Hess, Annette

Annette Hess

 

 

Annette Hess, 1967 in Hannover geboren, studierte von 1994 bis 1998 an der Universität der Künste ‚Szenisches Schreiben’. Ihre Abschlussarbeit, das Drehbuch ‚Was nützt die Liebe in Gedanken’, wurde von Achim von Borries für das Kino verfilmt. Hess arbeitete als freie Journalistin, Programm- und Regieassistentin beim ARD-Fernsehen und als Drehbuchlektorin für Produktionsfirmen und Sender. Seit 2001 schreibt sie ausschließlich Drehbücher für Fernsehserien und Fernsehfilme, wie für den vielbeachteten, mehrfach ausgezeichneten ARD-Zweiteiler ‚Die Frau vom Checkpoint Charlie’ (Regie: Miguel Alexandre), für ‚In Liebe eine Eins’ (Regie: Hartmut Griesmayr) und für ‚Die Holzbaronin’  (Regie: Marcus O. Rosenmüller), der als quotenstärkster Fernsehfilm des Jahres 2014 mit mehreren Preisen bedacht wurde.

Hess ist die Schöpferin der ARD-Serie ‚Weissensee’ (Regie: Friedemann Fromm), die im September 2010 Fernseh-Premiere hatte. Die zweite Staffel wurde im September 2013 ausgestrahlt, die dritte im Herbst 2015. Für ihre Drehbucharbeit an ‚Weissensee’ erhielt Annette Hess unter anderem den Preis der Autoren der Autorenstiftung Frankfurt 2011. Die Jury würdigte damit „eine herausragende schriftstellerische Leistung, die in ihrem unbestechlichen künstlerischen Anspruch den Beweis für die Vereinbarkeit von Qualität und Popularität im Fernsehen führt“.

Im März 2016 wurde der ZDF-Dreiteiler ‚Ku’damm 56’ (Regie: Sven Bohse) nach der Idee und den Drehbüchern von Hess ausgestrahlt. Bei dieser Produktion arbeitete Hess zum ersten Mal auch in der Funktion einer Showrunnerin.

Annette Hess lebt mit ihrer Familie im Weserbergland.

 

Filmografie

2002–2006: In aller Freundschaft

2004: Was nützt die Liebe in Gedanken (Vorlage)

2005: In Liebe eine Eins

2003–2006: SOKO Köln

2007: Die Frau vom Checkpoint Charlie

2007: Der fremde Gast

2008: Polizeiruf 110: Keiner schreit

2009: Heiße Spur

2010: Haltet die Welt an

2010: Eine Frage des Vertrauens

2010: Polizeiruf 110: Fremde im Spiegel

2010: Weissensee

2011: Polizeiruf 110: Die verlorene Tochter

2011: Am Ende die Hoffnung

2011: Ein weites Herz

2012: Die Holzbaronin

2013: Weissensee, 2. Staffel

2013: Die Toten von Hameln

2014: Die Seelen im Feuer

2014: Weissensee, 3. Staffel

2015: Der Kommissar und das Meer: In einer sternlosen Nacht

2016: Ku’damm 56

 

Auszeichnungen

2007: Deutscher Fernsehpreis Nominierung für Die Frau vom Checkpoint Charlie

2008: Jupiter Bester TV-Spielfilm Die Frau vom Checkpoint Charlie

2011: Grimme-Preis Nominierung für Weissensee I

2011: Preis der Autoren der Autorenstiftung Frankfurt für Weissensee

2011: Deutscher Fernsehpreis Beste Serie für Weissensee

2013: Grimme-Preis Nominierung für Weissensee II

2013: Festival de Télévision de Monte-Carlo Nominierung „Bester Mehrteiler“ für Die Holzbaronin

2014: Banff World Media Festival Rockie Award als bester Film in der Kategorie „Made for TV-Movie“ für Die Holzbaronin

2015: Arbeitsstipendium der Stiftelsen Bergmangårdarna på Fårö

2016: Grimme-Preis für Weissensee III

 

Stand: 2017

Spinrath, Andreas

Andreas Spinrath

 

 

Andreas Spinrath, Jahrgang 1987, ist freier Reporter und arbeitet vor allem für das Investigativressort des WDR und das ARD-Magazin „Monitor“. Er studierte Mittlere, Neuere und Anglo-Amerikanische Geschichte und Anglistik. Nach dem Studium besuchte er die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete in dieser Zeit im New Yorker Büro des „Stern“, der Politik-Redaktion von „Spiegel Online“ und bei „11 Freunde“. Andreas Spinrath bereiste als Reporter unter anderem Äthiopien, China, Irak, Sierra Leone und den Sudan. 2015 erhielt er das Förderstipendium des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises.

 

 

Stand: 2017

Heil, Georg

 

Georg Heil, Jahrgang 1977, lebt in Berlin und arbeitet seit Herbst 2014 als freiberuflicher Journalist für das investigative Ressort des WDR, nachdem er zuvor bei SPIEGEL TV tätig war. Inhaltlich befasst sich Georg Heil schwerpunktmäßig mit Themen der inneren Sicherheit, islamistischem Extremismus sowie Nachrichtendiensten.

 

Stand: 2017

Kuch, Elena

Elena Kuch

 

 

Elena Kuch, geboren im Jahr 1985 in Hamburg. Als freie Autorin und Reporterin produziert sie aktuelle Berichte für u.a. die Tagesschau und Tagesthemen sowie Reportagen und Dokumentationen für den NDR und Das Erste.

Nach dem Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte in München, Santiago de Chile und Stockholm, volontierte Elena Kuch 2012 bis 2013 beim NDR. Im Anschluss arbeitete sie zunächst für das Politmagazin Panorama 3 und die ARD-Zulieferung. Im Ressort Investigation war sie 2016 Autorin im Team der „Panama Papers“. Als Reporterin berichtete sie intensiv über die Flüchtlingskrise, dreht hintergründige Reportagen und recherchiert am liebsten zu Themen der sozialen Gerechtigkeit.
Stand: 2017

Pittelkow, Sebastian

Sebastian Pittelkow

 

 

Sebastian Pittelkow, geboren am 22.09.1982 in Dresden. Nach dem Abitur studierte er Journalistik (Diplom) und Politikwissenschaft (Magister) an der Universität Leipzig. Ein Praktikum beim Argentinischen Tageblatt führte ihn ein halbes Jahr nach Südamerika. Als freier Autor hat er für die ZEIT, die taz. und stern.de geschrieben. Von 2011 bis Anfang vergangenen Jahres arbeitete er für den Mitteldeutschen Rundfunk und dessen ARD-Programm, zuletzt für die politischen Nachrichtenmagazine FAKT und exakt als investigativer Reporter und Videojournalist. Seit Mai 2016 arbeitet er für das Ressort Investigation des Norddeutschen Rundfunk. Seine inhaltlichen Schwerpunkte sind neue Formen von Rechtsextremismus und die Asyl- und Flüchtlingsthematik.
Stand: 2017

Musawy, Amir

Amir Musawy

 

 

Amir Musawy ist 1973 in Bagdad geboren . Er studierte Medienwissenschaften in Bagdad und Bonn. Seit 2006 arbeitet er als Reporter für Irak TV in Deutschland. Gleichzeitig arbeitet er für mehrere Medien in investigativen Projekten wie AP, ARD, DW, Süddeutsche Zeitung. Er berichtete zuletzt für den SWR aus dem Kriegsgebiet Mossul.

 

Stand: 2017

Kabisch, Volkmar

Volkmar Kabisch

 

 

Volkmar Kabisch studierte Islamwissenschaft und Judaistik in Halle/Saale, Leipzig und Kairo. Ab 2004 arbeitete er als Reporter beim Mitteldeutschen Rundfunk, bei „Akte“ in Sat.1 und dem „Spiegel TV Magazin“. Von 2013 an ist Volkmar Kabisch als Autor bei „Panorama“ und „Panorama 3“ tätig gewesen. Inzwischen arbeitet er für den Rechercheverbund von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“. Das „Medium Magazin“ hat ihn 2013 in die Liste der Top 30 Journalisten unter 30 Jahre aufgenommen.
 

Stand: 2017

Von der Heide, Britta

Britta von der Heide (Foto: Ronald Schuetze)

 

 

Britta von der Heide gehört zur Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Schwerpunktmäßig war und ist sie Autorin verschiedener Reportagen und Dokumentationen, darunter „Ein Sommer im Dschihad – erstes Fernsehinterview mit einem IS-Rückkehrer“ oder „Böses Neues Jahr – die Suche nach den Silvestertätern“. Außerdem betreut sie als Redakteurin investigative Langformate anderer Autoren und ist stellvertretende Leiterin im NDR Ressort Investigation. Vor ihrem Eintritt in die Recherchekooperation war sie als Reporterin, Redakteurin und VJ  an diversen preisgekrönten Panorama-Projekten beteiligt wie „Luxleaks“, „Die Kik-story“ und „Der Drückerkönig und die Politik – Die schillernde Karriere des Carsten Maschmeyer“.
 

 

Stand: 2017

Urbas, Uwe

Uwe Urbas

 

 

Schon vor seinem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg sammelte Uwe
Urbas erste Berufserfahrungen bei ProSieben und war unter anderem als
Aufnahmeleiter für die BULLYPARADE tätig. Nach seinem Diplom im Bereich Serien-
Producing arbeitete Urbas für die Bavaria Fernsehproduktion und betreute dort als
Junior Producer über 800 Folgen der Telenovela „Sturm der Liebe“. 2009 wechselte
Uwe Urbas zur POLYPHON Film- und Fernsehgesellschaft und arbeitete dort als
Producer unter anderem für die mehrfach ausgezeichnete RTL-Comedy „Doctor’s
Diary“, den TV-Film „Blindgänger“ und das Drama „Blaubeerblau“, das neben
zahlreichen Nominierungen u.a. mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.
Gemeinsam mit Hubertus Meyer-Burckhardt produzierte er in den darauffolgenden
Jahren die Fernsehfilme „Der Klügere zieht aus“ und „Mein Mann, ein Mörder“. 2016
entstand mit „Familie Braun“ (u.a. ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedypreis
und der Romy) die erste Webserie für das ZDF, sowie mit „Tempel“ die erste
Dramaserie für ZDFneo, die er gemeinsam mit Beatrice Kramm produzierte. Uwe
Urbas lebt und arbeitet in Berlin.

 

 

Stand: 2017

Zöllner, Martina

Martina Zöllner

 

 

Martina Zöllner ist SWR-Fernsehfilmchefin und Leiterin der Hauptabteilung Film und Doku beim Südwestrundfunk. Nach ihrem Studium der Germanistik und Anglistik arbeite sie als freie Journalistin u.a. für verschiedene Fernsehkulturmagazine der ARD, bevor sie Redakteurin im Bereich Aktuelle Kultur des Süddeutschen Rundfunks wurde. Mit der Fusion von SDR und SWF 1998 übernahm sie die Redaktion Kulturdokumentationen des SWR Fernsehens in Baden-Baden; jahrelang war sie auch redaktionell für Dokumentarfilme zuständig. 2011 wurde sie Programmchefin Kultur, ab 2013 zusätzlich Fernsehfilmchefin im SWR. In ihrer Funktion verantwortete Martina Zöllner zahlreiche Dokumentationen und Dokumentarfilme, Fernseh- und Kinofilme sowie „Debüts“. Zuletzt u.a. die Fernsehfilme „Das weiße Kaninchen“, „Die Akte General“, „Meister des Todes“, die Kinofilme „Toni Erdmann“ und „Die Blumen von gestern“ sowie die Dokumentarfilme „Krieg der Lügen“ (Emmy 2016), „Peter Handke. Bin im Wald, kann sein, daß ich mich verspäte“ und „Beuys“.

 

 

Stand: 2017