Alle Artikel von DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS

Brückner, Maximilian

Maximilian Brückner (Foto: Christian Hartmann)

 

 

Maximilian Brückner, 1979 in München geboren, absolvierte die renommierte Otto-Falckenberg-Schule in München. Sein erstes Engagement erhielt er am Münchner Volkstheater. Seither ist der mehrfach ausgezeichnete, von der Presse hoch gelobte Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Bereits während seiner Ausbildung wurde Maximilian Brückner Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater. Er war einer der wenigen Studenten, der 2001 von Theaterintendant Christian Stückl für die „Sommerakademie für Bairisches Volksschauspiel“ ausgewählt wurde. Seine erste Fernsehrolle erhielt der Schauspieler 2003 in dem Film „Männer häppchenweise“. In den folgenden zwei Jahren spielte er neben seinen Film- und Fernseharbeiten bei den Salzburger Festspielen den Mammon in „Jedermann“. 2004 feierte Maximilian Brückner nicht nur sein Leinwanddebüt mit der Komödie „Allein“, sondern übernahm auch seine erste Kinohauptrolle in „Männer wie wir“. Im Jahr darauf sah man ihn in dem erfolgreichen und preisgekrönten Drama „Sophie Scholl – Die letzten Tage“. Als „Franz Kappl“ trat er die Nachfolge von Jochen Senf an und war von 2006 – 2013 der neue „Tatort“- Kommissar des Saarländischen Rundfunks, einem der jüngsten „Tatort“-Kommissare in der Geschichte der Kriminalserie. Im selben Jahr wirkte Maximilian Brückner in größeren Kinoproduktionen mit u. a. in „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Kirschblüten-Hanami“ und „Selbstgespräche“, für die er mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Unter anderem wurde er „Deutscher Shooting-Star“ des europäischen Films. Es folgten weitere Rollen in den Kinofilmen wie „Schwere Jungs“ oder „Räuber Kneißel“. 2011 überzeugte der talentierte Schauspieler in der Tommy Jaud Bestsellerverfilmung „Resturlaub“ in der Hauptrolle und übernahm eine Rolle in Detlev Bucks Komödie „Rubbeldiekatz“. 2013 war er im Drama „Spieltrieb“ neben Jannik Schümann auf den deutschen Leinwänden zu sehen. 2014 kam er mit der Komödie „Und Äktschn!“ in die Kinos. Im Fernsehen sah man Maximilian Brückner u. a. in der TV-Miniserie „Tannbach“, in Sven Seligs „Es kommt noch besser“ und in Keith Winters „Die Insassen“. Seit 2015 ist Maximilian Brückner als Kommissar in der Krimiserie „Schwarzach 23“ zu sehen. 2016 sah man den vielseitigen Schauspieler in dem 4-teiligen ARD-Krimidrama „Mörderisches Tal-Pregau“. 2017 sah man Maximilian Brückner als verschrobener Provinzbürgermeister in der satirischen bayerischen Dramaserie „Hindafing“ und im selben Jahr als Martin Luther in dem ZDF-Fernsehfilm „Zwischen Himmel & Hölle“.

Stand 12.2017

Dreckkötter, Marco

Marco Dreckkötter

 

Marco Dreckkötter, geboren am 13. September 1971 in Nordhorn, ist seit 1995
Mitglied der Hamburger Band „JaKönigJa“ mit der er bereits mehrere Alben
veröffentlichte. Als Produzent und Arrangeur arbeitete Marco Dreckkötter zudem
für die Hamburger Band „Die Zimmermänner“ im Rahmen der Produktion zweier
Alben. Seit 2005 ist er als Komponist für zahlreiche Kino- und
Fernsehproduktionen tätig.

Berufstätigkeit
Von 1998 bis 2015 angestellt als Komponist bei der Firma BluWi Musik und
Sounddesign GbR. – Umsetzung von Kompositionen und Sounddesign für
Werbefilme und Video-Installationen.

Ab 2005 zahlreiche Filmkompositionen – unter anderen für die Regisseure Marvin
Kren, Stefan Kornatz, Justus von Dohnanyi, Nils Willbrandt und Thomas Stuber.

Zwischen 1995 und 2017 sechs Veröffentlichungen mit der Band „JaKönigJa“.
Seit 2015 als freier Komponist tätig.

Referenzen
2017
4 BLOCKS (Regie: Marvin Kren)
WO KEIN SCHATTEN FÄLLT (Regie: Esther Bialas)
2016
MÖRDERISCHES TAL – PREGAU (Regie: Nils Willbrandt)
JAKÖNIGJA: „Emanzipation im Wald“ (Album LP, CD)
2015
MORDKOMMISSION BERLIN 1 (Regie: Marvin Kren)
TATORT: BLUTSCHULD (Regie: Stefan Kornatz))
TATORT: VERBRANNT (Regie: Thomas Stuber)
DESASTER (Regie: Justus von Dohnanyi)
2014
THE TING Norsk Teknisk Museum | Oslo (NO)
THE ABC OF DEATH 2 (Regie: Marvin Kren)
TATORT: KALTSTART (Regie: Marvin Kren)
2013
KOMMISSARIN LUCAS: LOVERGIRL (Regie: Stefan Kornatz)
MOZARTBIQUE (Regie: Franz von Stauffenberg/Christopher Roth)
TATORT: MORD AUF LANGEOOG (Regie: Stefan Kornatz)
BLUTGLETSCHER (Regie: Marvin Kren)
JAKÖNIGJA: „Ich bin Stoff und Du bist Geist“ (Single 7“)
2012
BLUTADLER (Regie: Nils Willbrandt)
TATORT: ES IST BÖSE (Regie: Stefan Kornatz)
THE SOURCE Schweizer Pavillon | Expo Yeosu
ENERGY FIELD GS Caltex Pavillon | Expo Yeosu
2011
POLIZEIRUF 110: Zwei Brüder (Regie: Nils Willbrandt)
ZOO MARI Edifici Forum | Barcelona
2010
HISTORY OF THE UNIVERSE Global of science an innovation | Cern
TATORT: LEBEN GEGEN LEBEN (Regie: Nils Willbrandt)
BITCH (Regie: Guntmar Lasnig)
DER KRIMINALIST: GETAUSCHTES LEBEN (Regie: Christian Görlitz)
RAMMBOCK (Regie: Marvin Kren)
2009
TATORT: FALSCHES LEBEN (Regie: Hajo Gies)
TATORT: OBEN UND UNTEN (Regie: Nils Willbrandt)
SCHAUTAG (Regie: Marvin Kren)
POLIZEIRUF 110: FALSCHER VATER (Regie: Nils Willbrandt)
2008
TATORT: UNBESTECHLICH (Regie: Nils Willbrandt)
JAKÖNIGJA: „Die Seilschaft der Verflixten“ (Album LP, CD)
2007
DER MUNGO (Regie: Philip Osthus)
2005
DER ELEFANT: SPIEGELBILDER (Regie: Lars Kraume)
JAKÖNIGJA: „Ebba“ (Album LP, CD)
GESPENSTER (Regie: Christian Petzold)
1999
JAKÖNIGJA: „Tiefsee“ (Album LP, CD)
1997
JAKÖNIGJA: „JaKönigJa“ (Album LP, CD)

 

Stand 12.2017

Fleig, Eeva

Eeva Fleig

 

Eeva Fleig (Jahrgang 1964) Zürich Schweiz

1983 bis 1985 eine Lehre als Fotografin.

1986-92 Licht und Kameraverleih in Zürich
2.Cameraassistin freischaffend div. Produktionen, für Kino und TV
Film in der Schweiz

seit 1993- 1. Kameraassistentin bei Spielfilmen und Dokumentarfilmen,
Schweiz / Deutschland.

1992 zog ich nach Berlin, Oktober 1993 Kamerastudium an der HFF „Konrad Wolf“. Hier drehte ich zahlreiche Kurzfilme, einzelne auch für die DFFB Berlin und die Film
Schule in Zürich edudoc.ch . Die sechs Babelsberger Jahre vergingen wie im Fluge. Diplom bestand ich 1999, seit dem drehe ich überwiegend Spielfilme, für Kino, TV und Serien
Werbung würde ich liebend gerne auch wieder mehr drehen.

Im Ausland drehen:
Spielfilme: USA, Jamaica, Island, Ukraine,Ungarn,Italien, Griechenland,
Österreich, Schweiz
Dokumentarfilme: USA, Brasilien und Peru
Link : zur Agentur mit showreel
http://www.rtagency.com/klienten/kamera/eeva-­‐fleig.html

Filmographie (Kino)
Leanders letzte Reise ( Drama, Roadmovie)
2016, Regie: Nick Baker-Monteys, Syrreal Entertainment
Ohne Dich ( Drama)
2013, Regie: Alexandre Powelz, Ophir Film
Westwind ( Historischer Film 1980)
2010, Regie: Robert Thalheim, Credo Film
Der Mann, der über Autos sprang ( Drama Roadmovie)
2009, Regie: Nick Baker-Monteys, ophir Film
Nichts als Gespenster (Episoden Film)
2006, Regie: Martin Gypkens, Boxfilm Gmbh
Paulas Geheimnis ( Kinder -Abenteuerfilm)
2005, Regie: Gernot Krää, Element-E Gmbh
Little Girl Blue (coming of age, Liebesfilm)
2002, Regie: Anna Luif, Dtschoint Ventscher Zürich
Wir (Episoden Film)
2002, Regie: Martin Gypken, Credofilm Berlin

TV Movie:
Mein Sohn, der Klugscheißer ( Comedy- Drama)
2015, TV-Film/ARD, Regie: Pia Strietmann, Relevant Film
Sturköpfe (Comedy – Drama)
2014, TV-Film/ARD, Regie: Pia Strietmann, Hager Moss Film
Die Toten von Hameln ( Suspens- Drama)
2012, TV-Film/ZDF, Regie: Christian von Castelberg, Ziegler Film
Blutadler (Thriller)
2012, TV-Film/ARD/Degeto, Regie: Nils Willbrandt, Tivoli Film
Es ist nicht vorbei (Thriller)2010-11, TV-Drama/ARD, Regie: Franziska
Meletzky, Studio Hamburg
Alleingang ( Krimi )
2010, TV-Film/BR, Regie: Hartmut Schoen, Cinecentrum Berlin
Nichts ist Vergessen (Drama)
2006, TV-Film/WDR, Regie: Nils Willbrandt, Cinecentrum Berlin
Lago Mio ( Liebesfilm)
2004, TV-Film/CH, Regie: Jann Preuss, Lang Film GmbH Zürich
Meier Marilyn ( Komödie)
2002, TV-Film/CH, Regie: Stina Werenfels, Dtschoint Ventscher Zürich
Weihnachten ( Drama)
2001, TV-Film/WDR, Regie: Marc-Andreas Bochert, Boje/Buck Berlin
Salamander
1999, TV/ZDF, Regie: Barbara Gebler, Colonia Media/dffb
Serien und Reihen:
Nord bei Nordwest Reihe,1+ 6. Folge a 90min ( Krimi)
2014,und 2017, TV-Film/ARD, Käpt’n Hook Regie: Marc Brummund und
Waidmannsheil Felix Hezogenrath, Aspekt Telefilm Produktion
Falk Folge 1+2 a 45min ( Anwalts Reihe)
2016 WDR, Regie: Pia Stietmann. Bavaria Köln
Blaumacher alle 6 Folgen a 30min (Familien Komödie)
2016, ZDFneo, Regie: Pia Strietmann/Maurice Hübner, Dreamtool
Entertainment
Der Athen Krimi – Trojanische Pferde Reihe.1. Folge a 90 min (Action
Krimi)

2015, TV-Film/ARD, Regie: Marc Brummund, Action Concept
Rentnercops Folgen: 1,2,3 a 43 min (Polizei Serie)
2014, TV-Serie/ARD, Regie: Lars Jessen, Bavaria Fernsehproduktion
Tatort Niedersachsen: Wegwerfmädchen / Das goldene Band
(Jubiläums-Doppelfolge) a 90min
)2012, TV-Reihe/NDR, Regie: Franziska Meletzky, Studio Hamburg
Produktion
Tatort – Zwischen den Ohren
2011, TV-Reihe/WDR, Regie: Franziska Meletzky, Müller
Der kleine Mann Serie Folgen 1-3 a 43 min ( Komödie )
2008, TV-Serie/Pro7, Pilotfilm und 4 Folgen, Regie: Arne Feldhusen,
Brainpool

Komissar Hunkeler- Tod einer Ärztin Reihe 2. Folge a 90 min
2004, TV-Film/CH, Regie: Markus Fischer, PS film GmbH Zürich
Werbung (Auswahl)
F6 Zigarreten,Regie: Detlev Buck
Anti Nazi Spot, Regie: C.J. Hogerzeil
Premiere World, Regie: C.J. Hogerzeil
Swisscom, Regie: C.J. Hogerzeil
Tip Berlin Blind Date, Regie CH. Gampl
Deutsche Bank E-Comerce, B. Rohm
KPMG, Regie: Barbara Rohm
Pit Stop, Ariston Pictures
Dunlop, Ariston Pictures
BBC Radio Ariston Pictures
Credite Suisse, Barbara Kulcsar
Frankfurter Allgemeine, Regie: Barbara Rohm

 

Stand 12.2017

Fries, Liv Lisa

Liv Lisa Fries (Foto: X Filme)

 

Liv Lisa Fries wurde 1990 in Berlin geboren und steht seit 2005 vor der Kamera.

Ihre erste Hauptrolle spielte sie 2006 in „Schimanski – Tod in der Siedlung“ (Regie: Torsten C. Fischer) an der Seite von Götz George.

Große Aufmerksamkeit erlangte sie mit dem ARD-Film „Sie hat es verdient“ (Regie: Thomas Stiller), für den sie 2012 mit der Goldenen Kamera als beste Nachwuchsschauspielerin sowie 2011 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet wurde.

Ihre erste größere Rolle auf der Kinoleinwand hatte sie 2010 im preisgekrönten Jugenddrama „Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ (Regie: Oliver Kienle).

Für Ihre Darstellung der an Mukoviszidose erkrankten Lea in „Und morgen Mittag bin ich tot“ (Regie: Frederic Steiner) wurde sie u.a. mit dem Bayerischen Filmpreis 2013, dem Max Ophüls Preis und dem deutschen Regiepreis „Metropolis“ geehrt.

Weiter spielte sie u.a. Sophie Scholl  in der ZDF/ARTE-Reihe „Frauen, die Geschichte machten“ (Regie: Christian Twente), die Titelrolle im SWR-Tatort „Zirkuskind“ (Regie: Till Endemann), die Kommissaranwärterin Charlotte Ahler im dritten Teil der ARD-Spielfilmtrilogie „Mitten in Deutschland: NSU” (Regie: Florian Cossen), die Amoklaufüberlebende Laura in Thomas Siebens „Staudamm“, „Safira“ in Özgür Yildirims „Boy 7“, die junge Schwangere Nina in Dietrich Brüggemanns „Heil“, die 16jährige Titelrolle in Cordula Kablitz-Posts „Lou Andreas-Salomé“ sowie die Modedesignerin Jen in Oliver Alaluukas´ „Rakete Perelman“.

Zuletzt stand sie für fünf Folgen der US-Serie „Counterpart“ (Starz) und für den Kinofilm „Prélude“ (Regie: Sabrina Sarabi) vor der Kamera.

Aktuell ist sie auf Sky als Charlotte Ritter in „Babylon Berlin“ (Regie: Tom Tykwer, Achim von Borries, Henk Handloegten) zu sehen. Im Herbst 2018 wird die Serien-Verfilmung von Volker Kutschers Romanen auch auf der ARD zu sehen sein.

 

 

Stand 12.2017

Hasanović, Edin

Edin Hasanović (Foto: )

 

Edin Hasanovic wurde in Bosnien-Herzegowina geboren und wuchs in Deutschland auf. Die erste Fernsehrolle war „Enes“ in der hoch gelobten und ausgezeichneten ZDF-Serie KDD – KRIMINALDAUERDIENST (2008 – 2010). Sein fulminanter Durchbruch gelang ihm mit SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN, dem Kinofilm von Lars-Gunnar Lotz. Seine Rollengestaltung brachte ihm die Nominierung als „bester Schauspieler“ in einer Hauptrolle beim DEUTSCHEN FILMPREIS 2013. Nicht weniger eindrucksvoll zeigte Hasanovic sein großes Talent im erfolgreichsten Berliner TATORT – GEGEN DEN KOPF (2013). Nach der Zusammenarbeit bei NACHTSCHICHT – WIR SIND KEINE ENGEL  (2013) stand er wieder für Lars Becker in ZUM STERBEN ZU FRÜH und für den Kinofilm HERBERT von Thomas Stuber vor der Kamera. FAMILIE BRAUN, eine ursprünglich für das Web konzipierte Miniserie (8 Folgen zu jeweils 6 min.) war Anfang 2016 in der ZDF-Mediathek, auf Youtube und im ZDF zu sehen und unlängst mit einem INTERNATIONAL EMMY ausgezeichnet. Hier spielt er einen jungen Neonazi, dem das Ergebnis eines One Night übergeben wird. Das Problem: das kleine Mädchen ist schwarz. In Philipp Kadelbachs Film AUF KURZE DISTANZ brillierte er neuerlich. Für seine herausragenden schauspielerischen Leistungen wurde Edin Hasanovic bei der 51. GOLDENEN KAMERA im Februar 2016 als „bester Nachwuchsdarsteller“ geehrt. Im März 2016 bekam er beim DEUTSCHEN FERNSEHKRIMIFESTIVAL den Preis als „bester Schauspieler“ für seine Leistung in AUF KURZE DISTANZ. Mit dem Zweiteiler BRÜDER zeigte er neuerlich sein einprägsames Talent, differenzierte Charaktere zu formen. Ab 25. Januar 2018 ist er wieder auf der Kinoleindwand zu erleben im Drama NUR GOTT KANN MICH RICHTEN.

 

Stand 12.2017

Keßel, Anne-Marie

Anne-Marie Keßel (Foto: Bernd Spauke)

 

 

Nach Abschluss ihres Germanistik- und Philosophie-Studiums an der Universität zu Köln studierte Anne-M. Keßel an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Im Oktober 2014 schloss sie dort ihr Drehbuch-Studium mit Diplom ab.

Vor und während ihres Drehbuch-Studiums arbeitete sie in der Set-Aufnahmeleitung und als Regieassistenz für diverse Kino- und Fernsehfilme.

Anne-M. Keßel lebt und arbeitet als Drehbuchautorin in München.

 

 

Stand 12.2017

Kunz, Boris

Boris Kunz (Foto: Arvid Uhlig)

 

Boris Kunz, Jahrgang 1979, ist im Chiemgau aufgewachsen und hat dort die Freie Waldorfschule besucht. Nach Abitur und Zivildienst sammelte er erste Set-Erfahrungen bei der Serie SOKO 5113 und eroberte sich mit den NoBudget-Komödien um den schrägen Detektiv Maxwell sein erstes kleines Publikum. Von 2004 bis 2012 studierte er Regie an der HFF München und machte dort mit der preisgekrönten Tragikomödie Daniels Asche auf sich aufmerksam. Als ehemaliger Studentenvertreter der HFF München ist er Mitinitiator des Berlinale Empfangs der Filmstudenten. Sein Abschlussfilm war die Liebeskomödie Drei Stunden, die 2012 in Hof Premiere feierte und im Sommer 2013 im Kino zu sehen war. Auch dieser Film gewann internationale Preise auf Festivals auf der Isle of Wight und in Mississippi. Seit Abschluss des Studiums arbeitet Boris Kunz als Regisseur, Autor und dramaturgischer Berater an verschiedenen Film- und Serienstoffen u. A. für Akzente Film, Ziegler Film, Chestnut Films, Wiedemann & Berg, Amalia Film, Claussen & Putz, schöne neue filme oder BR-puls. Seit 2014 arbeitet Boris Kunz intensiv mit der Produktionsfirma NeueSuper zusammen, und gehörte dort zum kreativen Entwicklungsteam für die Serien Acht Tage (gedreht 2017 unter der Regie von Oscar-Preisträger Stefan Rutzowitzky) und vor allem für die von der Presse gefeierte satirische bayerische Heimatserie Hindafing, bei der er auch bei allen 6 Folgen Regie führte. Seine jüngste Regiearbeit, „Labaule und Erben“ mit Uwe Ochsenknecht in der Hauptrolle, wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 vom SWR ausgestrahlt.
Lebenslauf

26. 8. 1979 Geboren in Weiden in der Opferpfalz
1986 – 1999 Besuch der Freien Waldorfschule Prien am Chiemsee
1999 Abitur
1999 – 2000 Zivildienst in der Dorfgemeinschaft Tennental

2001 Setpraktikum bei SOKO 5113
2002 Umsetzung eigener NoBudget-Produktionen (s.u.)
2004 Regiestudium in der Abt. III (Kino- und Fernsehfilm) an der
Hochschule für Fernsehen und Film München

Seit 2004: Regieassistent, Script/Continuity, Tonassistenz, Videooperator bei div. Hochschulproduktionen

2005 – 2007 Studentenvertreter der HFF München

2008 – 2010 Mitorganisator des Berlinale Empfangs der Deutschen Filmhochschulen

2009 Gründungsmitglied des Verbundes der Deutschen Filmhochschulstudenten

Seit 2008 Veröffentlichung eigener Texte auf dem Blog instant-eistee

Seit 2011 Comicrezensionen für das Titel Kulturmagazin

2012 Abschluss an der HFF München mit dem Langspielfilm Drei Stunden

Seit 2012 div. Regiearbeiten, Exposé- u. Drehbuchaufträge, Teilnahme an Serienentwicklungen uvm.

Filmographie (Buch und Regie)
Kurs Südost
(Roadmovie, MiniDV, No Budget, 30 Min. 2002)
Detektiv Maxwell – der Kurzfilm
(Komödie, MiniDV, No Budget, 20 Min. 2002)
Maxwell reloaded
(Komödie, MiniDV No Budget, 50 Min. 2004)
Maxwell weiß, was Frauen wollen
(Komödie, MiniDV, No Budget, 40 Min.2004)
Bilder
(Drama, 16mm s/w, HFF Muc, 9. Min. 2005)
I Be The Prophet
(Experimentelle Komödie, 16mm s/w, 12 Min. HFF Muc, Buch: M.Niklas 2005)
Wie es bleibt
(Gruppenproduktion der HFF, MiniDV, 65 Min. 2006)
Daniels Asche
(Tragikkomödie, RED One, 31 Min. HFF Muc / BR / Kaissar Film 2010)
Drei Stunden
(Liebeskomödie, Alexa, 100 Min. Kaissar Film / dieFilm / BR / HFF Muc 2011/12)
Hofer Filmtage 2012, Biberacher Filmfestspiele 2012, Festival des Deutschen Films Ludwigshafen 2013, Fünf Seen Filmfestival 2013, Kinostart: 25. 7. 2013. Verleih: nfp
Hindafing
(Satirische Dramaserie, RED, 6 Folgen à 45 Min, Buch mit Niklas Hoffmann und Rafael Parente, NeueSuper/BR, 2016/17)
Labaule & Erben (AT)
(Komödie/Mediensatire, RED, 6 Folgen à 45 Min., Buch: Richard Kropf, Hanno Hackford, Bob Konrad, Anneke Janssen & Elena Senft / Violet Pictures & Zeitsprung Pictures GmbH / SWR, 2017/18)

Aktuelle Projekte
Rita und Zärtlichkeit der Planierraupe (Romanverfilmung, Komödie, Roadmovie, ca. 110 Minuten, Drehbuch gemeinsam mit Jockel Tschiersch, Drehbuchförderung FFF Bayern im November 2014)
Acht Tage (Entwicklung des Serienkonzepts im Writers Room mit Rafael Parente und Peter Kocyla – Serie wurde Sommer 2017 für Sky Deutschland unter der Regie von Stefan Ruzowitzky gedreht)
Fix und Foxi Burger (AT) (Kinokomödie, ca. 110 Min. Buchentwicklung mit Felix von Poser für Sparkling Pictures/Amalia Film)
12 Leichen (AT) (Schwarze Komödie, Treatmententwickklung nach einer Idee von Jonas Marowski für schöne neue filme)
Elfriede cum Laude (Fernsehfilm 90 Min, Treatmententwicklung mit Ferdinand Freising und Claussen & Putz für den NDR)
Regieassistenzen (Auswahl)
Lethe (20 Min, HFF Muc, R: Konstantin Ferstl, 2005)
Tage wie Jahre (40 Min. HFF Muc / BR, R: Konstantin Ferstl, 2007)
Brief an einen Freund (20 Min. arte, R: Sebastian Blank, 2008)
Ein flüchtiger Moment (Script/2.Regieassistenz, 8 Min. R: Sophie Kluge, 2008)
Transit (80 Min. R: Philipp Leinemann, 2009)
Trans Bavaria (120 Min. R: Konstantin Ferstl, 2010)
Wings of Life (Social Spot für Red Bull, 30 Sek. R: Philipp Leinemann, 2010)
Werbespots f. König Ludwig Dunkel (2x 30 Sek. R: Maia Sander, 2010)
Set-Aufnahmeleitung (Auswahl)
Bumpy Night (20 Min, Grabow & Bartetzko, R: Julie Kreuzer, 2012)
Zarnitsa (10 Min, Kaissar-Film, R: Khaled Kaissar, 2014)
Script/Continuity (Auswahl)
Princess (27 Min. HFF Muc, R: Konrad Sattler, 2003)
Der letzte Tag (20 Min. HFF Muc, R: Lutz von Sicherer, 2004)
Der goldene Nazivampir von Absam 2 (45 Min. HFF Muc, R: Lasse Nolte, 2006)
Das Buch des Alchimisten (23 Min. HFF Muc, R: Michael Wolf, 2008)
Soft Skills (19. Min. HFF Muc, R: Max Fey, 2008)
Ein Leben auf Probe (ca. 40 Min. HFF Muc, R: David Emmenlauer, 2008)
Oma rennt (4 Min. envy you Productions, R: Nikolaus von Uthmann, 2009)

Auszeichnungen
Jugendliteraturpreis des Goetheanum Dornach 1996 für die SF-Kurzgeschichte Natalie
Publikumspreis Exground Filmfestival Wiesbaden 2007 für Wie es bleibt
Panther Preis (Beste Deutsche Hochschulproduktion) auf dem Internationalen Festival der Filmhochschulen München 2010 für Daniels Asche
Prix Interculturel (für Verdienste um den interkulturellen Dialog) 2010 für Daniels Asche
Preis für bestes Drehbuch auf dem Festival „Rencontres Henri Langlois“ in Poitiers, Frankreich 2010 für Daniels Asche.
Publikumspreis des Landshuter Kurzfilmfestivals für Daniels Asche
Best Student Film 2011 des Komödienfestivals „Comedy Cluj“ (Rumänien) für Daniels Asche

Nominierung für Milbrook Autorenpreis Hofer Filmtage 2012 für Drei Stunden
Bad Feilnbacher Filmapfel 2013 für Drei Stunden
Best Feature Film Award des Isle of Wight Filmfestival für Drei Stunden
Best Feature Film Award auf dem Sun & Sand Mississippi Film Festival für Drei Stunden

 

Stand 12.2017

Kurth, Peter

Peter Kurth (Foto: Fabian Schellhorn)

 

Peter Kurth, geboren 1957, studierte an der staatlichen Schauspielschule Rostock. Neben seiner Theaterarbeit, die ihn u.a. an die Bühnen von Magdeburg, Leipzig, Hamburg, Berlin und aktuell Stuttgart führte, ist er in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen. 2014 wurde er von Theater heute zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seine Darstellung des „Herbert“(2014) im gleichnamigen Kinofilm wurde er als Beste männliche Hauptrolle mit dem deutschen Filmpreis und dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet. Aktuell ist Peter Kurth in der Serie „Babylon Berlin“ unter der Regie von Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries zu sehen. 2018 feiert er mit „In den Gängen“ auf der Berlinale Kinopremiere. Regie führte Thomas Stuber.

 

 

Stand 12.2017