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Deutscher Fernsehpreis 2019: Die weiteren Nominierungen stehen fest – Qualitätsjournalismus, starke Unterhaltung und neue Vielfalt im Sport2019-01-17T11:19:33+00:00

Deutscher Fernsehpreis 2019:
Die weiteren Nominierungen stehen fest – Qualitätsjournalismus, starke Unterhaltung und neue Vielfalt im Sport

Köln, 10. Januar 2019 – Die Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2019 ist abgeschlossen. Nach den fiktionalen Kategorien hat die 14-köpfige Fachjury unter Leitung von Wolf Bauer nun auch die Preisanwärter in Information, Sport und Unterhaltung benannt. Die 20. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises findet am 31. Januar in der Düsseldorfer Rheinterrasse statt und wird live auf www.wdr.de sowie als Aufzeichnung in One zu sehen sein.

„Politisch bewegte Zeiten fordern substantielle Analyse und klare Haltung. Angesichts der Zunahme von „Online Trollen“ und „Deep Fakes“ auf digitalen Plattformen brauchen wir mehr denn je Qualitätsjournalismus und professionelle Medien, die Einordnung und Orientierung bieten. Diesem Anspruch sind wieder zahlreiche Informations-Programme und insbesondere die Dokumentationen gerecht geworden, die zudem ein großes Publikum erreicht haben“, sagt der Jury-Vorsitzende Wolf Bauer zu den non-fiktionalen Nominierungen. „In der Unterhaltung setzen unkonventionelle Late-Night-Stars, starke Comedy-Frauen und Factual Entertainment originäre inhaltliche Akzente, und die großen, gut eingeführten Entertainment-Marken haben einen überzeugenden Perfektionsgrad erreicht. Bei den Sportsendungen beobachten wir neue Disziplinen, die durch attraktive mediale Darbietung ihr Publikum binden. Wir können sagen: In Vielfalt und Qualität haben wir ein starkes Fernsehjahr gesehen!“

 

Die Nominierungen in Dokumentation, Information und Sport

Beste Dokumentation/Reportage: „Im Schatten der Netzwelt – The Cleaners“ (ARD/Arte/WDR/NDR/RBB/Grifa Filmes/I Wonder Pictures/NHK/ Play TV/BBC/Gebrüder Beetz Filmproduktion) enthüllt die Schattenindustrie der sogenannten Content Moderation zur Löschung zensierter Daten im Auftrag von Facebook, YouTube, Twitter & Co. „Heer, Stahl und Sturm – Wer Nazis verteidigt“ (ARD/WDR) porträtiert die drei Pflichtverteidiger von Beate Zschäpe im NSU-Prozess, während „Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR/zero one) kunstvoll deutsche Nachkriegs-, Familien- und TV-Geschichte verbindet. „Unantastbar“ (ZDF/Arte/Primitive Entertainment/Spiegel TV) liefert eine weltweite Bestandsaufnahme anlässlich des 70. Jahrestags der UN-Menschenrechtserklärung und „Vergewaltigt – Wir zeigen an!“ (ARD/WDR) begleitet Opfer sexueller Gewalt während der juristischen Verfahren.

Bester Doku-Mehrteiler: In zwölf Episoden zeigt Äquator 360°: Die Linie des Lebens“ (Arte/ZDF/Primitive Entertainment/Spiegel TV/NHK) anhand von Luft-, Landschafts- und Tieraufnahmen die Vielfalt entlang des nullten Breitengrades auf. Anlässlich der letzten deutschen Zechenschließung erzählt der Zweiteiler „Die Steinkohle“ (Arte/ZDF/Broadview TV) die Geschichte des Steinkohlenbergbaus in Europa, und „Terra X: Die Reise der Menschheit“ (ZDF/Arte/Gruppe 5) zeichnet in drei Teilen die historische Entwicklung von Migration nach.

Beste Information: Hier nominiert die Jury besondere Leistungen der Auslandsreporter: Natalie Amiri für ihre Berichterstattung aus Iran im Ersten, ebenso wie Antonia Rados für ihren Bericht „Jemens langsamer Tod“, der auf n-tv ausgestrahlt wurde. Zudem sind Carsten Stormer und Marc Wiese, die in „War Diary“ (Arte/WDR/IFAGE) fünf Jahre Krieg in Syrien dokumentiert haben, in der Auswahl vertreten.

Bestes Infotainment: Neben Jochen Breyer für „ZDFzoom: Am Puls Deutschlands“ (ZDF/Bewegte Zeiten Filmproduktion)  hat die Jury zum zweiten Mal in Folge Thilo Mischke für „Uncovered“ (ProSieben/pqpp2) nominiert. Jenke von Wilmsdorff wird für die Sendungen „Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs“ (RTL/infoNetwork), „Das Jenke-Experiment“ (RTL/infoNetwork) und „Jenke Über Leben“ (RTL/Bavaria Entertainment) erneut mit einer Nominierung belohnt.

Beste Sportsendung: Nominiert ist die Premiere der European Championships (ARD/NDR/ZDF), bei denen die Europameisterschaften in der Leichtathletik und sechs weiteren Sportarten zu einem attraktiven Sportereignis zusammengeführt wurden. Das ZDF kann sich zudem über eine weitere Nominierung für die Aufbereitung des Ironman-Wettbewerbs auf Hawaii freuen. ProSieben und ProSieben MAXX komplettieren die Auswahl mit ihren American-Football-Sendungen unter dem Label „ranNFL“.

 

Die Nominierungen in der Unterhaltung

Beste Unterhaltung Primetime: Von der Physical Game Show bis hin zum Quiz-Format reichen die Nominierungen bei den Primetime-Formaten. Neben dem Promi-Tanzwettbewerb „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions) und der Ratesendung „Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) lobt die Jury „Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands“ (RTL/Norddeich TV), die es damit zum dritten Mal in Folge in die Auswahl geschafft hat.

Beste Moderation Unterhaltung: Hier wurde Daniel Hartwich als Moderator von „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions) in die Auswahl aufgenommen. Moderator Kai Pflaume sowie die Rate-Teamchefs Bernhard Hoëcker und Elton gehören mit „Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR/UFA SHOW & FACTUAL) ebenfalls zu den Preisanwärtern. Zum zweiten Mal in Folge ist Luke Mockridge nominiert – für seine „Luke!“-Shows „Die 2000er und ich“, „Die Schule und ich“ sowie „Die Woche und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics).

Beste Unterhaltung Late Night: Hamburger Hafenkneipe gegen Babelsberger TV-Studio: Ina Müllers besondere Mischung aus Talk, Comedy und Musik, „Inas Nacht“ (ARD/NDR/beckground tv), tritt an gegen Klaas Heufer-Umlauf und dessen 2018 neu gestartetes Format „Late Night Berlin“ (ProSieben/Florida TV). Dritter im Bunde der Nominierten ist Kabarettist Serdar Somuncu, der mit „So! Muncu!“ (n-tv/probono TV) eine ebenso provokante wie unterhaltsame Form der politischen Talkshow etabliert hat.

Beste Comedy: Zum zweiten Mal in Folge ist Kabarettistin Maren Kroymann mit ihrem Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/ bildundtonfabrik) nominiert. Ihre Konkurrenten sind „Die Martina Hill Show“ (SAT.1/Redseven Entertainment/Hillux TV) und das Team von „Sketch History“ (ZDF/Warner Bros./HPR), das seine ganz eigenen „Interpretationen“ von geschichtlichen Ereignissen liefert.  

Bestes Factual Entertainment:  Hier ist VOX gleich mit zwei Formaten in der Auswahl vertreten – „First Dates – Ein Tisch für zwei“ (VOX/Warner Bros.) beobachtet Paare beim Dinner-Dating, während „Ich, einfach unvermittelbar?“ (VOX/Tower Prod.) Menschen mit Diagnosen wie Autismus oder Tourette-Syndrom bei der Jobsuche beobachtet. Ebenfalls nominiert ist die Trödelshow „Bares für Rares“ (ZDF/Warner Bros.), die mittlerweile auch in der Primetime Erfolge feiert.

Beste Ausstattung Show: Der Preis für die beste gestalterische Einzelleistung in der TV-Unterhaltung wird in diesem Jahr für die Ausstattung vergeben. Nominiert sind Guido Heinz Frinken und Oli Egon Ide für „Das große Backen“ (SAT.1/Tower Productions), Bode Brodmüller und Kim Hüfner für „Late Night Berlin“ (ProSieben/Florida TV) sowie Florian Wieder und Per Arne Janssen mit David Kreileman (Licht) und Katia Convents (Kostüm) für „Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions).

 

Entscheidungen und weitere Auszeichnungen

Insgesamt hat die Jury in zwölf fiktionalen und elf non-fiktionalen Kategorien Nominierungen ausgesprochen. Die Entscheidungen über die Preisträger fallen erst am Tag der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2019. Zudem werden ein Förderpreis für junge Talente und der Ehrenpreis der Stifter vergeben. Moderiert wird die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2019 von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie wird als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Der ARD-Sender One zeigt am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr eine Aufzeichnung.

Die Jury

Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer, Produzent und ehemaliger Chef der UFA-Gruppe, gehören der Jury 13 Fernsehschaffende an: die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei

SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).


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Deutscher Fernsehpreis 2019: Die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien stehen fest – der Trend zu hochwertigen Serien hält an

Köln, 18. Dezember 2018 – Am Donnerstag, dem 31. Januar 2019, wird in der Düsseldorfer Rheinterrasse zum 20. Mal der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Die 14-köpfige Jury unter der Leitung des Produzenten Wolf Bauer wählte zunächst die Preisanwärter in den fiktionalen Kategorien aus. Die Nominierungen in Information und Unterhaltung folgen im Januar:
„Die Megatrends ‚digitale Transformation‘ und ‚Globalisierung’ haben die Fernsehschaffenden 2018 endgültig vor neue Herausforderungen gestellt“, so der Jury-Vorsitzende Wolf Bauer. „Durch neue Player am Markt, die Vervielfältigung des Programmangebots und die zunehmende Fragmentierung des Zuschauermarktes ist nicht nur die Bandbreite des Erzählens größer geworden, auch die Ausdifferenzierung in den fiktionalen Genres hat deutlich an Qualität zugenommen. Mit großer Energie und narrativer Brillanz hält das Fernsehen der Gegenwart den Spiegel vor und lässt Zeitgeschichte auf höchstem Niveau lebendig werden. Der Trend zu hochwertigen Serien und horizontalem Erzählen hält weiterhin an, und die Anerkennung aus dem Ausland zeigt, dass deutsches Fernsehen auch international große Strahlkraft besitzt. Starke Frauenfiguren stehen dabei deutlich mehr im Mittelpunkt. Die Kreativen im Bereich Fernsehfilm, Mehrteiler und Serien haben 2018 für große Fernsehmomente gesorgt.“

 

Die Nominierungen im Programmbereich „Fiktion“ im Einzelnen:

Bester Fernsehfilm: Starke Frauenfiguren stehen im Mittelpunkt der nominierten Fernsehfilme. Das in den 1970er-Jahren angesiedelte Abtreibungs-Drama „Aufbruch in die Freiheit“ (ZDF/Relevant Film) mit Anna Schudt ist ebenso nominiert wie „Rufmord“ (ZDF/Arte/Hager Moss Film) mit Rosalie Thomass als wehrhaftem Mobbing-Opfer sowie „Unser Kind“ (ARD/WDR/Heimatfilm) mit Susanne Wolff in der Rolle einer Frau, die um die Adoption des Kindes ihrer verstorbenen Partnerin kämpfen muss.

Bester Mehrteiler: In zwei Teilen zeichnet „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film) das Geiseldrama aus dem Jahr 1988 nach, während der Dreiteiler „Ku’damm 59“ (ZDF/UFA Fiction/ZDF Enterprises) mit einer Familiengeschichte aus der Wirtschaftswunderzeit an den erfolgreichen Vorgänger „Ku’damm 56“ anknüpft. In der Gegenwart spielt der Zweiteiler „Der Staatsfeind“ (SAT.1/H & V Entertainment), in dem ein Kommissar unter Terrorverdacht gerät.

Beste Drama-Serie: Wie im Vorjahr gehört „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) zu den nominierten Serien. Starke Konkurrenz erwächst der Berliner Clan-Saga diesmal in dem Banken-Thriller „Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions) und der aufwendig produzierten seriellen Neuauflage von „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment), die die Geschichte junger Marinesoldaten im Zweiten Weltkrieg erzählt.

Beste Comedy-Serie: Christian Ulmen und Fahri Yardim konnten mit „jerks.“ (ProSieben/maxdome GmbH/Talpa Germany) die Jury auch in diesem Jahr überzeugen. Ebenfalls in der Auswahl vertreten ist „Der Tatortreiniger“ (NDR/LETTERBOX Filmproduktion) mit Bjarne Mädel in der Rolle des titelgebenden Putzmanns. Auf schwarzen Humor setzt auch der dritte Preiskandidat, die prominent besetzte Krimikomödie „Arthurs Gesetz” (TNT Comedy/goodfriends Film) mit u.a. Jan Josef Liefers, Martina Gedeck und Nora Tschirner.

Beste Schauspielerin: Zwei Nominierungen gehen an die Darstellerinnen von „Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions) – Paula Beer in der Rolle einer jungen Investmentbankerin und Désirée Nosbusch als eiskalte Grande Dame der Bankenwelt. Ebenfalls nominiert sind Vicky Krieps für „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment), Rosalie Thomass für „Rufmord“ (ZDF/Arte/Hager Moss Film) und Anna Schudt für „Aufbruch in die Freiheit“ (ZDF/Relevant Film).

Bester Schauspieler: Sascha Alexander Geršak und Alexander Scheer überzeugen als Geiselgangster in „Gladbeck“, Thomas Schmauser ist für seine Darstellung des Rudolph Moshammer in „Der große Rudolph“ (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work) nominiert und Tom Wlaschiha für „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment). In gleich drei Produktionen konnte Albrecht Schuch überzeugen: „Der Polizist und das Mädchen“ (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg), „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film) und „Kruso“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction). Ebenfalls für „Kruso“ und zudem für „Die Freibadclique“ (ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/Ziegler Film/MIA Film) hat Jonathan Berlin seine Nominierung erhalten.

Beste Regie: In dieser Kategorie sind die Regisseure zweier hochkarätiger Serien nominiert – Christian Schwochow für „Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions) und Andreas Prochaska für „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment). Die beiden bekommen allerdings starke Konkurrenz durch eine junge Kollegin: Viviane Andereggen, die mit „Rufmord“ (ZDF/Arte/Hager Moss Film) ihren vierten Langfilm vorgelegt hat, ist für ihre Arbeit an dem einfühlsam inszenierten Mobbing- und Rachedrama ebenfalls nominiert.

Bestes Buch: Wie ihre Regie-Kollegen bei diesen beiden viel beachteten Serien sind auch Oliver Kienle mit Jana Burbach und Jan Galli fürBad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions) sowie Tony Saint und Johannes W. Betz fürDas Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment) in der Autoren-Kategorie nominiert. Mizzi Meyer kann sich für ihre Drehbücher zur Comedy-Serie „Der Tatortreiniger“ (NDR/LETTERBOX Filmproduktion) ebenfalls Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen.

Beste Kamera: Auch die Auswahl der besten Kameraleute wird in diesem Jahr von den Serien dominiert. Jakub Bejnarowicz ist für seine Bildgestaltung bei dem sechsteiligen Thriller „Parfum“ (ZDFneo/Constantin Film/MOOVIE) nominiert, der auf Motiven des Erfolgsromans von Patrick Süskind basiert. Auch Frank Lamm mit „Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions) und David Luther mit „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment) wurden von der Jury benannt.

Bester Schnitt: Ueli Christen ist mit zwei Werken nominiert – als alleiniger Editor für den Zweiteiler „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film) und in Zusammenarbeit mit seiner Kollegin Karin Hartusch für die Serie „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment). Ebenfalls nominiert: Bernd Schlegel für den Schnitt der Serie „Parfum“ (ZDFneo/Constantin Film/MOOVIE).

Beste Ausstattung: Martina Müller (Kostümbild) und Jana Karen (Szenenbild) werden für die überzeugende Ausstattung der Moshammer-Satire „Der große Rudolph“ (ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work) nominiert. Ebenfalls nominiert sind Birgitta Lohrer-Horres (Kostümbild) und Markus Dicklhuber (Szenenbild) für die schwarzhumorige Krimi-Comedyserie „Arthurs Gesetz“ (TNT Comedy/goodfriends Film) sowie Françoise Bourrec alias Chattoune (Kostümbild) und Nick Palmer (Szenenbild) für die während des Zweiten Weltkriegs spielende Serie „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment).

Weitere Nominierungen und Auszeichnungen

Die Entscheidungen in allen 23 Kategorien fallen erst am Tag der Preisverleihung. Zudem geht ein Förderpreis an junge Talente. Ebenfalls vergeben wird der Ehrenpreis der Stifter. Moderiert wird die Gala zum Deutschen Fernsehpreis 2019 von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka. Sie wird als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Der ARD-Sender One zeigt am selben Abend von 22:30 bis 0:30 Uhr eine Aufzeichnung.

 

Die Jury

Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer, Produzent und ehemaliger Chef der UFA-Gruppe, gehören der Jury 13 Fernsehschaffende an: die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).


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Der Deutsche Fernsehpreis 2019

Termin: Donnerstag, 31. Januar 2019

Ort: Rheinterrasse Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf

Moderation: Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka

Hintergrund: Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen verliehen. Die turnusgemäße Federführung liegt 2019 stellvertretend für die ARD beim WDR.

Akkreditierung: In der Rheinterrasse Düsseldorf steht am Abend der Preisverleihung leider nur eine limitierte Anzahl an Presseplätzen zur Verfügung. Die Einladung zur Presseakkreditierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.


Deutscher Fernsehpreis 2019: Verleihung am 31. Januar

  • WDR übernimmt turnusmäßig die Federführung
  • Die Jury steht fest und wählt Wolf Bauer zu ihrem Vorsitzenden
  • Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka moderieren die Gala
  • Live-Stream via wdr.de und TV-Ausstrahlung in One

Köln, 8. November 2018 – Am Donnerstag, 31. Januar 2019, wird zum 20. Mal der von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF gestiftete Deutsche Fernsehpreis verliehen. Ort der Preisverleihung ist die Rheinterrasse in Düsseldorf. Die Ausrichtung übernimmt der WDR stellvertretend für die turnusgemäß federführende ARD.

Jörg Schönenborn, WDR-Fernsehdirektor und Beiratsvorsitzender des Deutschen Fernsehpreises 2019: „Das deutsche Fernsehen kann sich sehen lassen, im internationalen Vergleich ist es auf vielen Feldern wirklich herausragend. Das würdigen wir nun seit zwei Jahrzehnten mit dem Deutschen Fernsehpreis. Das Geschenk an unser Publikum zum 20. Geburtstag sind ein Live-Stream der Gala und eine Aufzeichnung am späteren Abend in One. Damit kehrt der Fernsehpreis ins Fernsehen zurück.“

Die Nominierten und Preisträger des Deutschen Fernsehpreises werden auch 2019 von einer hochkarätig besetzten, unabhängigen Jury ausgewählt. Wolf Bauer, der ehemalige Chef der UFA-Gruppe, hat den Vorsitz übernommen. „Fernsehen im digitalen Zeitalter eröffnet den Zuschauerinnen und Zuschauern eine faszinierende Vielfalt an audiovisuellen Programmangeboten. Diese Vielfalt widerzuspiegeln und kreative Spitzenleistungen sichtbar zu machen, wird die Strahlkraft des Deutschen Fernsehpreises weiter steigern. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Jury und den Stiftern – und vor allem auf die herausragenden Produktionen in Fiktion, Information und Unterhaltung“, sagt Bauer.

Zum vierten Mal in Folge wird Barbara Schöneberger die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises moderieren. Dabei führt sie erstmals im Duo durch den Abend. Moderationspartner an ihrer Seite ist Steffen Hallaschka („stern TV“).

Der Deutsche Fernsehpreis wird am 31. Januar 2019 als Live-Stream auf www.wdr.de zu sehen sein. Am selben Abend zeigt der ARD-Sender One von 22.30 – 0.30 Uhr eine Aufzeichnung der Preisverleihung.

Für die TV-Branche ist die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises zugleich das erste große Treffen des Jahres. Seit 1999 werden mit der Auszeichnung herausragende TV-Produktionen und deren Macherinnen und Macher, darunter Regisseure, Autoren und Darsteller, in bis zu 25 Kategorien geehrt.

Die Programmauswahl erfolgt durch eine unabhängige Jury, der 14 Fernsehschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen angehören. Neben Wolf Bauer sind dies die Schauspielerin und Produzentin Dr. Maria Furtwängler, der Moderator Mitri Sirin, die Produzenten Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Iris Bettray (sagamedia), Bettina Josmann (South & Browse) und Jürgen Schulte (Ansager & Schnipselmann), die Autorinnen und Produzentinnen Katrin Sandmann (Kobalt Documentary) und Natalie Scharf (Seven Dogs Filmproduktion), der Autor Orkun Ertener sowie Dr. Florian Kumb (Chef vom Dienst der ZDF-Programmdirektion), Kirsten Petersen (Bereichsleitung Programmentwicklung bei RTL), Stephanie Prehn (Executive Producer bei SAT.1 Entertainment) und Stefan Wirtz (Leiter Mediathek und stellvertretender Abteilungsleiter Programmkoordination und -verbreitung beim WDR).

Der Kreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises setzt sich zusammen aus den Geschäftsführern und Intendanten der vier beteiligten Sender. Es sind dies Tom Buhrow (WDR/Vorsitzender), Frank Hoffmann (RTL), Kaspar Pflüger (SAT.1) und Dr. Thomas Bellut (ZDF). Träger des Preises ist die Deutsche Fernsehpreis GmbH unter der Geschäftsführung von Dirk Jander (WDR). Den Beirat bilden WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn (Vorsitz), RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger, ProSiebenSat.1 TV Deutschland-Chefredakteur Sven Pietsch sowie die stellvertretende ZDF-Programmdirektorin Heike Hempel.

Produzent der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises ist 2019 erneut Kimmig Entertainment. Seitens des WDR zeichnet Unterhaltungschefin Karin Kuhn für die Gala verantwortlich. Redakteurin ist Katja Banse. Die Programmrecherche und Begleitung der Juryarbeit liegen beim Ständigen Sekretariat in Köln.


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Der Deutsche Fernsehpreis nominiert auch künftig die Autorinnen und Autoren in den fiktionalen Kategorien

Nach der Debatte um die Nominierung von Autorinnen und Autoren in den fiktionalen Werkkategorien des Deutschen Fernsehpreises Anfang dieses Jahres erfolgte im Vorfeld der Verleihung 2018 eine Änderung der Nominierungspraxis. Nun haben die Beiräte beschlossen, die entsprechend geänderten Modalitäten auch künftig beizubehalten. Hiermit setzen die Stifter des Deutschen Fernsehpreises ein weiteres Zeichen für die Wertschätzung, die sie der Arbeit der Autorinnen und Autoren entgegenbringen. Daher werden in den fiktionalen Werkkategorien auch künftig Autorinnen und Autoren gemeinsam mit Produzentinnen und Produzenten, Redakteurinnen und Redakteuren sowie Regisseurinnen und Regisseuren stellvertretend für das gesamte Team nominiert. Darüber hinaus bleibt es bei der Personalkategorie „Bestes Drehbuch“, die seit jeher die besonderen Leistungen von Autorinnen und Autoren würdigt.


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