen Gastrollen in Film- und Fernsehproduktionen trat sie ab September 2004 regelmäßig als gute Freundin von Cordula Stratmann in der SCHILLERSTRASSE auf SAT.1 auf.

2004 bekam Annette Frier den Kölner Theaterpreis für die NORA. 2005 und 2006 drehte sie insgesamt 20 Folgen der Fernsehserie ALLES AUSSER SEX, sowie den Spielfilm IM NAMEN DER BRAUT für Pro7. 2007 war Annette Frier Gast auf dem TRAUMSCHIFF und drehte in Italien die Komödie ERDBEEREIS MIT LIEBE, die Ende 2007 sehr erfolgreich auf SAT.1 lief. 2008 sah man sie in dem Mehrteiler TEUFELSBRATEN von Hermine Huntgeburth, sowie als moderne Miss Marple in der Krimikomödie PEGGY.

Von 2008 bis Anfang 2009 stand Annette Frier in der gleichnamigen Hauptrolle für die neue SAT.1-Serie DANNI LOWINSKI vor der Kamera, welche im Frühjahr 2010 ausgestrahlt wurde. Für diese Rolle erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie „Serien und Reihen“ als beste Schauspielerin, den Comedypreis „Beste Serie“ und „Beste Schauspielerin“ sowie den Deutschen Fernsehpreis als „Beste Serie“. 2009 folgten dann Hauptrollen in den Fernsehfilmen KLICK INS HERZ (Regie: Oliver Dommenget) und IM SPESSART SIND DIE GEISTER LOS (Regie: Holger Haase), sowie eine Rolle in dem Kinofilm RUMPE UND TULLI (Regie div.).

Anfang 2010 übernahm sie erneut die weibliche Hauptolle in einem SAT.1-Movie, dieses Mal in dem Film ACHTUNG ARZT. Regie führte Rolf Silber. Es folgten Dreharbeiten für die Kinoproduktion I PHONE YOU, Regie Dan Tang, und den SAT.1-Film LICHTBLAU. Gedreht wurde in Mexiko unter der Regie von Uwe Janson. Ende 2010 stand Annette Frier für die zweite Staffel der äußerst erfolgreichen und preisgekrönten Serie DANNI LOWINSKI vor der Kamera.

2011 folgten die Dreharbeiten für Tomy Wigands Kinofilm OMAMAMIA, für welchen Annette Frier die weibliche Hauptrolle neben Marianne Sägebrecht übernahm. Im Anschluss drehte sie zusammen mit Christoph Maria Herbst die Sat.1-Komödie UND WEG BIST DU (Regie: Jochen A. Freydank) sowie den ZDF-Film SCHLEUDERPROGRAMM mit Pasquale Aleardi, Regie Katinka Feistl. Von Herbst 2011 bis Anfang 2012 stand Annette Frier für die dritte Staffel der erfolgreichen Sat.1-Serie DANNI LOWINKSI vor der Kamera. Die Serie erhielt 2011 erneut den Deutschen Comedypreis in der Kategorie „Beste Serie“.

2012 stand Annette Frier für die Sat.1-Produktion ONLINE – MEINE TOCHTER IN GEFAHR sowie für die 3. und 4. Staffel der preisgekrönten Sat.1-Serie DANNI LOWINSKI vor der Kamera. Diese erhielt 2012 den Jupiter Award als „Beste Serie“ und war sowohl für den Deutschen Comedypreis als auch für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Die Dreharbeiten für die 4. Staffel von DANNI LOWINSKI dauerten bis Anfang 2013. Direkt im Anschluss übernahm Annette Frier die weibliche Hauptrolle im Sat.1-Drama NICHTS MEHR WIE VORHER, danach stand sie zusammen mit Tim Bergmann und Roeland Wiesnekker für die ZDF-Komödie DIE MÜTTERMAFIA unter der Regie von Tomy Wigand vor der Kamera.

Dann folgten bis 2014 die Dreharbeiten für die finale fünfte Staffel DANNI LOWINSKI. Im  Juni 2014 stand Annette Frier in einer der Hauptrollen für das Sat.1-Eventmovie DIE SCHLIKKERFRAUEN in Berlin vor der Kamera. Im August stand sie für den Kinofilm „Ich bin dann mal weg“  nach dem gleichnamigen Besteller von Hape Kerkeling, unter der Regie von Julia von Heinz vor der Kamera.

Auszeichnungen:

2012 
Nominierung Deutscher Comedypreis für DANNI LOWINSKI in den Kategorien „Beste Schauspielerin“ und „Beste Comedyserie“
Jupiter Award für DANNI LOWINKSI in der Kategorie „Beste Serie“
Nominierung Adolf-Grimme-Preis für DANNI LOWINSKI in der Kategorie „Unterhaltung – Serien & Mehrteiler“

2011 
Deutscher Comedypreis für DANNI LOWINSKI in der Kategorie „Beste Serie“
“Golden Nymph for Outstanding Actress” für DANNI LOWINSKI im Rahmen des Fernsehfestivals in Monte Carlo
Nominierung Jupiter Award für DANNI LOWINSKI in der Kategorie „Beste deutsche TV-Serie“
Nominierung Adolf-Grimme-Preis für DANNI LOWINSKI in der Kategorie „Unterhaltung – Serien & Mehrteiler“

2010 
Nominierung Bambi für DANNI LOWINSKI in der Kategorie „Publikums-Bambi“
Deutscher Comedypreis für DANNI LOWINSKI in den Kategorien „Beste Serie“ und „Beste Schauspielerin“
Deutscher Fernsehpreis für DANNI LOWINSKI in der Kategorie „Beste Serie“
Bayerischer Fernsehpreis als BESTE SCHAUSPIELERIN in der Kategorie „Serien und Reihen“ für DANNI LOWINSKI

2005 
Deutscher Fernsehpreis und Comedypreis für „Schillerstrasse“
  
2004 
Kölner Theaterpreis für Ibsens „Nora“

2000 
Preis beste Nachwuchsschauspielerin „PUCK“

(Stand: 2014)